Krankheitswelle Anfang August: Viele klagen über Brustschmerzen
Saisonelle Krankheitswellen ziehen wieder Ihre Bahnen durch Deutschland. Erkrankungen mit Magen-Darm-Beschwerden dominieren aktuell. Doch verzeichnen die Ärzt:innen ebenfalls einen Anstieg für Brustschmerzen- Erkrankungen. Warum das so ist, erklärt die AOK.
Von news.de-Redakteur Lucas Meyer - Uhr
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- Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 30 am stärksten verbreitet mit 8.793 Meldungen
- Anstieg um 15.3% bei Brustschmerzen
- Insektenstiche mit 33.4% Rückgang
Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Sommer Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der wärmeren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.
Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland
Magen-Darm-Beschwerden werden für Kalenderwoche 30 am häufigsten gemeldet bei dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117. Es beschwerden sich insgesamt 8.793 Anrufer:innen über dieses Krankheitsbild. Deutschlandweit meldeten 7,6 Prozent der Anrufenden Magen-Darm-Beschwerden.
Symptome aktuell: Insektenstiche rückläufig – Brustschmerzen mit stärkstem Anstieg
Laut den Daten des Patientenservice verzeichnen Insektenstiche im Moment den deutlichsten Rückgang: Im Vergleich zum Vormonat reduzierte sich die Zahl der Berichte um 33.4%, von 3.048 auf 2.030 Fälle.
Im Gegensatz dazu stiegen die Beschwerden über Brustschmerzen deutlich an. Um ganze 15.3% stiegen Beschwerden über das Symptom. Insgesamt 1.806 Anrufe erfasste der Patientenservice in Kalenderwoche 30 zu diesem Beschwerdebild. In der vorherigen Periode wurden nur 1.567 registriert.
Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.
+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++
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mel/roj/news.de
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