Bill Gates: Microsoft-Gründer schlägt KI-Alarm und warnt vor einer Milliarde Toter

Bill Gates hat in einem aktuellen Interview eine drastische Warnung vor den Risiken künstlicher Intelligenz ausgesprochen. Eine Milliarde Tote durch KI hält der Microsoft-Gründer für realistisch. "Es hat nie eine mächtigere Waffe gegeben", so Gates.

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Bill Gates warnt vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz. (Foto) Suche
Bill Gates warnt vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Gian Ehrenzeller
  • Bill Gates warnt vor Weltuntergang durch Künstliche Intelligenz
  • Microsoft-Gründer schlägt KI-Alarm und warnt vor einer Milliarde Toter
  • Bill Gates zeichnet düsteres Zukunftsszenario: "Es hat nie eine mächtigere Waffe gegeben"

Bill Gates hat in der NBC-Sendung "Meet the Press" eine drastische Warnung vor den Risiken künstlicher Intelligenz ausgesprochen. Der Microsoft-Mitgründer erklärte gegenüber Moderatorin Kirsten Welker, KI sei "mächtig genug, um Ereignisse auszulösen, die eine Milliarde Tote verursachen" könnten. Darüber berichtet aktuell unter anderem die britische "Daily Mail".

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Bill Gates warnt vor Weltuntergang durch Künstliche Intelligenz

Besonders die Kombination aus böswilligen Akteuren und modernsten KI-Werkzeugen bereitet Bill Gates Sorgen. "Es hat nie eine mächtigere Waffe gegeben als die Verbindung von Menschen mit bösen Absichten und den neuesten KI-Tools", so der Tech-Milliardär. Als größte konkrete Bedrohung nannte Bill Gates den möglichen Missbrauch der Technologie für Bioterrorismus. Die Künstliche Intelligenz könne es gefährlich einfach machen, biologische Waffen zu entwickeln und nahezu unmöglich, solche Vorhaben von legitimer Arzneimittelforschung zu unterscheiden.

Microsoft-Gründer schlägt KI-Alarm und warnt vor einer Milliarde Toter

Bill Gates schilderte im Interview mit Kirsten Welker ein zentrales Dilemma der KI-Entwicklung: Die Grenze zwischen nützlicher und zerstörerischer Anwendung verschwimmen zunehmend. "Ich wünschte, es wäre einfacher, gute Absichten – etwa ein neues Medikament gegen eine Krankheit zu entwickeln – von negativen Absichten zu unterscheiden, also dem Entwurf eines Werkzeugs für Bioterrorismus", so der Tech-Milliardär. Genau darin liegt nach seiner Einschätzung die Gefahr. Dieselben KI-Systeme, die Wissenschaftlern bei der Entwicklung lebensrettender Medikamente helfen, könnten von böswilligen Akteuren zur Herstellung biologischer Kampfstoffe missbraucht werden. Die technologischen Prozesse seien so ähnlich, dass eine Abgrenzung zwischen legitimer Forschung und potenzieller Waffenentwicklung extrem schwierig werde.

Bill Gates schildert düsteres Zukunftsszenario und fordert USA zu KI-Regulierung auf

Angesichts dieser Risiken forderte Bill Gates eine konsequente staatliche Kontrolle fortschrittlicher KI-Modelle. "Weil diese Anwendungen so nah beieinander liegen, müssen wir jedes hochentwickelte Modell überwachen und genau dokumentieren, was damit geschieht", betonte er. Der Microsoft-Mitgründer ist überzeugt, dass die Vereinigten Staaten bei der Einführung verbindlicher Sicherheitsstandards die Führungsrolle übernehmen sollten. Bedenken, solche Auflagen könnten den technologischen Fortschritt bremsen, wies Gates zurück. Zugleich grenzte er die geforderten Sicherheitsvorkehrungen klar von der grundsätzlichen Debatte ab, ob die KI-Entwicklung insgesamt gedrosselt werden sollte.

US-Präsident Donald Trump weist KI-Untergangsszenarien zurück

Mit seiner Einschätzung widerspricht Bill Gates den jüngsten Aussagen von Donald Trump entschieden Der US-Präsident sieht die Lage deutlich entspannter. Bereits Anfang des Monats hatte er Befürchtungen, KI könnte das Ende der Menschheit einläuten, entschieden zurückgewiesen. Das seien "Dinge, die nicht passieren werden", erklärte er gegenüber Reportern. Statt über Risiken sprach Trump über den geopolitischen Wettlauf um die Technologie. "Wir liegen vor China bei KI. Wir sind das technologisch fortschrittlichste Land der Welt, und ehrlich gesagt will ich, dass das so bleibt. Denn wer bei KI gewinnt, gewinnt insgesamt", so der US-Präsident während eines Aufenthalts auf seinem Golfplatz im irischen Doonbeg anlässlich der Irish Open.

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/news.de/stg

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