Feuer bricht aus nach russischem Beschuss in Kyiv: Dieses Video zeigt den Alltag der Kyiver Einsatzkräfte
02.09.2026, 07:09 Uhr - Das Verteidigungsministerium der Ukraine meldet eine russische Truppenbewegung bei Bochkove. Kyiv erneut unter Beschuss.
Von news.de-Redakteur Lucas Meyer - Uhr
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Nach einem russischen Angriff ist am Dienstag in einem Gebäude in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ein Feuer ausgebrochen. Aufnahmen des ukrainischen Katastrophenschutzes zeigen Einsatzkräfte bei umfangreichen Löscharbeiten. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj kamen bei nächtlichen russischen Angriffen in der gesamten Ukraine mindestens zwölf Menschen ums Leben, Dutzende weitere wurden verletzt. Allein bei einem Angriff auf ein Bahndepot in Kiew seien sieben Menschen getötet worden. In der Hauptstadt und der umliegenden Region dauerten die Rettungs- und Bergungsarbeiten an; nach Angaben Selenskyjs waren dort rund 350 Einsatzkräfte im Einsatz.
Front der Ukraine weiter unter Druck: Russischer Gebietsgewinn im Osten
An der ostukrainischen Front wird Bochkove aktuell Umkämpft. Das Verteidigungsministerium der Ukraine meldete zuletzt einen russischen Truppenvorstoß. Am 02.09.2026 um 07:09 Uhr gab das Ministerium Folgendes bekannt: "Bei Bochkove, Ivanychi, Luhivske und Hulyaypilske kamen russische Truppen weiter voran." Die militärische Bewegung ereignete sich am 01.09.2026, um 06:45 Uhr. Auch bei Minkivka, Zapadnoye und Rodynske wurden Kampfhandlungen in den letzten Tagen gemeldet.
Das aktuell betroffene Gebiet liegt in der Region Kharkiv Oblast, im Kreis Chuhuiv Raion. Die nächste größere Stadt, Kharkiv, befindet sich 76,3 Kilometer vom Kriegsschauplatz entfernt.
Russland rückt bei Bochkove vor
+++ 01.09.2026 um 06:45: Bei Bochkove, Ivanychi, Luhivske und Hulyaypilske kamen russische Truppen weiter voran. +++
+++ 31.08.2026 um 07:57: Russische Einheiten stießen bei Minkivka vor. +++
+++ 30.08.2026 um 02:26: Die ukrainischen Streitkräfte haben die Kontrolle bei Zapadnoye zurückerobert. +++
+++ 29.08.2026 um 07:03: Russische Streitkräfte stießen bei Rodynske vor. +++
+++ 28.08.2026 um 12:44: Bei Zaliznychne rückten russische Streitkräfte vor. +++
+++Die Informationen und Daten dieses Textes stammen von der Deep State Map, einem vom ukrainischen Verteidigungsministerium geförderten Datenprojekt. Sie bilden daher vor allem die ukrainische Sicht ab und können ohne russische Angaben keine vollständige Perspektive auf das Geschehen bieten.+++
Ukraine meldet 68 russische Verluste binnen eines Tages
Laut Daten des ukrainischen Verteidigungsministeriums wurden am 02.09.2026 insgesamt 154 russische Soldaten verletzt oder getötet. Damit lag die Zahl um 154 über dem Wert der Verluste des Vortags. Nach Angaben des ukrainischen Militärs wurden zudem 703 Ziele durch Drohnen, Angriffe von Truppen und andere militärische Einsätze getroffen.
- 154 russische Soldaten durch das ukrainische Militär getroffen, darunter 68 getötet und 86 verletzt
- 703 militärische Angriffe trafen strategische Ziele der russischen Armee, darunter 238 zerstört
Nach ukrainischen Angaben belaufen sich die russischen Verluste im Jahr 2026 bislang auf 81.748 Soldaten. Davon gelten 39.861 als bestätigt gefallen, weitere 41.887 als verletzt. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten wurden die ukrainischen Verluste seit Kriegsbeginn im Februar 2026 auf 55.000 gefallene und 390.000 verletzte Soldaten beziffert. Die US-Denkfabrik CSIS weist jedoch darauf hin, dass die Verluste auf beiden Seiten tendenziell kleingerechnet werden.
So viel ukrainisches Gebiet steht unter russischer Kontrolle
Seit Beginn der Invasion in die Ukraine am 24.02.2022 wurden 12,072 % des Landes durch russische Truppen besetzt. Die eingenommenen Gebiete konzentrieren sich vor allem auf den Südosten des Landes. Im Laufe des Krieges konnte das ukrainische Militär 6,814 % zurückerobern. Hier hat die Ukraine am Vortag Erfolge erzielte die Ukraine dabei insbesondere im Norden und Nordosten. Zudem bewertet das ukrainische Verteidigungsministerium 7,283 % des Landes als bereits vor dem 24.02.2022 besetzt. Eingerechnet wird dabei auch die Halbinsel Krim im äußersten Süden am Schwarzen Meer.
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+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten von der Deep State Map generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unterhinweis@news.demitteilen.+++
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