Von news.de-Redakteur - Uhr

Joe Biden: Entsetzen nach verwirrtem Auftritt - Trump-Arzt fordert Hirn-Check

Schon wieder wird über einen Auftritt von US-Präsident Joe Biden diskutiert. Seine politischen Gegner werfen ihm vor, gesundheitlich nicht auf der Höhe zu sein. Ein Trump-Arzt fordert sogar eine detaillierte Untersuchung seines Geistes.

Legte Joe Biden einen verwirrten Auftritt hin? Bild: dpa

Es nimmt einfach kein Ende! Jeder Auftritt von US-Präsident Joe Biden wird aktuell mit Argusaugen begutachtet. Denn zuletzt wurde von seinen politischen Gegnern immer wieder behauptet, um den Zustand des 78-Jährigen würde es nicht zum Besten stehen. Als Beweise wurden dafür unter anderem ein fast schon gespenstischer Flüster-Auftritt im Weißen Haus vor versammelter Presse-Meute sowie eine unverständliche Kauderwelsch-Rede bei einer Einbürgerungsfeier angeführt. Von Anzeichen einer Paraphasie, möglicherweise ausgelöst durch eine Demenzerkrankung, war da sogar zu lesen.

Joe Biden: Verwirrter Auftritt in Central Lake

Da war der Auftritt, den Joe Biden vor Reportern in einem Geschäft in Central Lake (Michigan) hinlegte, natürlich Wasser auf die Mühlen seiner Kritiker. Im Gespräch mit der Kassiererin und einem Journalisten machte Biden keinen besonders souveränen Eindruck, konstatieren seine politischen Gegner. Wieder einmal habe Biden regelrecht verwirrt gewirkt, als er nach einer Antwort auf einen vermeintlichen russischen Hackerangriff rang. Was Biden vorgeworfen wird? Ein Blick auf seine Notizen, die er in seiner Tasche bei sich hatte. Er habe bislang nur ein kurzes Briefing erhalten, schilderte Biden seinen Kenntnisstand zu der Sache, als er nebenher noch versuchte, mit der Bedienung zu kommunizieren.

Joe Biden: US-Präsident mit schlechtem Erinnerungsvermögen?

Was ihm die Konservativen vorhalten: Obwohl Biden erst vor wenigen Momenten die Informationen erhalten habe, nach denen der Reporter gefragt hatte, sei er nicht in der Lage, sich daran zu erinnern. Dazu brauche er die Zettel in seiner Tasche. In diese Kerbe schlägt unter anderem Kayleigh McEnany, Donald Trumps ehemalige Pressesprecherin im Weißen Haus, bei Twitter. "Ja, ja, er zog unbeholfen Zettel heraus, um eine Frage zu beantworten, über die er gerade unterrichtet worden war...", lautete ihr Kommentar zum viel diskutierten Biden-Auftritt. Man könnte natürlich auch argumentieren, Biden habe schlichtweg nur das korrekt berichten wollen, was ihm auch zugetragen wurde. Eine solche Reaktion war man von Donald Trump natürlich nicht gewohnt.

Trump-Arzt fordert Untersuchung von Bidens geistiger Gesundheit

Apropos Trump. Auch ein weiterer Unterstützer hat sich im Zuge der letzten Biden-Auftritte zum Gesundheitszustand des amtierenden US-Präsidenten geäußert. Ronny Jackson, früherer Arzt des Weißen Hauses und mittlerweile texanischer Kongressabgeordneter, erklärte, Biden sollte den gleichen kognitiven Test absolvieren, wie es Trump habe tun müssen. Somit könnten eventuelle Gedächtnisstörungen überprüft sowie Demenz und andere mögliche Krankheiten analysiert werden.

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rut/sba/news.de