13.01.2021, 17.46 Uhr

Corona-News am Mittwoch: Spahn erklärt Impf-Chaos und appelliert an Gemeinschaftssinn

Wenige Stunden vor seiner Regierungserklärung hat sich Jens Spahn mit Angela Merkel zu einem geheimen Corona-Nachtgipfel im Kanzleramt getroffen. Um 13 Uhr gab der Gesundheitsminister seine Regierungserklärung ab. Alle aktuellen Coronavirus-News im Überblick.

Jens Spahn und Angela Merkel haben sich zu einem geheimen Corona-Gipfel im Kanzleramt getroffen. Bild: dpa

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.953.426 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 13.01., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 42.637. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.596.600 an.

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Coronavirus-News zu aktuellen RKI-Zahlen: Neuinfektionen, Todesfälle und Sieben-Tage-Inzidenz

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 19.600 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 1060 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Mittwochmorgen bekanntgab. Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Mittwochmorgen bei 155,0. Die höchsten Inzidenzen hatten Thüringen mit 324,2 und Sachsen mit 304,4. Den niedrigsten Wert hatte Bremen mit 83,7.

R-Wert in Deutschland aktuell bei 1,07

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Dienstag bei 1,07 (Vortag: 1,14). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 107 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Coronavirus-Lage in Deutschland am Mittwoch (13.01.2021) im Überblick

Die aktuellen Geschehnisse und Entwicklungen rund um die Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier in unserem News-Ticker zur aktuellen Corona-Lage.

+++ Pfizer und Moderna erwarten Impfschutz auch gegen Virus-Varianten +++

Die Pharmafirmen Pfizer und Moderna zeigen sich zuversichtlich, dass ihre Impfstoffe auch gegen die neuen britischen und südafrikanischen Varianten des Coronavirus wirken. "Wir gehen davon aus, dass wir geschützt sind", sagte Moderna-Manager Tal Zaks am Mittwoch bei einer EU-Gesundheitskonferenz. Sollte es nötig werden, könnte aber auch "binnen Wochen" eine neue Variante des Impfstoffs entwickelt werden.

Pfizer-Chef Albert Bourla sagte, man warte auf weitere Untersuchungsergebnisse zur Wirksamkeit des gemeinsam mit Biontech entwickelten Impfstoffs gegen die Virusvarianten aus Großbritannien und Südafrika. "Wenn Sie nach meiner Meinung fragen: Ich denke, dass die Ergebnisse positiv sein werden", sagte Bourla in derselben Veranstaltung der Europäischen Volkspartei.

Die beiden Varianten des neuartigen Coronavirus sind nach ersten Erkenntnissen ansteckender als die ursprüngliche. In Großbritannien hat dies zu einer neuen Pandemiewelle beigetragen. Die Bundesregierung ist sehr besorgt und versucht, die Verbreitung der Mutationen einzudämmen.

Die beiden Pharmamanager versprachen auch weitere Details zu ihren Impfstoffen. So sagte Bourla, im Februar könnten Daten zu der Frage vorliegen, ob der Biontech/Pfizer-Impfstoff neben der Erkrankung Covid-19 auch die Übertragung des Virus verhindere. Zaks sagte, es werde genau beobachtet, wie lang der Impfschutz anhält. "Es sollte mindestens ein Jahr sein, vielleicht länger", sagte er.

Die beiden Firmen sind die ersten, die für ihre Corona-Impfstoffe eine europäische Zulassung erhalten haben. Die Mittel werden inzwischen in der EU gespritzt, auch in Deutschland.

+++ Kreise: Bayern will zwei Millionen FFP2-Masken an Bedürftige ausgeben +++

Bedürftige sollen in Bayern kostenlos FFP2-Schutzmasken zur Verfügung gestellt bekommen. Insgesamt sollen voraussichtlich zwei Millionen Masken bereitgestellt werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Regierungskreisen. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" über diese Zahl berichtet.

Damit will die Staatsregierung Härten abfedern, wenn vom kommenden Montag (18. Januar) an eine FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen gilt. Sie reagiert damit auf vielfältige Forderungen von Sozialverbänden und der Opposition. Details wollen Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) am Nachmittag um 15.00 Uhr bekanntgeben.

+++ Spahn: Einschränkungen im Kampf gegen Pandemie weiter nötig +++

Gesundheitsminister Jens Spahn hat die Bevölkerung auf weitere Wochen mit Beschränkungen des öffentlichen Lebens eingestellt. "Wir werden auf unserem Weg raus aus der Pandemie noch einige Zeit aufeinander Acht geben müssen. Abstand, Hygiene, Alltagsmasken, FFP2-Masken, reduzierte Kontakte bleiben eine Notwendigkeit", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in einer Regierungserklärung im Bundestag.

Die Maßnahmen seien hart und stellten das Leben etwa in den Schulen und in den Familien weiter auf den Kopf. "Aber: Wir müssen da jetzt gemeinsam durch und einander unter Stress vertrauen." Nur so könne man die Pandemie bezwingen, sagte Spahn.

Hoffnung machten die Impfstoffe. Voraussichtlich bis zum Sommer gebe es ein Impf-Angebot für alle, sagte Spahn. "Schritt für Schritt kommen wir dahin, dass wir unser Leben nicht mehr von der Pandemie kontrollieren lassen."

+++ Spahn verteidigt europäischen Weg bei Impfstoffbeschaffung +++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in einer Regierungserklärung im Bundestag Kritik am europäischen Vorgehen bei der Corona-Impfstoffbeschaffung zurückgewiesen. Den europäischen Weg zu gehen liege im nationalen Interesse Deutschlands, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch. Die deutsche Wirtschaft brauche offene Binnengrenzen und den freien Güterverkehr. "Es ist eine Frage der ökonomischen Vernunft, dass wir nicht einzelne Nationen, sondern ganz Europa impfen."

Es sei über Europa genügend Impfstoff für alle Deutschen bestellt worden. "Natürlich ruckelt es bei der größten Impfkampagne der Geschichte", räumte er ein. Grund dafür, dass der Impfstoff weltweit ein knappes Gut sei, seien aber fehlende Produktionskapazitäten, nicht fehlende Verträge.

Die Corona-Impfungen in Deutschland hatten vor gut zwei Wochen begonnen. Zuletzt war auch vom Koalitionspartner SPD Kritik an zu geringen Impfstoff-Bestellungen laut geworden. Vor Ort gibt es teils Ärger wegen der Organisation von Impfterminen. Einsetzbar sind inzwischen zwei zugelassene Impfstoffe.

+++ Spahn: Corona-Impfaktion ist eine Gemeinschaftsaufgabe +++

Gesundheitsminister Jens Spahn hat zur Gemeinsamkeit bei den Impfungen gegen das Coronavirus aufgerufen und das Vorgehen der Bundesregierung erneut gegen Kritik verteidigt. "Diese größte Impfaktion unserer Geschichte ist eine Gemeinschaftsaufgabe", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im Bundestag. "Kein Land, keine Partei, keine Regierung kann allein dieses Virus besiegen, es geht nur gemeinsam." Dies könne auch nur gelingen, wenn über das Jahr hinweg die allermeisten Bürger bereit seien, sich impfen zu lassen. Spahn bekannte sich erneut klar zum gemeinsamen europäischen Vorgehen.

Die Corona-Impfungen in Deutschland hatten vor gut zwei Wochen begonnen. Zuletzt war auch vom Koalitionspartner SPD Kritik an zu geringen Impfstoff-Bestellungen laut geworden. Vor Ort gibt es teils Ärger wegen der Organisation von Impfterminen. Einsetzbar sind inzwischen zwei zugelassene Impfstoffe.

+++ Geheimer Corona-Nachtgipfel zwischen Angela Merkel und Jens Spahn +++

Am Mittwoch ab 13 Uhr hält Gesundheitsminister Jens Spahn seine Regierungserklärung und stellt sich im Anschluss den Fragen derParlamentarier. Auf die Befragung scheint er sich im Vorfeld bestens vorbereitet zu haben, so kam es Mittwochnacht zu einem geheimen Corona-Nachtgipfel zwischen ihm und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet hatten Merkel und Spahn das Kanzleramt um 0.07 Uhr zusammen verlassen.

In der Regierungserklärung wird es vor allem um das Impf-Chaos rund um dieCorona-Impfstoffe, die Impfstoff-Knappheit und das langsame Impf-Tempo gehen. Einer Impfpflicht, die zuletzt Markus Söder ins Gespräch gebracht hatte, hatte Spahn eine klare Absage erteilt.

+++ Strengere Test-Pflichten für Einreisen aus Corona-Risikogebieten +++

Für Einreisen nach Deutschland aus Ländern mit hohen Corona-Infektionszahlen sollen strengere Test-Pflichten kommen. Wer in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet war, soll künftig spätestens 48 Stunden nach Einreise einen negativen Test vorweisen müssen. Das sieht ein Verordnungsentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen hat.

Bei Gebieten mit besonders hohen Infektionszahlen oder wenn dort neue ansteckendere Virus-Varianten kursieren, muss das Testergebnis schon vor der Einreise da sein und etwa auch der Fluggesellschaft vorgelegt werden können. Generell gilt für Einreisende aus Risikogebieten schon eine Pflicht, sich nach der Rückkehr in Quarantäne zu begeben.

Spahn sagte: "Auslandsreisen in Risikogebiete passen nicht zur Pandemielage. Wer trotzdem darauf nicht verzichten will, muss sich künftig bei seiner Rückkehr testen lassen." Virus-Mutationen seien eine zusätzliche Gesundheitsgefahr, daher müsse eine Ausbreitung in Deutschland so weit wie möglich verhindert werden. Die Verordnung soll an diesem Donnerstag in Kraft treten. Sie legt zudem fest, dass Einreisende ab 1. März per SMS Informationen über die in Deutschland geltenden Einreise- und Infektionsschutzmaßnahmen bekommen sollen.

Welche Länder für deutsche Urlauber als Risikogebiete gelten, ist auf einer Online-Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) zu sehen. Als Gebiete mit besonders hohen Infektionszahlen sollen Länder gelten können, wenn es dort mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen gibt.

+++Röttgen hält FFP2-Maskenpflicht für verfrüht +++

Norbert Röttgen, Kandidat für den CDU-Parteivorsitz, hält eine bundesweite Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im Einzelhandel und Nahverkehr für verfrüht. Man müsse den Menschen erst erklären, warum FFP2-Masken wirksamer seien und wo der Unterschied zum normalen Mund-Nase-Schutz liege, sagte er in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. "Das muss zuerst gesagt werden, dann kann man über Kontrollen reden." Er sei dafür, dass man vor allen Dingen die Bevölkerung mitnehme und "dass wir ihr nicht unterstellen, dass die Bevölkerung das nicht einsieht und darum kommen Pflichten, Kontrolle und Zwang".

Am Dienstag hatte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigt, dass in Bayern in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ab der kommenden Woche eine FFP2-Maske getragen werden muss. Andere Bundesländer wollten sich dieser Regelung zunächst nicht anschließen.

+++FFP2-Masken bieten keinen 100-prozentigen Schutz +++

Der Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung, Christof Asbach, hat vor falschen Vorstellungen bezüglich der Sicherheit von FFP2-Masken gewarnt. Diese böten selbst dann keinen hundertprozentigen Schutz, wenn sie perfekt getragen würden. Die Masken müssten den Anforderungen zufolge 94 Prozent der Partikel filtern - damit gingen immer noch 6 Prozent durch. "Man muss sich auch generell von der Vorstellung freimachen, dass es eine einzige Maßnahme gibt, die das Risiko einer Infektion auf null senkt" sagte Asbach der Deutschen Presse-Agentur. Wichtig sei ein Mix.

Zudem biete eine FFP2-Maske auch nur dann den versprochenen Schutz, wenn sie eng anliege. Je nach Gesichtsform treffe das nicht bei jedem Modell zu. Luft - und damit auch eventuell Viren - ströme dann an den Seiten der Maske vorbei, erklärte Asbach. "Wenn die nicht sauber abschließt, ist sie nicht wirksamer als eine einfache Maske." Ein besonderes Problem hätten zudem Bartträger. Es gebe in der Industrie sehr teure Alternativen mit Rundum-Visieren, sichereren Hepafiltern und Luftpumpen. Das sei aber nicht für den Alltagsgebrauch gedacht. "Im Grunde bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, sich zu rasieren."

+++Experte: Keine große Verbesserung durch FFP2-Pflicht zu erwarten +++

Die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel wird die Infektionslage in Bayern nach Einschätzung eines Hygieneexperten nicht merklich verbessern. "Ich glaube nicht, dass das einen großen Unterschied macht", sagte Johannes Knobloch, Leiter des Bereichs Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Deutschen Presse-Agentur. "Im schlimmsten Fall kann sich die Lage sogar verschlechtern, weil sich die Leute geschützter fühlen und weniger vorsichtig sind."

Es bedürfe bei einer FFP2-Maske großer Expertise, sie komme aus dem Arbeitsschutz und sei nicht für Laien gedacht. "Wenn sie nicht absolut dicht aufgesetzt wird, wirkt sie nicht besser als eine einfache Einwegmaske", so Knobloch. Der Atemwiderstand sei bei den dichteren FFP2-Masken größer als bei den einfachen Kunststoff- oder selbstgenähten Stoffmasken. "Durch eine Stoffmaske atme ich immer zumindest zum Teil hindurch, aber wenn bei einer FFP2-Maske irgendwo am Gesicht eine kleine Lücke bleibt, geht fast alle Luft dort hindurch - und mit ihr das Virus." Die Maßnahme sei vielleicht gut gemeint, letztlich helfe aber nur eines wirklich gut: zuhause bleiben.

+++ Corona-Patienten: 76 Prozent haben Covid-Langzeitfolgen +++

Die Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung könnten schlimmer sein, als bisher angenommen. Zumindest könnte das sogenannte "Long-Covid" könnte häufiger vorkommen als bislang angenommen. Eine Studie mit mehr als 1.700 Covid-19-Patienten enthüllt, dass 76 Prozent von ihnen auch sechs Monate später an mindestens einem Corona-Symptom leiden würden. Am häufigsten waren chronische Erschöpfung und Muskelschwäche vertreten. Allerdings kamen auch Nierenprobleme, Schlafstörungen und Lungenschwäche vor, wie die Forscher im Fachmagazin "The Lancet" berichten.

+++ Keine Corona-Impfpflicht: Spahn und Lambrecht widersprechen Söder +++

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat eine Impfpflicht im Kampf gegen das Coronavirus erneut ausgeschlossen. "Die Bundesregierung hat klar gesagt, dass es keine Pflicht zur Impfung gegen Corona geben wird. Das Wort der Bundesregierung gilt", sagte die SPD-Politikerin der "Rheinischen Post". Dem schloss sich auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an: "Wir brauchen zunächst einmal nicht alle drei Tage eine aufgeregte Debatte", sagte er im Interview mit dem Deutschlandfunk. Spahn erklärte: "Ich habe im Bundestag mein Wort gegeben: In dieser Pandemie wird es keine Impfpflicht geben."

CSU-Chef Markus Söder hatte eine Debatte zur Impfpflicht für Pflegekräfte losgetreten. Wenn man höre und lese, dass sich wenige Pflegekräfte impfen lassen wollten, müsse der Ethikrat über ein solches Vorgehen zumindest diskutieren, hatte der bayerische Ministerpräsident argumentiert.

+++ Nach Vorstößen von Söder: Diskussion um FFP2-Masken +++

Uneins sind Experten bei der Frage, wie sinnvoll die für Bayern angekündigte FFP2-Maskenpflicht im Nahverkehr und im Einzelhandel ist. "Prinzipiell finde ich die Idee gut", sagte der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit der Deutschen Presse-Agentur. Es müssten aber zwingend Angebote damit verbunden sein: zum einen der kostenlose Zugang zu solchen medizinischen Masken, zum anderen Anleitungen zur richtigen Benutzung. Der Virologe Alexander Kekulé sagte der dpa: "Natürlich ist eine FFP2-Maske deutlich sicherer als ein Mund-Nasen-Schutz, der oft auch nur sehr locker getragen wird." Gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln drängten sich viele Menschen auf engem Raum. Mit einer FFP2-Maske sinke das Risiko einer Infektion deutlich.

Markus Söder (rechts) denkt laut über eine Impfpflicht nach. Bild: dpa

Johannes Knobloch, Leiter des Bereichs Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, zeigte sich gegenüber der dpa skeptisch: «"ch glaube nicht, dass das einen großen Unterschied macht." Es bedürfe bei einer FFP2-Maske großer Expertise, sie komme aus dem Arbeitsschutz und sei nicht für Laien gedacht.

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rut/news.de/dpa

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