Krankheitswelle Mitte August: Viele klagen über Hörstörung
Saisonelle Krankheitswellen ziehen wieder Ihre Bahnen durch Deutschland. Die neuesten Erhebungen des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117 zeigen: Erkrankungen mit Magen-Darm-Beschwerden sind derzeit die häufigste Ursache für Anrufe – gleichzeitig nehmen auch Hörstörung-Erkrankungen weiter zu. Die AOK sagt warum.
Von news.de-Redakteur Lucas Meyer - Uhr
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- Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 32 am stärksten verbreitet mit 8.762 Meldungen
- Anstieg um 19.9% bei Hörstörung
- Grippesymptome mit 15.0% Rückgang
Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Sommer Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der wärmeren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.
Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland
Magen-Darm-Beschwerden werden für Kalenderwoche 32 am häufigsten gemeldet bei dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117. Es beschwerden sich insgesamt 8.762 Anrufer:innen über dieses Krankheitsbild. Damit betreffen 7,7 Prozent der deutschlandweit Anrufenden Magen-Darm-Beschwerden.
Symptome aktuell: Grippesymptome rückläufig – Hörstörung mit stärkstem Anstieg
Die Daten des Patientenservices sehen Grippesymptome für die Woche am rückläufigsten. Im Vergleich zur Vorwoche verringerte sich die Zahl der Meldungen um 15.0%, von 2.326 auf 1.977 Fälle.
Im Gegensatz dazu verstärkte sich die Verbreitung von Hörstörung deutlich. Um ganze 19.9% stiegen Beschwerden über das Symptom. Insgesamt 2.281 Anrufe registrierte der Patientenservice in Kalenderwoche 32 zu diesem Beschwerdebild. In der vorherigen Woche wurden nur 1.902 gemeldet.
Die AOK erklärt, dass ein Hörsturz meist plötzlich und ohne erkennbare Ursache auftritt. Innerhalb weniger Stunden oder Tage kommt es zu einem einseitigen Hörverlust, oft begleitet von Ohrgeräuschen oder Druckgefühlen. Stress gilt als ein möglicher Auslöser, ebenso wie Durchblutungsstörungen im Innenohr. Besonders wichtig sei es, bei ersten Anzeichen rasch ärztliche Hilfe zu suchen, um bleibende Hörschäden zu vermeiden.
Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.
+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++
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mel/roj/news.de
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