Wladimir Putin: Putins Schutzwall zerbrochen - Ukraine-Drohnen schlagen direkt vor Moskau zu
Ein Angriff mit Symbolkraft: Ukrainische Drohnen haben eine der wichtigsten Öl-Raffinerien Russlands getroffen – nur wenige Kilometer vom Machtzentrum Wladimir Putins entfernt. Die Folgen des Angriffs sind fatal.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Ukrainische Drohnen trafen die Kapotnya-Ölraffinerie bei Moskau
- Der Angriff sorgte laut Berichten für massive Störungen im Flugverkehr der Hauptstadtregion
- Die Attacke erhöht den Druck auf Putin, während Russland weiterhin mit Problemen bei der Treibstoffversorgung kämpft
Ukrainische Drohnen haben am Dienstag die Kapotnya-Ölraffinerie in unmittelbarer Nähe zu Moskau attackiert. Die Anlage liegt nur etwa 16 Kilometer vom Kreml entfernt und zählt zu den zehn größten Raffinerien Russlands.
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Wladimir Putin gedemütigt: Ukraine attackiert Moskauer Ölraffinerie
Die strategische Bedeutung des Ziels ist enorm: Das Werk versorgt rund 40 Prozent des Großraums Moskau mit Treibstoff und soll die Hauptstadtregion vollständig unabhängig bei der Kraftstoffversorgung machen – einschließlich des Bedarfs der lokalen Flughäfen. Aufgrund dieser Schlüsselrolle gilt die Raffinerie als stark verteidigtes Objekt.
Drohnenschwärme durchbrechen Putins Schutzwall
Der Zeitpunkt des Angriffs war offenbar bewusst gewählt: Die Drohnenschwärme durchbrachen die kürzlich verstärkten Luftabwehrsysteme genau während des G7-Gipfels in Frankreich. Flammen und schwarze Rauchsäulen stiegen über der Anlage auf. Aufnahmen, geteilt vonAnton Gerashchenko, einem ehemaligen Berater der Ukraine, dokumentieren den Vorfall.
More footage of the Moscow oil refinery in Kapotnya, one of the top 10 refineries in Russia.
— Anton Gerashchenko (@Gerashchenko_en) June 16, 2026
It's a strategically important object as it supplies about 40% of petroleum products for Moscow metropolitan area.
The oil refinery is supposed to provide full independence to Moscow… https://t.co/t1xbWAJs1T pic.twitter.com/kbKEflSaUH
Ukraine-Angriff legt Moskauer Flughäfen lahm
Wie die britische "The Sun" berichtet, löste die Attacke ein massives Chaos im Flugverkehr aus. Sämtliche vier großen Airports der russischen Hauptstadt – Domodedowo, Scheremetjewo, Wnukowo und Schukowski – mussten den Betrieb einstellen. Der Drohnenangriff gilt als einer der heftigsten gegen Moskau seit Beginn des nun vier Jahre andauernden Krieges.
Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin, ein enger Verbündeter Putins, behauptete, mindestens 60 Drohnen seien abgeschossen worden. Dennoch räumte er Schäden an der Raffinerie ein: "Eine der Drohnen beschädigte eine Anlage der Moskauer Raffinerie. Es gab keine Opfer", erklärte er. Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz.
Die erfolgreiche Durchdringung der erst kürzlich verstärkten Luftverteidigung stellt einen schweren psychologischen Schlag für die russische Militärführung dar.
Putin verweigert erneut Friedensgespräche
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Angriff als angemessene Reaktion auf russische Attacken. "Diesmal spürte die Region Moskau die Reichweite der ukrainischen Langstreckenkapazitäten", schrieb er auf X. Eine Ölraffinerie sei in 500 Kilometern Entfernung getroffen worden – dies sei "eine gerechte Antwort auf russische Angriffe und das Hinauszögern eines Krieges, der beendet werden muss".
Auf dem Weg zum G7-Gipfel enthüllte Selenskyj zudem, dass Putin erneut Friedensverhandlungen abgelehnt habe. "Wir haben Putin angeboten, sich überall zu treffen, wo echte Entscheidungen zur Beendigung des Krieges getroffen werden könnten. Das will er nicht", erklärte der ukrainische Staatschef. Gemeinsam mit den USA und Frankreich habe man die Möglichkeit eines Treffens mit Russland am Rande des G7-Gipfels unter Beteiligung aller demokratischen Staaten erörtert – doch auch das lehnte der Kreml-Chef ab.
Putin unter Druck: Treibstoffkrise in 25 Regionen
Die anhaltenden ukrainischen Angriffe auf russische Energieinfrastruktur zeigen deutliche Wirkung. Trotz seiner Position als einer der drei größten Ölproduzenten weltweit meldet Russland inzwischen Treibstoffengpässe in mindestens 25 Regionen. Durch Attacken auf Tanklaster, Transportfahrzeuge und wichtige Brücken hat die Ukraine die Versorgung der Krim und anderer besetzter Gebiete nahezu zum Erliegen gebracht.
Für Putin reiht sich der Raffinerie-Angriff in eine Serie von Demütigungen ein. Bereits zum zweiten Mal in Folge musste er die jährliche Marineparade absagen – offenbar aus Sorge vor der eigenen Luftabwehr und möglichen Attentatsversuchen.
Russland reagierte seinerseits mit Vergeltungsschlägen: Am Montag töteten Raketen- und Drohnenangriffe mindestens neun Menschen in der Ukraine und beschädigten die historische Mariä-Entschlafens-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert in Kiew schwer.
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