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Zerstörung auf der Krim: Dramatische Satellitenbilder entlarven Putin-Lüge

Kriegsniederlagen werden von russischer Seite nicht selten vertuscht, so auch jetzt bei einer verheerenden Explosion auf der Krim. Satellitenbilder überführen Kreml-Chef Wladimir Putin aber der Lüge.

Satellitenbilder zeigen jetzt einen zerstörten russischen Luftwaffenstützpunkt auf der Krim. (Foto) Suche
Satellitenbilder zeigen jetzt einen zerstörten russischen Luftwaffenstützpunkt auf der Krim. Bild: picture alliance/dpa/Maxar Technologies | Uncredited

Rückschläge gibt Russlands Präsident Wladimir Putin, wenn überhaupt, nur ungern zu. Nach der Invasion in der Ukraine musste jedoch auch Russland Verluste einfahren. So nun auch auf der annektierten Krim. Dem Versuch, diese zu vertuschen, machen jetzt Satellitenbilder einen Strich durch die Rechnung.

Satellitenbilder decken die Explosion von russischem Luftwaffenstützpunkt auf der Krim auf

AmNachmittag des 09.08.2022 kam es auf der Krim beimrussischen Luftwaffenstützpunkt Saki zu verheerenden Explosionen. Satellitenbilder zeigen etwa eine Quadratmeile verbrannte Erde und Krater auf der Militärstation. Wie die britische "Daily Mail" berichtet, seien mehrere russische Kampfflugzeuge und Munitionslager zerstört worden. Eine Person soll durch die Explosionen gestorben, 14 weitere verletzt worden sein.

Russland bestreitet nicht nur, dass eigene Kampfflugzeuge auf der Krim zerstört wurden, sondern auch, dass überhaupt ein Angriff stattgefunden hat. Satellitenbilder des US-Unternehmens Planet Labs PBC zeigen jedoch, dass mindestens sieben Flugzeuge zerstört wurden.

Wladimir-Putin-Lüge entlarvt? Satellitenbilder weisen auf zwei Explosionen auf der Krim hin 

Die Ukraine bekannte sich zwar nicht direkt zu einem Angriff, bestätigte aber die Zerstörung von mindestens neun Flugzeugen. Über die russische Erklärung, ein unvorsichtiger Raucher habe die Explosion der Munition ausgelöst, lachte man außerdem. Das US-Institute for the Study of War könne nicht unabhängig den Grund für die Zerstörung der Militärstation erklären, schließt jedoch einen normalen Unfall wie von Russland behauptet aus, da es Explosionen an zwei verschiedenen Stellen gegeben habe.

"Der Kreml hat wenig Interesse daran, die Ukraine der Durchführung von Angriffen zu beschuldigen, die den Schaden verursacht haben, da solche Angriffe die Unwirksamkeit der russischen Luftabwehrsysteme demonstrieren würden", werden die widersprüchlichen Aussagen in einem Statement erklärt.

Russische Badegäste flüchteten nach Explosionen von der Krim in Richtung Russland 

Zahlreiche Badegäste seien von einem nahegelegenen Strandort nach den Explosionen geflohen und aufgrund von beschädigten Häusern in Notunterkünften untergebracht worden. Videos auf Social Media zeigen lange Autoschlangen in Richtung Russland.

Wolodymyr Selenskyj will die Krim nicht aufgeben

Start- und Landebahnen des Luftwaffenstützpunkts würden derzeit weiterhin genutzt. Von der Krim aus wurden zuvor mehrere Luftangriffe auf den Südosten der Ukraine geflogen. Sie ist sowohl für die Ukraine als auch für Russland wichtig und ein großer Streitpunkt zwischen den Ländern. Die Ukraine möchte die Halbinsel aber nicht aufgeben: "Die Krim ist ukrainisch: Die Krim ist ukrainisch, und wir werden sie niemals aufgeben. Der russische Krieg gegen die Ukraine und das gesamte freie Europa muss mit der Krim und ihrer Befreiung enden", erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj erst kürzlich.

Weitere Putin-Lüge: Auch Angriffe auf russisches Militär in Weißrussland

Am Mittwochabend ereignete sich ein weiterer Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt Sjabrowka in der Region Homiel im Süden Weißrusslands mit mindestens acht Explosionen. Der Ort befindet sich in etwa 30 Kilometer Entfernung von der ukrainischen Grenze und wird von der russischen Luftwaffe genutzt. Auch diesen Verlust würde Wladimir Putin als Unfall, ausgelöst durch einen Brand in einem Flugzeugtriebwerk, vertuschen. Auf dem Gelände sollen großen Mengen an militärischer Ausrüstung sowie Kampfhubschrauber stationiert sein. 

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/loc/news.de

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