Nächste Demütigung für Wladimir Putin: Putins Armee vorgeführt - Russen ergeben sich vor Kiews Drohnen

Wladimir Putins Soldaten unter Druck: An der ukrainischen Front ergeben sich russische Kämpfer inzwischen offenbar sogar vor Drohnen. Kiew setzt die Fluggeräte gezielt ein, um die Moral der russischen Truppen zu brechen.

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Nächste Demütigung für Putin: Ukrainische Drohnen bringen russische Soldaten zur Kapitulation. (Foto) Suche
Nächste Demütigung für Putin: Ukrainische Drohnen bringen russische Soldaten zur Kapitulation. Bild: picture alliance/dpa/Pool Reuters | Anastasia Barashkova
  • Wladimir Putin erlebt neue Demütigung im Ukraine-Krieg
  • Kreml-Soldaten sollen sich vor ukrainischen Drohnen ergeben haben
  • Kiew setzt Lautsprecher-Drohnen gezielt ein, um erschöpfte Kämpfer zur Kapitulation zu bewegen
  • Ein ukrainisches Programm erklärt russischen Soldaten sogar Schritt für Schritt, wie sie sich ergeben können

Wladimir Putin gedemütigt – seine Truppen finden einen neuen Weg, sich zu ergeben

Russische Soldaten ergeben sich nicht mehr nur gegnerischen Truppen – sie kapitulieren vor Drohnen. Was wie eine Szene aus einem dystopischen Film klingt, ist längst Realität an der ukrainischen Frontlinie. Allein im vergangenen Winter legten rund 100 russische Kämpfer ihre Waffen vor unbemannten Fluggeräten nieder, wie der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorow mitteilte.

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Ukraine setzt Drohnen gegen Putins Soldaten ein

Putins Streitkräfte befinden sich seit 2022 in einem selbstverschuldeten Zermürbungskrieg. Die Frontlinie erstreckt sich über knapp 50 Kilometer und gleicht einer tödlichen Falle – durchsetzt mit Minen und überwacht von Drohnen jeder Größenordnung, wie "The Daily Beast" berichtet. Kiew setzt seine unbemannten Systeme mittlerweile zu Lande, zu Wasser und in der Luft ein. Während Langstreckenraketen tief ins russische Hinterland treffen, überwachen kleine Quadcopter jeden Schritt der Soldaten direkt an der Front.

Ukrainischer Drohnenpilot berichtet von Angst der Russen

Wie es den russischen Soldaten an der Front tatsächlich ergeht, wissen die ukrainischen Drohnenpiloten nur zu genau. "Wir sehen ihre Angst, denn die Kamera fängt vieles ein. Wir sehen ihre Gesichter. Wir sehen, wie sie atmen", schilderte ein Drohnenoperator mit dem Decknamen "Mayak" aus der Ostukraine gegenüber "NBC News".

Viele der eingesetzten Truppen gelten als nur minimal ausgebildet. Sie werden als erste Angriffswelle losgeschickt, um ukrainische Stellungen zu durchbrechen – koste es, was es wolle. Erst danach rücken erfahrenere Einheiten nach.

Die Reaktionen der Soldaten fallen dabei höchst unterschiedlich aus. "Manche laufen einfach vorwärts, ohne sich zu kümmern. Laufen, laufen, ducken, rauchen, weiterlaufen", beschrieb Mayak. "Andere sieht man zittern, sich sorgen, wie verängstigt sie sind."

Lautsprecher-Drohnen sollen Putins Soldaten zur Aufgabe bewegen

Genau diese Angst nutzt die ukrainische Seite systematisch aus. Die Taktik folgt einem dreistufigen Muster: Zunächst spüren Aufklärungsdrohnen feindliche Positionen auf, anschließend lenken sie Angriffsdrohnen auf die Ziele. Doch der letzte Schritt zielt nicht auf Vernichtung, sondern auf den Willen der Soldaten.

Sobald die Truppen erschöpft, verwundet oder durch den Tod ihrer Kameraden demoralisiert sind, kommt eine weitere Drohne zum Einsatz – ausgestattet mit einem Lautsprecher. Über diesen wird den verbliebenen Kämpfern die Chance angeboten, sich zu ergeben. Statt einer weiteren Explosion hören die Soldaten eine Stimme, die ihnen einen Ausweg bietet. Für viele der oft schwer verletzten Männer dürfte das Angebot verlockender klingen als jede Durchhalteparole aus Moskau.

Ukraine erklärt Russen die Kapitulation

Damit möglichst viele russische Soldaten wissen, wie eine Aufgabe vor einer Drohne überhaupt funktioniert, hat Kiew das Programm "I Want to Live" ins Leben gerufen. In einem eigens auf Russisch produzierten Video wird den Kämpfern Schritt für Schritt erklärt, was zu tun ist: Zunächst sollen sie Blickkontakt mit der Drohne aufnehmen. Dann die Waffe niederlegen, die Hände heben und deutlich signalisieren, dass sie sich ergeben wollen.

Was einst undenkbar schien – die Kapitulation vor einer Maschine –, gehört an der ukrainischen Front mittlerweile zum Kriegsalltag. Für Putins ohnehin angeschlagene Truppen dürfte die wachsende Zahl solcher Übergaben eine zusätzliche Demütigung darstellen, die der Kreml kaum ignorieren kann.

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