Donald Trump: US-Präsident macht die Augen zu – Experte äußert Demenz-Verdacht

Was war da mit Donald Trump los? Bei einem Termin im Weißen Haus schloss der US-Präsident plötzlich die Augen und nickte offenbar weg. Ein Physiotherapeut sieht darin nun mögliche Hinweise auf ein ernstes gesundheitliches Problem.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Leidet Donald Trump an Demenz? (Foto) Suche
Leidet Donald Trump an Demenz? Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump nickt erneut im Weißen Haus weg
  • Physiotherapeut Adam James sieht Anzeichen von Demenz
  • Kritik an Gesundheitsminister RFK Jr.

Ungewöhnlicher Auftritt im Weißen Haus: Bei der Zeremonie zur Unterzeichnung eines umstrittenen Impf-Dekrets schloss Donald Trump die Augen und nickte offenbar weg.Während der US-Präsident im Netz mit Spott und Häme überschüttet wurde, gibt der Physiotherapeut Adam James der Szene eine deutlich ernstere Dimension.

In einem Video auf seinem Instagram-Accounterklärte er, dass Trumps Verhalten ein mögliches Anzeichen einer fortgeschrittenen Demenz sein könne. Zwar lässt sich anhand eines solchen Videos keine medizinische Diagnose stellen, dennoch dürfte die Debatte um den Gesundheitszustand des US-Präsidenten damit neuen Schub bekommen.

Weitere Meldungen aus dem Politik-Ressort finden Sie am Ende dieses Artikels.

Donald Trump nickt weg – Physiotherapeut stellt drastische Demenz-These auf

James gibt an, über 15 Jahre Erfahrung in der häuslichen Pflege geriatrischer Demenzpatienten zu verfügen. Auf dieser Grundlage ordnet er Trumps Verhalten als mögliches "Sundowning" ein. Dabei handelt es sich um einen Begriff, der insbesondere im Zusammenhang mit Demenzerkrankungen für Veränderungen von Verhalten und Orientierung im späteren Tagesverlauf verwendet wird. James bringt das aktuelle Auftreten des US-Präsidenten mit einem gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus und einer möglichen fortgeschrittenen Demenz in Verbindung. Aus medizinischer Sicht gilt jedoch: Ein kurzes Video von einigen Sekunden oder Minuten reicht nicht aus, um eine Demenz oder ein anderes neurologisches Krankheitsbild zuverlässig zu diagnostizieren.

Physiotherapeut nimmt auch RFK Jr. ins Visier

James beschränkt seine Analyse und Kritik nicht nur auf Donald Trump. In seinem Video nimmt er auch Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. genauer unter die Lupe. Dabei verweist er auf ein aus seiner Sicht auffälliges Zittern an Händen, Kopf und Nacken. Kennedy ist in der Vergangenheit offen über seinen früheren Drogenkonsum gesprochen. James stellt diesen jedoch in einen Zusammenhang mit angeblichen dauerhaften neurologischen Schäden und einer spasmodischen Dysphonie, unter der Kennedy leidet. Auch hier handelt es sich um die Einschätzung des Physiotherapeuten und nicht um eine unabhängig bestätigte medizinische Diagnose. Als Vergleich zieht James einen eigenen Patienten heran, der ebenfalls an spasmodischer Dysphonie leide und in dessen Krankengeschichte die Entfernung eines Hirntumors dokumentiert sei. Sein Fazit fällt dennoch drastisch aus: Beide Politiker seien aus seiner Sicht körperlich und geistig nicht in der Lage, ihre jeweiligen Ämter auszuüben.

Gesundheitsdebatte um Trump dauert an

Ob Trumps kurzer Moment mit geschlossenen Augen tatsächlich auf Müdigkeit, Erschöpfung oder ein gesundheitliches Problem zurückzuführen ist, lässt sich anhand der Aufnahmen allein nicht sagen. Fest steht jedoch: Die Bilder haben die ohnehin seit Jahren geführte Debatte über Trumps körperliche und geistige Verfassung erneut angeheizt.

Weitere Meldungen rund um die Trump-Regierung finden Sie hier:

/sfx/news.de/stg

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.