Wladimir Putin: Neue Enthüllungen zu perfider Kinder-Gehirnwäsche des Kreml-Chefs

Kurz vor Anbruch des fünften Kriegsjahres in der Ukraine deckt eine neue Doku Wladimir Putin perfide Gehirnwäsche auf. Ein russischer Lehrer filmte heimlich, wie der Kreml-Chef Schulkinder zu linientreuen Mini-Soldaten mit Waffen-Training formt.

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Wladimir Putin soll russische Schulkinder mit perfiden Gehirnwäsche-Methoden zu Nachwuchs-Soldaten drillen. (Foto) Suche
Wladimir Putin soll russische Schulkinder mit perfiden Gehirnwäsche-Methoden zu Nachwuchs-Soldaten drillen. Bild: picture alliance/dpa/Planet Pix via ZUMA Press Wire | Kristina Kormilitsyna
  • Wladimir Putin der Gehirnwäsche von Kindern bezichtigt
  • Neue Doku deckt perfide Indoktrination russischer Kinder auf
  • "Mr. Nobody Against Putin": Kreml-Chef drillt Schulkinder zu Mini-Soldaten

Der Beginn des fünften Kriegsjahres in der Ukraine rückt unaufhaltsam näher, ohne dass Wladimir Putin auch nur ansatzweise den Eindruck erweckt, das Blutvergießen im russischen Nachbarland zeitnah einzustellen. Vielmehr scheint der Kreml-Chef seine Nachwuchs-Rekrutierung zu intensivieren - und setzt dabei, so legt es eine neue Dokumentation nahe, augenscheinlich auf Gehirnwäsche bei Schulkindern.

Wladimir Putin der Gehirnwäsche russischer Schulkinder bezichtigt

Der Film "Mr. Nobody Against Putin" gewährt erschütternde Einblicke in den Alltag einer sibirischen Bildungseinrichtung und deckt auf, wie Wladimir Putin systematisch Schulkinder zu loyalen Anhängern des Regimes formen lässt. Der 34-jährige Lehrer Pavel "Pasha" Talankin dokumentierte über zweieinhalb Jahre hinweg verdeckt das Geschehen an seiner Schule in der Industriestadt Karabash. Als Videograf angestellt, hielt er fest, wie Minderjährige zu kleinen Soldaten herangezogen werden. Sie marschieren durch Schulflure und schwören dem Kreml ihre Treue. "Wir haben zweieinhalb Jahre lang heimlich in Pashas Schule gefilmt", erklärte Co-Regisseur David Borenstein gegenüber "The Mirror". "Jeder Fehltritt hätte Pasha seine Freiheit kosten können."

Kreml-Chef lässt willige Mini-Soldaten in Russlands Schulen heranzüchten

Die Dokumentation offenbart das erschreckende Ausmaß der militärischen Prägung im Schulalltag. Nach einer Direktive des russischen Bildungsministeriums wurde neuer Unterrichtsstoff eingeführt, der bedingungslose Loyalität gegenüber dem Kreml fördern soll. Die Schulkinder nehmen demnach an Granatenwurf-Wettbewerben teil und absolvieren wöchentliche patriotische Unterrichtseinheiten. Der Film zeigt zudem, wie Jugendliche ihre Einberufungsbescheide erhalten. Die Propagandamaschinerie intensivierte sich parallel zu Putins anhaltendem Krieg in der Ukraine. Die Bildungseinrichtung entwickelte sich laut der Dokumentation zu einem Fließband, das den brutalen Konflikt mit Nachschub versorgt.

Verstörende Szenen aus russischen Klassenzimmern: Gruppe Wagner kämpft mit Schulkindern

Besonders verstörend sind Szenen, in denen Angehörige der berüchtigten Wagner-Söldnertruppe die Schule besuchen. Bei Schulveranstaltungen führen die Kämpfer den Kindern Kampftechniken vor und machen sie mit verschiedenen Waffen vertraut. Talankin arbeitete nach seinem Filmstudium in Tscheljabinsk an seiner ehemaligen Schule, der Karabash-Schule Nr. 1. Ausgestattet lediglich mit einer Kamera, spielte er nach außen bei der Propagandakampagne mit – während er sie insgeheim dokumentierte.

Filmemacher flieht aus Russland und veröffentlicht Aufnahmen von Putins Gehirnwäsche

Kurz nach Ende des Schuljahres 2024 gelang Talankin die Flucht aus Moskau nach Istanbul. Dort traf er erstmals persönlich auf Regisseur Borenstein. Der Lehrer war sich der Gefahren seines Projekts stets bewusst, doch seine Überzeugung trieb ihn an. "Liebe zu deinem Land bedeutet nicht, eine Flagge aufzuhängen", betonte Talankin. "Es geht nicht um das Singen der Hymne. Liebe zu deinem Land bedeutet zu sagen: Wir haben ein Problem." Borenstein warnte eindringlich: "Für jeden, der das sieht, ist Putins Botschaft an die Kinder Russlands klar: Bereitet euch auf eine Zukunft von Krieg und Imperium vor. Das endet nicht nur mit der Ukraine."

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