Von news.de-Redakteurin - Uhr

Greta Thunberg: Attacke auf Joe Biden! Scharfe Kritik an Trumps Nachfolger

Seit knapp sechs Wochen ist Joe Biden nun schon Präsident der USA. Einige politische Entscheidungen von Donald Trump hat der 78-Jährige zwar bereits rückgängig gemacht, doch Greta Thunberg geht das im Bezug auf die Klimakrise nicht weit genug.

Greta Thunberg kritisiert die bisherige Klimapolitik von Joe Biden. Bild: news.de-Fotomontage (dpa; dpa)

Seit mehr als 50 Tagen ist Joe Biden nun US-Präsident. Zwar trat er schon kurz nach der Amtsübernahme dem Pariser Klimaabkommen wieder bei, dennoch sei das nicht genug, kritisiert Greta Thunberg. Die Klimaaktivistin übt scharfe Kritik an Trumps Nachfolger.

Seit 50 Tagen im Amt! Greta Thunberg attackiert Joe Biden für Klimapolitik

In einem Interview auf dem US-amerikanischen Nachrichtensender MSNBC fragte ModeratorMehdi Hasan die 18-Jährige, wie zufrieden sie mit dem bisherigen Kampf gegen den Klimawandel von Joe Biden sei und welche Note sie ihm geben würde."Ich bin nur ein Teenager. Ich habe nicht das Recht, solche Noten zu vergeben. Meine Meinung dazu spielt keine Rolle", beginnt Thunberg ihre Antwort. Doch danach fährt die Schwedin härtere Geschütze auf. "Man sollte sich lieber die Wissenschaft ansehen und prüfen, ob seine Politik im Einklang mit dem Pariser Abkommen steht. Und dann können Sie deutlich sehen, dass es, nach wissenschaftlichen Richtlinien, nicht annähernd genug ist."

Klimakrise nicht ernst genommen! DAS fordert Greta Thunberg vom neuen US-Präsidenten

Zwar ist Biden dem Pariser Klimaabkommen wieder beigetreten und hat auch andere Entscheidungen von Trumps Umweltpolitik gestoppt, doch das reiche noch nicht. Greta Thunberg fordert vom neuen US-Präsidenten, dass er die Klimakrise ernst nehme und sie auch wirklich wie eine Krise behandele. Gerade der Ernst der Lage müsse nicht nur von Joe Biden erkannt werden, sondern auch von den Bürger:innen. "Wenn die Leute die Krise nicht als solche identifizieren, werden sie natürlich keinen Druck auf die gewählten Anführer ausüben", fährt Thunberg fort. Auf die Frage, was sie Joe Biden sagen würde, wenn er bei ihr anruft und fragt, was er tun solle, sagte sie: "Nichts. Das wäre undemokratisch und Demokratie ist das Kostbarste, was wir haben."

So reagiert Twitter auf das Greta-Thunberg-Interview

Die Klimaaktivistin teilte das Interview auf ihrem Twitter-Account und bekam viel Lob für ihren Auftritt. "#GretaThunberg one of the strongest women of our time", heißt es in einem Kommentar. "You are wonderful, putting exact words diplomatically to answer & point out how important is democracy. And why protests are important to put view's which are been suppressed. More power to you" (auf Deutsch: "Du bist wunderbar und setzt diplomatisch passende Worte, um zu antworten und darauf hinzuweisen, wie wichtig Demokratie ist. Und warum Proteste wichtig sind, um unterdrückte Ansichten zu vertreten. Mehr Kraft für dich"), schreibt ein Twitter-Nutzer.

Andere halten zu Biden. So schreibt ein Twitter-Nutzer: "Climate crisis is a top crisis. And Joe Biden has been in office for all of 6 weeks. COVID 19 has to be dealt with otherwise there will be no dealing with the climate crisis. No politician is going to do everything that needs to be done so keep holding feet to fire" (auf Deutsch: "Die Klimakrise ist eine Top-Krise. Und Joe Biden ist seit 6 Wochen im Amt. COVID 19 muss behandelt werden, sonst wird es keine Behandlung der Klimakrise geben. Kein Politiker wird alles tun, was getan werden muss. Halt Sie also die Füße still, bevor du schießst").

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bua/bos/news.de