Gewitter krachen Hitze weg: Droht der gefährlichste Tag des Sommers? DWD warnt vor extremer Wetterlage
Die Hitzewelle erreicht am Dienstag ihren Höhepunkt und bringt gleichzeitig ein hohes Unwetterrisiko mit sich. Meteorologen warnen vor einer explosiven Mischung aus extremer Hitze und heftigen Gewittern. Danach wird es zwar kühler, doch die nächste Hitzewelle kündigt sich bereits an.
Von news.de-Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle mit bis zu 38 Grad
- DWD warnt vor schweren Unwettern mit Starkregen, großem Hagel und Orkanböen bis 120 km/h
- Ab Mittwoch wird es kühler – doch schon am Wochenende könnte die nächste Hitzewelle starten
Hitze-Höhepunkt in Deutschland: Während die Temperaturen am Dienstag (04.08.2026) vielerorts auf bis zu 38 Grad klettern, wächst gleichzeitig die Gefahr schwerer Unwetter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Starkregen, großem Hagel und Orkanböen. Nach der Gluthitze folgt vielerorts ein Wetterumschwung mit erheblichem Unwetterpotenzial.
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Hitzewelle erreicht Höhepunkt: Bis zu 38 Grad in Deutschland
Deutschland erlebt am Dienstag den Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert Temperaturen zwischen 30 und 38 Grad. Lediglich an den Küsten bleibt es mit 25 bis 30 Grad etwas kühler. Nahezu im gesamten Bundesgebiet herrscht starke Wärmebelastung, im Osten und Südosten stuft der DWD sie sogar als extrem ein.
DWD warnt vor schweren Gewittern: Hagel, Starkregen und Orkanböen
Auf die extreme Hitze folgt eine gefährliche Wetterlage. Feucht-heiße Luftmassen auf der Vorderseite eines Tiefs über den Britischen Inseln sorgen für ein enormes Gewitterpotenzial. Bereits am Morgen ziehen im Nordosten und Osten erste Schauer und Gewitter auf. In den übrigen Regionen beginnt der Tag zunächst freundlich, ehe sich ab dem Vormittag rasch mächtige Quellwolken bilden. Am Nachmittag erwartet der DWD dann fast bundesweit kräftige Gewitter – lediglich der Südosten bleibt zunächst weitgehend verschont. Besonders im Südwesten rechnen die Meteorologen mit der größten Aktivität. Dabei besteht örtlich erhebliche Unwettergefahr: Innerhalb kurzer Zeit können mehr als 25 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Zudem drohen Hagelkörner mit über drei Zentimetern Durchmesser. Besonders gefährlich sind jedoch die erwarteten Windböen: Der DWD hält schwere Sturmböen bis hin zu orkanartigen Böen zwischen 90 und 120 Kilometern pro Stunde für möglich.
Mit Sonnenuntergang entspannt sich die Lage nicht. In der Nacht zum Mittwoch erwartet der DWD vor allem über der Mitte Deutschlands sowie später im Osten und Nordosten weitere kräftige Gewitter. Laut Warnlagebericht sind auch mehrstündige Starkregenereignisse mit Blitz und Donner möglich. Örtlich können mehr als 35 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Erst in der zweiten Nachthälfte sollen die Gewitter allmählich nach Nordosten abziehen und an Stärke verlieren. Die Temperaturen gehen anschließend auf 22 bis 16 Grad zurück. Nach Einschätzung von Meteorologen drohen am Dienstagabend besonders zwischen Stuttgart und München schwere Unwetter. Am Mittwochmorgen erreicht die Gewitterfront voraussichtlich den Großraum Berlin.
Wetterumschwung bringt spürbare Abkühlung
Ab Mittwoch (05.08.2026) strömt von Nordwesten kühlere Luft nach Deutschland. Im Südosten und Osten sind zwar zunächst noch einzelne kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial möglich. Dort können die Temperaturen noch einmal bis 35 Grad erreichen. Bereits am Donnerstag macht sich die Abkühlung im Norden deutlich bemerkbar, am Freitag schließlich auch im Süden. Zum Ende der Woche liegen die Höchstwerte nur noch zwischen 18 Grad im Norden und 29 Grad im Süden. Laut DWD verschwindet die starke Wärmebelastung in der zweiten Wochenhälfte vollständig. Gewitter beschränken sich dann überwiegend auf den Alpenraum und Niederbayern. Für das Wochenende gibt der Wetterdienst zunächst Entwarnung: Am Samstag und Sonntag werden derzeit keine markanten Wettergefahren erwartet. Stattdessen dominiert freundliches Wetter mit Temperaturen zwischen 23 und 32 Grad.
Wetter-Ausblick: Nächste Hitzewelle kündigt sich bereits an
Lange dürfte die Verschnaufpause allerdings nicht dauern. Nach Einschätzung der Meteorologen strömt bereits ab Samstag erneut warme Luft aus Südwesten nach Deutschland. Dabei zeichnet sich eine Zweiteilung des Landes ab: Während im Süden und Westen wieder hochsommerliche Hitze erwartet wird, bleibt es im Norden und Osten etwas angenehmer. Zu Beginn der kommenden Woche könnten am Oberrhein bereits wieder 37 bis 38 Grad erreicht werden. Auch die 10-Tage-Vorhersage des DWD deutet darauf hin, dass sich die Hitze im Süden nach nur kurzer Unterbrechung rasch zurückmeldet. Ob sich gegen Ende der kommenden Woche eine nachhaltige Abkühlung durchsetzt, lässt sich derzeit noch nicht seriös vorhersagen. Insgesamt spricht jedoch vieles für einen heißen und trockenen August, der immer wieder von kräftigen Gewittern begleitet wird.
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bua/gom/news.de/dpa/stg
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