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Joe Biden: "Entsetzt" und "erschüttert"! US-Präsident steht "am Abgrund"

Wenn der politische Gegner kein gutes Haar an Joe Biden lässt, gehört das zum Tagesgeschäft. Doch sobald eigene Mitarbeiter "entsetzt" und "schockiert" sind über das Verhalten des US-Präsidenten herrscht Alarm-Stimmung im Weißen Haus.

Nicht alle Mitarbeiter sind einer Meinung mit US-Präsident Joe Biden. Bild: picture alliance/dpa

Wie lange kann US-Präsident Joe Biden dem ansteigenden Druck noch widerstehen? Einige Vertraute sollen Biden schon jetzt am "Rand des Abgrunds" stehen sehen. Nicht wenige seiner Mitarbeiter sollen "entsetzt" und "erschüttert" über das Verhalten des US-Präsidenten sein. Darüber berichtet aktuell das US-Magazin "Politico", das sich auf Geschichten aus dem Politik-Betrieb aus Washington spezialisiert hat.

Joe Biden attackiert nach Afghanistan-Abzug

US-Präsident Biden sieht sich wegen seiner Entscheidung, die US-Truppen nach der Machtübernahme durch die Taliban plötzlich aus Afghanistan abzuziehen, weiterhin einer nicht enden wollenden Wucht an Kritik ausgesetzt. Der 78-Jährige hielt an seiner umstrittenen Frist vom 31. August für die Evakuierung fest, und nun sitzen Hunderte von Amerikanern in Afghanistan fest. Ein Beamter der Regierung hat sich inzwischen zu Wort gemeldet und die Evakuierung von Zivilisten unter der Leitung des Oberbefehlshabers verurteilt.

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Biden-Mitarbeiter "entsetzt" und "geschockt" über Verhalten von US-Präsident

Gegenüber "Politico" erklärt die namentlich nicht genannte Quelle: "Ich bin absolut entsetzt und buchstäblich geschockt, dass wir Amerikaner dort zurückgelassen haben. Es war eine Geiselbefreiung von Tausenden von Amerikanern und wir haben bei dieser Mission, die nicht scheitern durfte, versagt."

Ein weiterer Beamter des Weißen Hauses erklärte, die Operation könne nicht als abgeschlossen betrachtet werden, solange die US-Bürger nicht nach Hause zurückgekehrt seien. Für den politischen Gegner natürlich ein gefundenes Fressen. Der Vorsitzende der Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, erklärte durch den Rückzug habe Joe Biden Amerikaner hinter den feindlichen Linien im Stich gelassen.

Biden will US-Bürger aus Afghanistan bringen

Die USA und ihre Partner hatten in den vergangenen gut zwei Wochen in einer gewaltigen militärischen Evakuierungsmission westliche Staatsbürger und afghanische Schutzbedürftige ausgeflogen. Joe Biden sagte, es seien wohl auch noch 100 bis 200 US-Bürger in Afghanistan, die "eine gewisse Absicht zur Ausreise" hätten. Der Präsident hatte allen ausreisewilligen US-Bürgern versprochen, sie außer Landes zu bringen. Die Republikaner werfen ihm deshalb Wortbruch vor.

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rut/news.de/dpa

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