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Wladimir Putin entsetzt: Sie glauben, er stirbt bald! Befehlshaber würden Atom-Befehl verweigern

Während die Welt vor Wladimir Putin zittert, scheinen seine engsten Vertrauten Bedenken bezüglich seines Gesundheitszustandes zu haben. Ein Journalist behauptet jetzt sogar: Putins Befehlshaber würden einen Nuklearschlag verweigern.

Könnte Wladimir Putin einen Atom-Befehl überhaupt durchsetzen? Bild: picture alliance/dpa/Sputnik | Aleksey Nikolskyi

Seit mehr als zehn Wochen tobt in der Ukraine der von Wladimir Putin entfesselte Angriffskrieg. Während ein Ende der Invasion auch kurz vor der traditionellen Militärparade am 9. Mai in Moskau, bei der mit Spannung eine Rede von Wladimir Putin erwartet wird, nicht in Sicht ist, fragt sich so mancher Beobachter, wozu der Kreml-Tyrann noch in der Lage sein könnte. Wie man zuletzt unweigerlich feststellen konnte, wurde der Propaganda-Ton im russischen Staatsfernsehen lauter. Sogar über einen möglichen Atomangriff auf westliche Staaten wurde dort heftig spekuliert.

Auch wenn westliche Experten den Kreml vor einem derartigen Monster-Angriff gewarnt haben und erklärten, Moskau könnte seinerseits in einer nuklearen Wolke verschwinden, stellt sich die Frage: Könnte Wladimir Putin einen solchen Atomschlag auch gegen den Willen seiner militärischen Führung durchführen lassen? Bekanntlich benötigt es in Russland als Sicherheitsmechanismus für diesen letzten tödlichen Schritt gleich drei Atomkoffer, in denen die Codes für mögliche Abschüsse aufbewahrt werden. Bisher galt als sicher, dass die drei Atomkoffer auf Wladimir Putin selbst, Verteidigungsminister Sergei Schoigu und den Chef des Generalstabes der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, verteilt sind.

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Wladimir Putin könnte Nuklearschlag nicht durchsetzen

In einem Interview (siehe YouTube-Clip weiter unten) mit Dmitry Gordon äußerte sich jetzt der Journalist Christo Grozev von der Enthüllungsplattform "Bellingcat" darüber, ob Wladimir Putin wirklich einen Atomangriff durchsetzen könnte. Der Russland-Experte hält das für wenig wahrscheinlich. Seine Begründung: Aus Angst, Putin könnte nicht mehr lange leben, wolle Putins engster Kreis nicht das Risiko eingehen, vor ein modernes Pendant zu den Nürnberger Prozessen gezerrt zu werden. Gerüchte über den angeblich nicht besonders guten Gesundheitszustand des Kreml-Tyrannen gibt es seit geraumer Zeit. Spekuliert wurde dabei unter anderem auch über Parkinson oder einen Schlaganfall.

Wladimir Putin: Vertraute verweigern Atombefehl, weil sie denken Kreml-Tyrann stirbt bald

Grozev verwies dabei auf Oligarchen aus Putins engstem Umfeld, von denen die Behauptung stammen soll. Demnach soll ihnen der russische Geheimdienst erklärt haben, den Gerüchten über eine schwere Erkrankung Putins keine Bedeutung beizumessen. Allerdings sei dadurch genau das Gegenteil entstanden. Grozev selbst habe darüber keine weiteren Erkenntnisse. Er glaube aber, dass dieser Faktor - dass die Menschen, die Putin nahe stehen, glauben, dass es ihm gesundheitlich nicht gut geht - das Risiko verringert, dass sie seinem Befehl, Feinde zu töten, gehorchen, wie sie es in der Vergangenheit getan haben.

Aus demselben Grund sei es auch unwahrscheinlich, dass jemand den Atomknopf drückt, weil er denkt, dass Putin in drei oder sechs Monaten nicht mehr da sei.

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