Wladimir Putin gedemütigt: Ukraine-Spezialeinheit verwandelt Putins Millionen-Schätze in Sperrmüll

Für Wladimir Putin läuft's im Ukraine-Krieg alles andere als rund. Bei Gefechten auf der Krim erlebte der Kreml-Chef jüngst ein Debakel, als die ukrainische "Prymary"-Spezialeinheit sündhaft teure russische Militärtechnik im Millionenwert in Schrott verwandelte.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Die ukrainische Spezialeinheit Prymary hat russische Militärtechnik im Wert von über 100 Millionen Dollar in Schrott verwandelt – darunter ein Radarsystem, das eigentlich feindliche Angriffe hätte erkennen sollen. (Foto) Suche
Die ukrainische Spezialeinheit Prymary hat russische Militärtechnik im Wert von über 100 Millionen Dollar in Schrott verwandelt – darunter ein Radarsystem, das eigentlich feindliche Angriffe hätte erkennen sollen. Bild: picture alliance / dpa | Sergei Ilnitsky
  • Wladimir Putin erleidet Millionen-Verluste im Ukraine-Krieg
  • Ukrainische Spezialeinheit legt Militärtechnik im Millionenwert in Schutt und Asche
  • Radarstation, Flugabwehrsystem und Landungsboot bei "Prymary"-Einsatz geschrottet

Die Rückschläge für Wladimir Putin reißen auch kurz vor dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine nicht ab: Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR hat am 16. Februar Videoaufnahmen veröffentlicht, die Angriffe auf russische Stellungen auf der Krim dokumentieren. Die Spezialeinheit "Prymary" führte die Operationen in der vergangenen Woche durch.

Wladimir Putin von Rückschlag im Ukraine-Krieg bis aufs Blut gedemütigt

Dabei wurden nach Angaben der Behörde mehrere hochwertige Waffensysteme der russischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt. Die Aufnahmen zeigen laut HUR gezielte Schläge gegen militärische Infrastruktur auf der annektierten Halbinsel. Die Spezialisten würden "weiterhin systematisch die russischen Verteidigungsanlagen auf der vorübergehend besetzten Halbinsel demontieren", erklärte der Geheimdienst.

Wladimir Putins Millionenausrüstung auf der Krim zu Schrott verarbeitet

Zu den getroffenen Zielen zählen ein Pantsir-S1-Flugabwehrsystem, eine Nebo-U-Langstreckenradarstation sowie ein Landungsboot vom Typ BK-16. Allein die Radaranlage hat einen geschätzten Wert von etwa 100 Millionen Dollar. "Ausrüstung im Wert von Millionen wird nun dank der professionellen Arbeit der Militärgeheimdienstoffiziere zu Altmetall verarbeitet", teilte die Behörde über soziale Netzwerke mit. Bewegtbilder des erfolgreichen Angriffs wurden vom Verteidigungsministerium auchbei X (vormals Twitter)veröffentlicht.

Der "Kyiv Independent" berichtet, dass die Angaben des ukrainischen Geheimdienstes nicht unabhängig überprüft werden konnten. Das veröffentlichte Videomaterial soll die erfolgreichen Krim-Einsätze der Eliteeinheit dokumentieren. Die Halbinsel spielt eine zentrale Rolle in Moskaus Kriegsführung. Nach der völkerrechtswidrigen Annexion vor über einem Jahrzehnt hat Russland die Krim massiv aufgerüstet. Von dort aus starten regelmäßig Raketen- und Drohnenangriffe auf ukrainisches Territorium. Zudem dient das Gebiet als Ausgangspunkt für Operationen im Schwarzen Meer sowie für Bodenoffensiven in den Süden der Ukraine. Die Ukraine reagiert darauf mit verstärkten Angriffen auf militärische Einrichtungen sowohl auf der besetzten Halbinsel als auch tief im russischen Hinterland. Ziel ist es, die Kampfkraft des Gegners nachhaltig zu schwächen.

Ukrainische Streitkräfte auf Drohneneinsätze gegen Putins Truppen spezialisiert

Seit 2023 erweitert die Ukraine kontinuierlich ihre Fähigkeiten im Bereich unbemannter Systeme. Sowohl Luft- als auch Seedrohnen kommen dabei zum Einsatz, je nach Art des anvisierten Ziels. Diese technologische Entwicklung ermöglicht es den ukrainischen Streitkräften, strategisch bedeutsame Objekte auf der besetzten Krim immer effektiver anzugreifen. Die Reichweite und Präzision der Angriffe hat sich dadurch deutlich verbessert. Die Operationen der Spezialeinheit "Prymary" sind Teil dieser Strategie, russische Militärinfrastruktur systematisch zu schwächen und Moskaus Verteidigungsfähigkeiten auf der Halbinsel zu untergraben.

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