Merz gruselt das Netz: "Screenshot aus einem Horrorfilm!" Kanzler sorgt mit Kinderfoto für Entsetzen

Friedrich Merz wollte auf Instagram für die Frühstartrente werben. Doch die Nutzer interessierten sich weit mehr für sein Foto mit einem Kind, das sie an einen "Screenshot aus einem Horrorfilm" erinnerte.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Friedrich Merz gruselt das Netz. (Foto) Suche
Friedrich Merz gruselt das Netz. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
  • Merz wirbt für Frühstartrente: Staat zahlt zehn Euro pro Kind
  • Kanzler-Foto sorgt für Grusel: Instagram-Nutzer ziehen Horrorfilm-Vergleiche
  • CDU kassiert Kritik: Auch politisch wird gegen Merz ausgeteilt

Friedrich Merz wollte eigentlich für die Rente der nächsten Generation werben. Doch statt über das geplante Vorsorgedepot für Kinder zu diskutieren, starrt das Netz auf ein Foto des Kanzlers und findet es offenbar ziemlich gruselig.

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Friedrich Merz sorgt mit Grusel-Foto für Entsetzen

Der Bundeskanzler hatte auf Instagram für die sogenannte Frühstartrente geworben. Auf dem veröffentlichten Foto ist Merz gemeinsam mit einem Kind zu sehen. Das Kind steht mit dem Rücken zur Kamera, während der Gesichtsausdruck des Kanzlers deutlich zu erkennen ist. Und genau dieser Gesichtsausdruck beschäftigt die Nutzer. Zahlreiche Kommentatoren empfanden das Motiv als unheimlich und zogen Vergleiche zu Horrorfilmen. Statt über die geplante Rentenreform zu sprechen, nahm die Kommentarspalte deshalb vor allem das Foto auseinander.

Frühstartrente: Merz wirbt mit zehn Euro für die Rente von morgen

Inhaltlich hatte der Kanzler eigentlich ein anderes Thema im Gepäck. Mit seinem Instagram-Beitrag wollte Merz für die sogenannte Frühstartrente werben. Dabei handelt es sich um ein geplantes kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot für Kinder. Merz erklärt in seinem Beitrag: "Mit der Frühstartrente treiben wir den Umbau der Altersvorsorge weiter voran hin zur Vorsorge von Anfang an." Das Konzept sieht vor, dass der Staat für jedes Kind zwischen sechs und 18 Jahren monatlich zehn Euro in ein persönliches, kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot einzahlt. Durch die langfristige Anlage an den Kapitalmärkten könnten daraus laut Merz "schnell 50.000 Euro oder mehr zusätzlich fürs Alter" entstehen. Die Idee dahinter: Kinder sollen bereits früh mit dem Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge beginnen. Die gesetzliche Rente soll dadurch langfristig um eine kapitalgedeckte Säule ergänzt werden. Doch unter dem Instagram-Post entwickelte sich schnell eine ganz andere Diskussion.

"Screenshot aus einem Horrorfilm": Merz-Foto sorgt für Grusel

Die Reaktionen auf das Bild fielen teilweise drastisch aus. "Yep, gar nicht gruselig. Das posten wir", kommentierte ein Nutzer sarkastisch. Ein anderer schrieb: "Selbst lachend hat er etwas Bedrohliches." Auch weitere Nutzer beschrieben den Gesichtsausdruck des Kanzlers als angsteinflößend. "Dieser Blick macht mir Angst", hieß es in einem Kommentar. Besonders häufig bemühten die Nutzer dabei Vergleiche aus der Filmwelt. Einer wandte sich sogar direkt an das Social-Media-Team des Kanzlers: "Ist es Absicht, dass sie als Social-Media-Team ein Bild nutzen, welches zumindest für uns wirkt, als wäre es ein Screenshot aus einem Horrorfilm?" Andere Kommentatoren fassten ihre Reaktion deutlich kürzer zusammen. "Unangenehm", hieß es etwa. Oder noch drastischer: "Lauf mein Kind." Damit war der eigentliche Inhalt des Posts für viele Nutzer offenbar erst einmal Nebensache.

Doch nicht alle Kommentare drehten sich ausschließlich um das Foto. Viele Nutzer nutzten den Beitrag zugleich für politische Seitenhiebe gegen Merz und die CDU. "Hier erklärt er dem Kleinen, dass er sich um die Rente keine Sorgen machen braucht, da er nie in Rente gehen wird", spottete ein Kommentator. Ein anderer schrieb: "Er erklärt dem Kleinen gerade, dass er mindestens bis 70 arbeiten darf und ab 18 in die Bundeswehr muss, um das Land zu verteidigen." Ein weiterer Kommentator machte sich über die politischen Versprechen lustig und fragte ironisch, ob Merz dem Kind gerade "die Geschichte von der 8-Tage-Woche" erzähle.

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