Ukraine-Krieg aktuell: Videos zeigen nächsten Putin-Rückschlag - größte russische Ölraffinerie brennt

Die Ukraine setzt ihre Attacken auf die russische Energieinfrastruktur fort. Dabei kam es jetzt zu einem weiteren Rückschlag für Wladimir Putin: Auf dem Gelände der größten Ölraffinerie des Landes in Omsk brach ein Feuer aus.

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Wladimir Putin gerät immer mehr unter Druck: Nun wurde auch die größte russische Ölraffinerie in Omsk Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs. (Foto) Suche
Wladimir Putin gerät immer mehr unter Druck: Nun wurde auch die größte russische Ölraffinerie in Omsk Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Vyacheslav Prokofyev
  • Ukraine attackiert größte russische Ölraffinerie in der sibirischen Stadt Omsk
  • Videos in den sozialen Medien zeigen Brand der Anlage, Ausmaß der Schäden bislang unklar
  • Angriff war Teil einer nächtlichen Operation gegen die russische Energieinfrastruktur

Die Ukraine versucht weiterhin mit allen Mitteln, Wladimir Putin zu neuen Verhandlungen über ein Kriegsende zu zwingen. Vor wenigen Tagen griffen Kiews Streitkräfte einen Militärflugplatz auf der Krim an und beschädigten dabei mehrere Hangars. Anfang dieser Woche nahm die Ukraine zudem erneut die russische Energieinfrastruktur ins Visier. Die mit Abstand größte Ölraffinerie des Landes wurde attackiert.

Ukraine trifft größte russische Ölraffinerie in Omsk - Videos zeigen Brand

Die Anlage in der sibirischen Stadt Omsk liegt rund 2.500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt und wurde in der Nacht zu Montag Ziel eines Drohnenangriffs, wie der "Kyiv Independent" berichtet.

Nach dem Einschlag brach ein Feuer auf dem Gelände aus, wie der ukrainische Generalstab mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde die primäre Ölverarbeitungseinheit ELOU-AVT-11 getroffen. Das konkrete Ausmaß der Schäden ist bislang nicht bekannt. In den sozialen Medien wurden Videos veröffentlicht, die den Brand in der Raffinerie zeigen sollen.

Die Raffinerie in Omsk verarbeitet mehr als 21 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr und beliefert nach ukrainischen Angaben auch das russische Militär mit Treibstoff. Sie sei die letzte der elf größten russischen Benzinproduzenten gewesen, die bislang von ukrainischen Angriffen verschont geblieben war.

Weitere Rückschläge für Wladimir Putin in anderen Regionen

Der Angriff auf Omsk war laut "Kyiv Independent" Teil einer umfassenden nächtlichen Operation gegen die russische Energieinfrastruktur. Der ukrainische Geheimdienst SBU bestätigte zudem Attacken auf die Raffinerie in Jaroslawl sowie die dortige Pump- und Verladestation.Auch eine Raffinerie in der Oblast Kaluga geriet ins Visier. Im Ölterminal des Hafens Wyssozk in der Oblast Leningrad wurden zwei Verladevorrichtungen außer Betrieb gesetzt und drei Lagertanks getroffen.

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