Donald Trump: US-Präsident mischt bei Familiengründung mit - geht er damit zu weit?
US-Präsident Donald Trump hat eine neue Anlaufstelle für werdende Mütter und Familien geschaffen. Mom.gov soll als zentrale Anlaufstelle gelten. Doch die Kritik ist vernichtend. Alles nur gekonntes Marketing? Das steckt dahinter.
Von news.de-Redakteurin Ines Fedder - Uhr
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- Trump-Regierung verkündet neues Familienportal "Moms.gov"
- Anlaufstelle für Schwangere und Familien steht stark in der Kritik
- Donald Trump vermarktet sich selbst - so reagiert das Netz auf die neue Mutter-Initiative
Es ist der nächste große Coup der Trump-Regierung. Am Muttertag verkündete US-Präsident Donald Trump ein neues Projekt der Regierung - ein Portal für werdende Mütter und Familien, um die Gesundheit amerikanischer Familien zu gewährleisten. "Moms.gov"soll dabei als zentrale Anlaufstelle gelten und verweist dabei unter anderem auf Schwangerschaftsunterstützungsdienste und Gesundheitszentren, gibt Ernährungstipps für Schwangere und verweist dabei clever auf Trump-Konten und TrumpRx, ein Portal, welches Arzneimittel zu Tiefstpreisen verspricht.
Donald Trump bringt Mütter-Portal an den Start - Anti-Abtreibungspropaganda?
Doch das familienfreundliche Aushängeschild bleibt nicht ohne Kritik. Auch wenn Donald Trump stets erklärte, dass "Moms.gov" dabei helfen solle, "America healthy again" zu machen, ist vor allem die ideologische Ausrichtung des Portals stark in der Kritik. So verweist die Webseite auf Gesundheitszentren, die als Abtreibungsgegner bekannt sind. Kritiker sprechen hier auch von einer "Anti-Abtreibungspropaganda". Die bekannte Trump-Ideologie findet hier fruchtbaren Boden. Und auch die Frage, wie genau die Nutzerdaten von "Moms.gov" weiterverarbeitet werden, bleibt ungeklärt.
Besonders strittig ist die Bekanntmachung vor dem Hintergrund, dass die Regierung unter Donald Trump die Ressourcen im Bereich Gesundheit in den letzten Monaten stetig zurückgeschraubt hat.
Trumps Minister Kennedy stolz auf neues Familienprojekt der Regierung
Gesundheitsminister J.F. Kennedy, der das Projekt betreut, erklärte am vergangenen Sonntag gegenüber der Presse: "Moms.gov bietet wichtige Instrumente und Unterstützung, um Eltern dabei zu helfen, gesunde Schwangerschaften zu fördern, junge Familien zu stärken und ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen." Aber stimmt das auch?
"Die Mütter Amerikas verdienen Besseres ..."
Im Netz hagelt es Kritik - auch wenn der Grundgedanke durchaus positiv aufgenommen wird - Hilfe für Familien und werdende Mütter. Bei X lassen User:innen angesichts dieses Portals dennoch ihren Unmut freien Lauf:
- "Ich ermutige die Leute tatsächlich dazu, sich diese Website anzuschauen, damit sie sehen können, dass sie ziemlich viel GAR NICHTS bietet und wirklich nur eine große Werbung für Trump Accounts und TrumpRX ist."
- "Übersetzung: moms. gov = steuerfinanzierte Köder für Krisenzentren, die keine echte medizinische Versorgung bieten. Keine Abbruchberatungen, keine umfassende Betreuung, nur Belehrungen. Die Mütter Amerikas verdienen Besseres als diese parteipolitische Falle."
- "Wie wär's, anstatt einer Website sorgen wir für etwas bundesweiten Job-Schutz und vorgeschriebene Freistellung, okay, danke?"
- "Bitte sagen Sie mir, dass qualifizierte Fachkräfte für Mutter-Kind-Betreuung das geschrieben haben und nicht einer Ihrer tiefgehend seltsamen Ernennungen, die keine Ahnung haben, wovon sie sprechen."
- "Natürlich gibt es einen finanziellen Anreiz für die Trump-Familie."
- "Keine Mutter sollte sich Ratschläge von dieser verkorksten Administration holen."
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