Ukraine-Krieg aktuell: Neuer Putin-Plan enthüllt - humanitäre Katastrophe droht

Greift Wladimir Putin im Krieg zum nächsten Mittel und intensiviert die russischen Angriffe auf die ukrainische Wasserversorgung? Entsprechende Warnungen aus Kiew sorgen einem aktuellen Medienbericht zufolge für große Besorgnis - auch beim deutschen Außenminister Johann Wadephul.

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Wladimir Putin soll verstärkte Angriffe auf die ukrainische Wasserversorgung planen. (Foto) Suche
Wladimir Putin soll verstärkte Angriffe auf die ukrainische Wasserversorgung planen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Mikhail Metzel
  • Bericht über neuen Plan von Wladimir Putin im Ukraine-Krieg
  • Russland könnte verstärkt die Wasserversorgung bei Angriffen ins Visier nehmen
  • Millionen Zivilisten könnten wichtige Lebensgrundlage verlieren

Obwohl der Kreml stets beteuerte, im Ukraine-Krieg keine Zivilisten anzugreifen, treffen die regelmäßigen russischen Angriffe auf kritische Energieinfrastruktur die Zivilbevölkerung besonders hart. Weil Kraftwerke zerstört worden,mussten viele Menschen bei klirrender Kälte auch in der Hauptstadt Kiew im vergangenen Winter wieder ohne Strom und Heizung ums Überleben kämpfen.Bürgermeister Vitali Klitschko rief seine Bürger sogar dazu auf, vorübergehend aus der Stadt zu fliehen, wenn sie konnten. Doch nun will Wladimir Putin die Ukraine offenbar noch viel härter treffen und verfolgt einem aktuellen Medienbericht zufolge einen weiteren perfiden Plan.

Neuer Plan von Wladimir Putin? Ukraine rechnet mit Angriffen auf Wasserversorgung

Die russischen Streitkräfte wollen offenbar ihre Angriffe auf die ukrainische Wasserversorgung ausweiten. Laut ukrainischen Nachrichtendiensten stehen Wasserkraftwerke, Pumpstationen und Kläranlagen im Visier Moskaus, wie die "Bild" schreibt. Russland-Experte Jan C. Behrends ordnete die Strategie gegenüber dem Boulevardblatt ein: "Russland hat erkannt, dass es damit den größten Schaden in der Zivilbevölkerung anrichten kann." Bisherige Attacken hätten ihr eigentliches Ziel verfehlt, ukrainische Städte unbewohnbar zu machen. Zwar sei die Wasserversorgung auch früher schon vereinzelt attackiert worden – nun aber stehe eine umfassende Offensive bevor, die noch im Sommer beginnen soll.

Zivilisten in Gefahr: Russland könnte für humanitäre Katastrophe sorgen

Außenminister Johann Wadephul (CDU) bezeichnet die Attacken auf die Wasserversorgung gegenüber "Bild" als "das Gefährlichste" – mit einer simplen Begründung: "Weil Menschen nicht ohne Wasser leben können." In einer Millionenmetropole wie Kiew wären die Konsequenzen verheerend. Sanitäranlagen würden ausfallen, Abwasser könnte sich stauen und unkontrolliert auf die Straßen gelangen. Die Folge: ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Krankheitserregern und Seuchen. Millionen Zivilisten wären unmittelbar betroffen – eine humanitäre Katastrophe, die das bisherige Ausmaß der Zerstörung noch übertreffen könnte.

Deutscher Außenminister Johann Wadephul will Kiew helfen

Wadephul fordert laut "Bild": "Wir müssen dafür sorgen, dass sich die Ukraine dezentral versorgen kann." Statt eines einzelnen zentralen Wasserwerks sollen zahlreiche kleinere Einheiten die Versorgung sicherstellen. Deutschland und die Ukraine sollen darüber bereits Gespräche geführt haben. Zusätzlich setzt Kiew laut "Bild" verstärkt auf Solar- und Windenergie als eigenständige Energiequellen für Wasserwerke. So soll verhindert werden, dass Angriffe auf das Stromnetz gleichzeitig auch die Wasseraufbereitung lahmlegen.

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