Putins Krieg in der Ukraine Wochenrückblick: Russland nimmt 43,8 km² Territorium ein
19.10.2026, 10:57 Uhr - Russischer Truppenvorstoß bei Novyi Donbas vom ukrainischen Verteidigungsministerium gemeldet.
Von news.de-Redakteur Lucas Meyer - Uhr
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An der ostukrainischen Front bei Novyi Donbas wurden erneut Truppenbewegungen gesichtet. Zuletzt meldete das ukrainische Verteidigungsministerium eine russische Offensive. Am 19.10.2026 um 10:57 Uhr gab das Ministerium Folgendes bekannt: "Russische Streitkräfte rückten bei Novyi Donbas vor." Der Vorstoß ereignete sich am 18.10.2026, um 12:10 Uhr. Auch bei Matyasheve, Rai-Oleksandrivka und Kolodyazi wurden Kampfhandlungen in den letzten Tagen gemeldet.
Das aktuell betroffene Gebiet liegt in der Region Donetsk Oblast, im Kreis Pokrovskii Raion. Die nächste größere Stadt, Kramatorsk, befindet sich 43,8 Kilometer vom Kriegsschauplatz entfernt.
Russland rückt bei Novyi Donbas vor
+++ 18.10.2026 um 12:10: Russische Streitkräfte rückten bei Novyi Donbas vor. +++
+++ 16.10.2026 um 08:59: Russische Streitkräfte rückten bei Matyasheve und Svitle vor. +++
+++ 15.10.2026 um 08:54: Russische Streitkräfte rückten bei Rai-Oleksandrivka vor. +++
+++ 14.10.2026 um 05:02: Ukrainische Streitkräfte gewannen die Kontrolle über Kolodyazi, Lypove, and Zelena Dolyna, and regained control of areas near Stavky und Shandryholove zurück. +++
+++ 13.10.2026 um 06:10: Russische Streitkräfte rückten bei Matyasheve vor. +++
+++ 12.10.2026 um 07:12: Russische Streitkräfte rückten in Bilytske, as well as near Dorozhne und Novyi Donbas vor. +++
+++Die Informationen und Daten dieses Textes stammen von der Deep State Map, einem vom ukrainischen Verteidigungsministerium geförderten Datenprojekt. Sie bilden daher vor allem die ukrainische Sicht ab und können ohne russische Angaben keine vollständige Perspektive auf das Geschehen bieten.+++
Ukraine meldet 162 russische Verluste binnen eines Tages
Am 19.10.2026 wurden nach Daten des ukrainischen Verteidigungsministeriums insgesamt 364 russische Soldaten verletzt oder getötet. Damit lag die Zahl um 364 über dem Wert der Verluste des Vortags. Das ukrainische Militär meldet außerdem 1.121 getroffene Ziele durch Drohnen, Truppenangriffe und andere militärische Einsätze.
- 364 russische Soldaten durch das ukrainische Militär getroffen, darunter 162 getötet und 202 verletzt
- 1.121 militärische Angriffe trafen strategische Ziele der russischen Armee, darunter 393 zerstört
Unser Wochenrückblick zeigt, dass in den vergangenen sieben Tagen 427 mehr verletzte und getötete russische Soldaten gemeldet wurden als in der Woche zuvor. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 2333 Personalverluste registriert. Für die vorherige Woche hatte das ukrainische Verteidigungsministerium 1906 Verluste gemeldet.
Russland besetzt 6,851 % der Ukraine
Seit Beginn der Invasion in die Ukraine am 24.02.2022 wurden 6,851 % des Landes durch russische Truppen besetzt. Die eingenommenen Gebiete konzentrieren sich vor allem auf den Südosten des Landes. Im Laufe des Krieges konnte das ukrainische Militär 7,283 % zurückerobern. Besonders erfolgreich war der angegriffene Staat dabei im Norden und Nordosten. Das Verteidigungsministerium der Ukraine stuft außerdem 0,272 % des Landes als bereits vor dem 24.02.2022 eingenommen ein. Dazu zählt der angegriffene Staat auch die Halbinsel Krim im äußersten Süden des Landes am Schwarzen Meer.
Wochenrückblick 11.10.2026 bis 18.10.2026: Die als seit dem 24.02.2022 besetzt markierte Fläche veränderte sich um -47.7 km² (-0.008 Prozentpunkte). Die als zurückerobert markierte Fläche veränderte sich um +85.1 km² (+0.014 Prozentpunkte). Die größte absolute Veränderung im Statusvergleich betrifft „Zurückerobert“ mit +85.1 km². Hinweis: Der Vergleich beschreibt Änderungen zwischen zwei DeepState-Snapshots. Eine Fläche, die nicht mehr als besetzt markiert ist, ist nicht automatisch als militärisch gesichert zurückerobert zu interpretieren.
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+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten von der Deep State Map generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen.+++
mel/roj/news.de
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