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Joe Biden: Böse beschimpft! US-Präsident kannte angeblich Namen von Toten nicht

In einem Interview erneuerte die Schwester des in Afghanistan gefallenen US-Soldaten Rylee McCollum ihre heftigen Attacken gegen US-Präsident Joe Biden. Ihr Vorwurf: Der 78-Jährige "habe nichts Persönliches gewusst oder gesagt".

Joe Biden erhielt viel Kritik für sein Auftreten bei der Überführung der gefallenen US-Soldaten. Bild: picture alliance/dpa

Es lässt ihn einfach nicht los. Noch immer hat US-Präsident Joe Biden mit den Auswirkungen seines Auftretens bei der Überführung der in Afghanistan gefallen US-Soldaten zu kämpfen. Von überzeugten Biden-Gegnern wurde der Nachfolger von Donald Trump übel beschimpft. Mark Schmitz, dessen 20-jähriger Sohn bei dem Selbstmordattentat in Afghanistan ums Leben gekommen war, erklärte, dass das Treffen seiner Familie mit Biden vor der Zeremonie "nicht gut gelaufen" sei. "Er sprach mehr über seinen eigenen Sohn als über meinen Sohn", sagte Schmitz, "und das hat mir nicht gefallen".

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Joe Biden attackiert nach Gespräch mit Schwester von totem Soldaten

Noch deutlicher wurde die Familie des 20-jährigen Marineinfanteristen Rylee McCollum, der ebenfalls sein Leben lassen musste. McCollums Schwester Roice behauptete, der Präsident habe "den Verlust unseres Marines völlig außer Acht gelassen", als er mit der Familie in Dover sprach. In einem Interview mit "Wake Up America" (siehe Video weiter unten) konkretisierte Cheyenne McCollum ihre Vorwürfe gegen Biden. Sie merkte an, dass die Interaktion etwa drei Minuten lang war, und sie sprach darüber, wie der Präsident versuchte, sie mit dem Krebstod seines eigenen Sohnes in Verbindung zu bringen.

"Ich würde nicht unbedingt sagen, dass ich geblieben bin, um ihn zu treffen. Ich bin geblieben, um Rylees Frau zu unterstützen, weil ich nicht wollte, dass sie alleine sitzt, und sie wollte die Chance haben, ihm in die Augen zu sehen, also habe ich mich neben sie gesetzt, um das auch zu tun," sagte McCollum. "Ich blieb, und als er nach etwa 15 Sekunden auf uns zukam, wollte ich einfach weggehen. Es war so unaufrichtig, und er sah uns nicht in die Augen, er gab ihr einen Klaps auf das Knie und sagte: "Ich weiß, was Sie durchmachen - ich habe meinen Sohn verloren. Dabei hat er seinen Sohn nicht im Einsatz verloren.", schildert Cheyenne McCollum ihre Eindrücke von dem Treffen.

"Alles fühlte sich unecht an": US-Präsident Joe Biden nach Trauerfeier am Pranger

"Er sagte nur: "Es gibt nichts, was ich sagen kann", und redete einfach weiter über seinen Sohn. Ich glaube nicht einmal, dass er den Namen von Rylee kannte, um ehrlich zu sein. Er hat nichts Persönliches gewusst oder gesagt. Es war sehr gestellt", fügte sie hinzu. "Alles fühlte sich unecht an."

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rut/news.de

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