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Wladimir Putin: "Moskwa"-Untergang zerstört Friedenschancen! Jetzt will Putin ALLES

Hat die Ukraine die Chancen auf einen baldigen Frieden mit dem Abschuss der "Moskwa" zerstört? Das zumindest behaupten aktuell Kreml nahestehende Quellen. Ihren Aussagen zufolge wolle Wladimir Putin nun so viel Territorium wie möglich erobern.

Wladimir Putin will keinen Frieden mehr. Er will alles. (Foto) Suche
Wladimir Putin will keinen Frieden mehr. Er will alles. Bild: picture alliance/dpa/Sputnik | Aleksey Nikolskyi

Hätte der Ukraine-Krieg bereits ein Ende haben können? Das zumindest behaupten aktuell mehrere Wladimir Putin nahestehende Quellen gegenüber "Financial Times". Diese behaupten, Putin habe das Interesse an diplomatischen Bemühungen zur Beendigung seines Krieges mit der Ukraine verloren, nachdem diese sein Kriegsschiff "Moskwa" versenkt hatte. Der Untergang des russischen Raketenkreuzers könnte nun fatale Folgen für den weiteren Kriegsverlauf haben, warnen Quellen.

Ukraine versenkt Friedenschancen! Wladimir Putin will so viel Territorium wie möglich erobern

Dem Bericht nach plane Putin nun, so viel Territorium wie möglich zu erobern, so die Behauptung der Insider, die über Gespräche mit dem russischen Präsidenten informiert sind. Putin, der ernsthaft ein Friedensabkommen mit der Ukraine in Erwägung gezogen haben soll, nachdem Russland im vergangenen Monat auf dem Schlachtfeld enorme Rückschläge erlitten hatte, hat den an der Beendigung des Konflikts beteiligten Personen mitgeteilt, dass er keine Aussichten auf eine Einigung sieht.

Ukraine und Russland standen angeblich kurz vor Einigung

"Putin glaubt aufrichtig an den Unsinn, den er im [russischen] Fernsehen hört und er will einen großen Sieg erringen", sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person. Obwohl sich Moskau und Kiew bei einem Treffen in Istanbul Ende März auf einen ersten Entwurf geeinigt hatten, gerieten die Gespräche ins Stocken, nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland beschuldigt hatte, Kriegsverbrechen gegen Zivilisten in Städten wie Butscha und Mariupol begangen zu haben.

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Friedensbemühungen stecken in "Sackgasse" nach "Moskwa"-Angriff

Putin hingegen soll den Quellen zufolge erklärt haben, dass sich die Friedensbemühungen in einer "Sackgasse" befänden. Zudem sei er entsetzt gewesen, nachdem die Ukraine die "Moskwa", das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte, versenkt hatte. "Es bestand die Hoffnung auf eine Einigung. Putin hat sich hin und her bewegt. Er muss einen Weg finden, um aus dieser Sache als Gewinner hervorzugehen", zitiert "Financial Times" eine namentlich nicht genannte Quelle. Nach dem Untergang der Moskwa "war Putin dagegen, irgendetwas zu unterschreiben. Nach dem Untergang der Moskwa sieht er nicht wie ein Gewinner aus, denn es war eine Demütigung", fügte der Insider hinzu.

Experten zweifeln an Putins Friedensabsichten

Ob Putin den Krieg in der Ukraine tatsächlich beenden wollte, bleibt unklar. Ukrainische und westliche Beamte jedoch zweifeln daran, dass Putin jemals wirklich Frieden wollte. Vielmehr vermuten sie, dass er damit Zeit für Moskaus Offensive gewinnen wollte.

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/hos/news.de

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