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Wladimir Putin eiskalt: Geheimdienst-Offizier enthüllt brutalen Dreistufenplan des russischen Präsidenten

Schon mehr als zehn Wochen lang treibt Wladimir Putin seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine voran. Ein Militär-Experte analysiert jetzt, wie der Kreml-Tyrann die Unterwerfung des russischen Nachbarlandes plant.

Welchen Plan verfolgt Wladimir Putin in der Ukraine? Bild: picture alliance/dpa | Maxim Shemetov

Seit mehr als zehn Wochen tobt der von Wladimir Putin entfesselte Angriffskrieg in der Ukraine nun schon. Nach mehr als zwei Monaten haben Experten begonnen, die russische Invasion in der Ukraine zu analysieren. Aus der Belagerung verschiedener Städte, darunter Mariupol und Butscha, zeichnen sich laut "Express.co.uk" erste Muster bezüglich der russischen Vorgehensweise ab.

Wladimir Putin analysiert: Geheimdienst-Offizier enthüllt Dreistufenplan

Dr. Keith Dear, ein ehemaliger britischer Militärberater, hat demnach festgestellt, dass Putin einen Dreistufenplan zur "Unterwerfung der Ukraine" verfolgt. Dem ehemaligen Geheimdienst-Offizier zufolge besteht der erste Schritt des Kremls in der Ukraine darin, das Land zum Schweigen zu bringen, indem die Kommunikation innerhalb des Landes und mit der Außenwelt abgeschnitten wird. Dies könne zum Beispiel durch den Abschuss von Mobilfunktürmen geschehen, wie im Fall der zerstörten Stadt Mariupol.

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Praktiken des Putin-Kriegs in der Ukraine: Belagerung und Mord

In seiner Analyse fährt der Experte fort: "Dann, wenn niemand mehr die Schreie hören kann, beginnt der Hungertod - eine langsame Einkesselung durch Belagerungen. Und schließlich die Grausamkeiten - wahlloser Mord, kollektive Bestrafungen, vielleicht Völkermord.", schildert Keith Dear sein Verständnis vom Putin-Krieg. Er fügte hinzu, dass genau dies mit Mariupol geschehen sei, einer der größten Städte der Ukraine, die nach Angaben Putins derzeit unter russischer Kontrolle steht.

Laut dem Experten für urbane Kriegsführung, Professor Anthony King, könnte Putin eine ähnliche Belagerung wie in Mariupol auch in anderen ukrainischen Städten versuchen. Beim Kurznachrichtendienst Twitter schrieb er: "Die Tatsache, dass Russland beschlossen hat, das Stahlwerk Azovstal nicht zu stürmen, ist für den Donbass von großer Bedeutung[...]Dort stehen sie drei Städten mit 100.000 Einwohnern (Slowjansk, Sjewjerodonezk und Kramatorsk) und vielen anderen kleineren Städten gegenüber. Jede könnte ein potenzielles Mariupol sein."

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