Wladimir Putin: Drohnen-Terror über der Ukraine - Russland startet mehrstufige Attacke

Die Ukraine meldet eine massive russische Angriffswelle mit Hunderten Drohnen und möglichen Raketenattacken. Besonders Kiew steht unter Beschuss, auch zivile Einrichtungen wurden getroffen.

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Wladimir Putin: Großangriff auf Ukraine - zivile Einrichtungen offenbar getroffen (Foto) Suche
Wladimir Putin: Großangriff auf Ukraine - zivile Einrichtungen offenbar getroffen Bild: picture alliance/dpa/Pool AFP | Alexander Nemenov
  • Ukraine spricht von mehrstufigem russischem Großangriff
  • Über 200 Drohnen sollen zeitweise im Einsatz gewesen sein
  • Auch zivile Einrichtungen und Wohnhäuser wurden beschädigt

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Die Ukraine steht nach Angaben ihres Militärgeheimdienstes erneut unter massivem Beschuss. Russische Streitkräfte sollen eine groß angelegte Offensive gestartet haben, bei der zunächst Drohnen und anschließend Raketen eingesetzt werden. Besonders die Hauptstadt Kiew geriet dabei ins Visier.

Russische Drohnenschwärme über der Ukraine

Laut ukrainischen Behörden begann der Angriff mit einer Vielzahl sogenannter Shahed-Drohnen. Ziel dieser ersten Welle sei es offenbar gewesen, die ukrainische Luftabwehr zu überlasten. Die ukrainische Luftwaffe meldete, dass sich zeitweise mehrere Drohnengruppen gleichzeitig im Luftraum befanden. Insgesamt sollen mehr als 200 Drohnen eingesetzt worden sein. Ein Teil der Fluggeräte sei dabei auch aus Richtung Belarus in die Ukraine eingedrungen.
Auf der Plattform X wurde die Lage ebenfalls thematisiert. In einem Beitrag hieß es:

  • "Ein Schwarm von Drohnen über der Ukraine — mehr als 250 UAVs entdeckt."

Weiter wurde berichtet:

  • "Explosionen sind in Kiew zu hören."

Zweite Angriffswelle mit Raketen befürchtet

Nach Informationen des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR könnte auf die Drohnenangriffe nun eine weitere Eskalationsstufe folgen. Demnach werde mit Angriffen durch Marschflugkörper und ballistische Raketen gerechnet. Als mögliche Ziele gelten Energieanlagen, Krankenhäuser, militärische Einrichtungen sowie Regierungsgebäude. Aus Kiew wurden laut "Bild" bereits mehrere Explosionen gemeldet und mindestens drei Menschen wurden dabei verletzt.

Feuerpause endet – Russland setzt Angriffe fort

Erst vor wenigen Tagen war eine von den USA vermittelte dreitägige Feuerpause ausgelaufen. Diese galt vom 9. bis 11. Mai, wurde jedoch laut ukrainischer Darstellung nicht verlängert. Bereits unmittelbar nach Ende der Waffenruhe intensivierte Russland seine Angriffe erneut deutlich. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt noch erklärt, ein Ende des Krieges könnte näher rücken. Die Entwicklungen der vergangenen Tage zeichnen jedoch ein anderes Bild.

Zivile Ziele offenbar erneut betroffen

Die Folgen der neuen Angriffswelle sind bereits deutlich sichtbar. In der Region Dnipropetrowsk kamen nach ukrainischen Angaben mehrere Menschen ums Leben. Zudem sollen Wohnhäuser beschädigt und Teile der Energieversorgung getroffen worden sein. Berichten zufolge befand sich auch ein Kindergarten unter den angegriffenen Objekten.

Wie lange die Angriffe andauern werden, ist derzeit unklar. Beobachter rechnen damit, dass sich die Lage in den kommenden Stunden weiter zuspitzen könnte.

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