Insa-Umfrage aktuell: AfD vergrößert Vorsprung zur Union - Zustimmung für Kanzler Merz sinkt weiter
In einer neuen Wahlumfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa, setzt sich an der Spitze ein Trend fort. Die AfD vergrößert ihren Vorsprung zur Union. Es ist nicht die einzige negative Entwicklung für Bundeskanzler Merz.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- AfD vergrößert Vorsprung zur Union in einer neuen Insa-Umfrage deutlich
- Der Abstand beider Parteien ist so groß wie noch nie
- Die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz hat zugenommen
Die AfD vergrößert ihren Vorsprung zur Union weiter. Er ist im Vergleich zur CDU/CSU in einer aktuellen Umfrage erneut größer geworden. Während die AfD weiter Punkte dazugewonnen hat, verliert die Union leicht.
Insa-Umfrage aktuell – Abstand zwischen AfD und Union "noch nie so groß"
Die AfD steht in der neuesten Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa für "Bild" bei 29 Prozent und damit 8 Punkte vor der Union (21 Prozent), die im Vergleich zur Vorwoche leicht verliert (minus 1). Nach Angaben von "Bild" war der Abstand zwischen den Parteien in Insa-Befragungen noch nie so groß.
Keine Bewegung bei SPD, Grünen und Linke
Keine Bewegung registrieren die Meinungsforscher bei den anderen Parteien: Die Werte von SPD (12 Prozent), Grünen (14 Prozent) und Linke (11 Prozent) bleiben unverändert. FDP und BSW würden mit jeweils 3 Prozent den Einzug in den Bundestag verpassen.
Für die repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 1. und 5. Juni insgesamt 1.206 Wahlberechtigte befragt. Das Institut gibt die maximale Fehlertoleranz mit 2,9 Prozentpunkten an.
Unzufriedenheit mit Kanzler Merz nimmt zu
Laut einer weiteren Befragung im Auftrag der "Bild" sinken auch die persönlichen Werte von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weiter: Demnach sind 77 Prozent der Befragten mit ihm unzufrieden - 6 Punkte mehr als bei der letzten Befragung dieser Art Ende April. Der Anteil derjenigen, die sich zufrieden äußerten, sank um 4 Punkte auf 15 Prozent. 8 Prozent machten keine Angaben.
Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge.
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bos/news.de/dpa
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