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Kim Jong-un: US-Senator bedroht Nordkorea-Diktator: Er hat ein "Date mit dem Tod!"

Nordkorea-Machthaber Kim Jong-un will das Atomwaffenarsenal seines Landes weiter ausbauen. Mit neuen Raketentests hat er einmal mehr die Angst vor einem Atomkrieg geschürt. Der Westen beobachtet die Vorgänge in Nordkorea mit Sorge.

Ein US-Senator hat Kim Jong-un bereits 2017 bedroht. Bild: picture alliance/dpa/kcna | -

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat mit erneuten Raketentests die Angst vor einem Atomkrieg geschürt. Vor wenigen Tagen hatte der Diktator drei ballistische Raketen in Richtung offenes Meer im Osten abgeschossen. Nach Angaben der US-Regierung war darunter eine Interkontinentalrakete (ICBM). Demnach hat Nordkorea unter Verstoß gegen UN-Sicherheitsratsresolutionen in diesem Jahr bereits 23 ballistische Raketen abgeschossen, darunter sechs ICBM. Die USA warnen außerdem seit einiger Zeit, dass ein neuer Atomversuch bevorstehen könnte. Zuletzt hatte Nordkorea im September 2017 eine Atomwaffe getestet - es war der sechste solche Test.

USA wollen Kim Jong-un stoppen - Resolution für Sanktionen gegen Nordkorea im UN-Sicherheitsrat gescheitert

Im UN-Sicherheitsrat waren die USA erst am Donnerstag mit einer Resolution für schärfere internationale Sanktionen gegen Pjöngjang gescheitert. Russland und China legten bei der Abstimmung in New York Vetos gegen die Verabschiedung ein. US-Regierungsbeamte hatten zuvor argumentiert, dass Nordkorea durch die Resolution mit Strafmaßnahmen geschwächt werden solle, "die die Fähigkeit Nordkoreas weiter einschränkt, seine rechtswidrigen Programme für Massenvernichtungswaffen und ballistische Flugkörper voranzutreiben".

"Date mit dem Tod!" Kim Jong-un von US-Senator bedroht

Die USA versuchen seit Jahren, Kim Jong-un an der Fortführung seines Atomwaffenprogramms zu hindern. Der ehemalige US-Senator Steve Russell hatte Kim Jong-un 2017 aufgrund der anhaltenden Raketentests sogar direkt gedroht, dass er damit sein Leben aufs Spiel setzen würde. Laut "Express", der aktuell über das frühere Interview berichtet, hatte Russell damals erklärt,dass Kim Jong-un ein "Date mit dem Tod" haben würde, wenn er die militärischen Fähigkeiten Nordkoreas weiter ausbauen würde.

"Wenn Kim Jong Un am Leben bleiben will, muss er aufhören"

"Wenn er diesen Rahmen sprengen und sich verkalkulieren will, wo er die Vereinigten Staaten, ihre Territorien oder die Territorien oder nationalen Interessen unserer Verbündeten oder uns selbst trifft, wird er sterben. So einfach ist das", hatte der US-Senator damals erklärt.Diktatoren haben eines gemeinsam: sie wollen am Leben bleiben. Wenn Kim Jong Un am Leben bleiben will, muss er aufhören." Diese Erklärung hatte Steve Russelleinen Tag, nachdem Nordkorea zum ersten Mal seine Hwasong-15-Interkontinentalrakete (ICBM) abgefeuert hatte, abgegeben.

Doch die Worte scheinen den nordkoreanischen Machthaber kalt gelassen zu haben. Denn seitdem hat Kim Jong-un nicht aufgehört, weitere Raketentests durchzuführen.

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/sba/news.de/dpa