Udo Lindenberg: "Wählt nicht blau" - Panikrocker rechnet mit der AfD ab
Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt meldet sich Udo Lindenberg mit einer unmissverständlichen Botschaft zu Wort. Der Panikrocker nimmt die AfD und ihre politischen Forderungen ins Visier – und fordert seine Fans auf, beim Kreuzchen ganz genau hinzuschauen.
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Udo Lindenberg warnt vor der AfD und ihren politischen Forderungen
- Der Panikrocker kritisiert unter anderem Steuer-, Waffen-, EU- und Klimapolitik der Partei
- Sein Appell: Wut über die Politik sei verständlich – aber man müsse genau prüfen, "für wen" die Versprechen gelten
Udo Lindenberg hat sich seit Jahrzehnten klar gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Krieg positioniert. Kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt findet der Panikrocker nun erneut deutliche Worte. In einem eindringlichen Instagram-Post nimmt der Panikrocker die AfD ins Visier – und richtet sich direkt an die Wählerinnen und Wähler. Seine Botschaft: Nicht nur auf Parolen schauen, sondern genau ins Programm.
Udo Lindenberg warnt vor AfD! Panikrocker mit deutlicher Wahl-Botschaft
Am Sonntag, dem 6. September, wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Rund 1,7 Millionen Menschen sind wahlberechtigt. In aktuellen Umfragen liegt die AfD deutlich vorn.
Genau deshalb schaltet sich Lindenberg, der zuletzt den Tod seines ältesten Freundes Clemens Buss verkraften musste, jetzt ein. Sein Instagram-Post beginnt mit Verständnis für den Frust vieler Menschen: "Schnauze voll" von steigenden Preisen, Krisen und Parteien, die ihre Versprechen nicht einlösen. Doch dann wird der Musiker zum politischen "Detektivo": Wer sein Kreuz mache, solle nicht nur auf Plakate und Wut-Parolen schauen, sondern auf das Kleingedruckte.
Steuern, Waffen, Grenzen: Panikrocker nimmt AfD-Wahlprogramm auseinander
Besonders kritisch sieht Lindenberg die Steuerpläne. Er verweist auf die Forderung nach einer Abschaffung der Erbschaftsteuer. Die AfD fordert dies tatsächlich in ihren Programmen.
Auch beim Waffenrecht findet Lindenberg klare Worte. Die AfD lehnt eine Verschärfung des Waffenrechts ab. Lindenberg hält dagegen: "Dann doch lieber Gitarren statt Knarren, unsere Devise."
Anschließend geht es um Grenzkontrollen, den EU-Kurs und den Klimaschutz. Lindenberg warnt vor möglichen Folgen für Pendler, Handel und Wirtschaft und kritisiert die Haltung der AfD zum Klimaschutz.
Udo Lindenberg mit eindringlicher AfD-Warnung: "Wut ist noch kein Wahlprogramm!"
Besonders eindringlich wird Lindenberg am Ende seines Posts. Sein zentraler Satz lautet: "Aber Wut ist noch kein Wahlprogramm!! Und ein Protestkreuz kein Feuerlöscher."
Auch beim Begriff "Remigration" fordert der Musiker seine Follower zum genauen Hinsehen auf. Er stellt die Frage, wen entsprechende Forderungen überhaupt treffen könnten.
Sein Fazit fällt schließlich unmissverständlich aus: "Wer Deutschland WIRKLICH liebt, wählt schwarz rot gold, gelb oder grün oder lila, aber definitiv NICHT blau."
Damit ist klar: Lindenberg will mit seinem Post nicht nur provozieren – er will seine Fans vor der Wahl zum Nachdenken bringen.
Fans feiern klare Worte von Udo Lindenberg
Mit seiner deutlichen AfD-Warnung trifft Udo Lindenberg offenbar einen Nerv bei seinen Fans. In den Kommentaren bedanken sich zahlreiche Anhänger für seine klaren Worte und zeigen sich begeistert von seiner Haltung. "Du triffst es auf den Punkt!", schreibt ein Fan. Ein anderer kommentiert: "Sprichst mir absolut aus der Seele, aus dem Herzen und aus dem Verstand !!!" Dazu gibt es jede Menge Applaus- und Herz-Emojis. Ein weiterer Fan richtet sich direkt an den Panikrocker: "Dafür liebe ich dich" – verbunden mit dem Appell: "Wir müssen ALLE lauter werden.."
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sba/fka/news.de
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