Nächste Hitzewelle rollt an: Wetterdienst warnt erneut vor 40 Grad und Unwettern

Deutschland steuert auf die nächste Wetter-Achterbahnfahrt zu. Erst steigen die Temperaturen wieder auf bis zu 40 Grad, anschließend drohen schwere Unwetter mit Starkregen und Großhagel. Der DWD warnt bereits vor einer Schwergewitterlage.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Die nächste Hitzewelle schwappt nach Deutschland. Der Wetterdienst warnt bereits vor neuen Unwettern. (Foto) Suche
Die nächste Hitzewelle schwappt nach Deutschland. Der Wetterdienst warnt bereits vor neuen Unwettern. Bild: Patrick Pleul/dpa/dpa
  • Ab Sonntag kehrt die Hitze zurück – am Dienstag sind regional bis zu 40 Grad möglich
  • Der DWD warnt zur Wochenmitte vor einer markanten Schwergewitterlage mit Starkregen, Großhagel und orkanartigen Böen
  • Auch Rhein und Donau leiden weiter unter extremer Trockenheit und sinkenden Wasserständen

Nach einer kurzen Verschnaufpause steigen die Temperaturen bereits am Sonntag (02.08.2026) wieder deutlich an. Im Norden werden Höchstwerte um 26 Grad erwartet, im Südwesten sind bereits 33 bis 34 Grad möglich. "Ab Sonntag kehren hochsommerliche Temperaturen zurück", teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit.Noch heißer wird es zum Wochenbeginn.

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Neue Hitzewelle schwappt nach Deutschland – erneut drohen bis zu 40 Grad

Der Höhepunkt der Hitzewelle wird nach aktueller Prognose am Dienstag (04.08.2026) erreicht. Am Rhein sind Temperaturen bis 40 Grad möglich, in Franken bis zu 38 Grad. Selbst in Hamburg könnten die Werte auf rund 35 Grad steigen. Schon in der Nacht zum Dienstag bringt die Hitze kaum noch Abkühlung. Besonders entlang des Rheins rechnen die Meteorologen mit sogenannten Tropennächten, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken. "Am Montag dringen aus Westen feuchtere Luftmassen nach Deutschland vor", erklärte DWD-Meteorologe Markus Eifried. Auch in den Ballungsräumen des Südwestens dürfte es nachts kaum noch unter die 20-Grad-Marke gehen – eine zusätzliche Belastung für viele Menschen.

DWD warnt vor Schwergewittern mit Großhagel und Orkanböen

Mit der zunehmenden Schwüle wächst gleichzeitig das Unwetterrisiko. "Am Dienstag werden sich in der schwül-heißen Luft Quellwolken bilden, und es entwickeln sich Gewitter, die kräftig sein werden", sagte DWD-Meteorologe Markus Eifried. Vor allem im Norden und Westen Deutschlands drohen laut Wetterdienst extrem heftiger Starkregen, Großhagel sowie schwere bis orkanartige Sturmböen. Auch in anderen Regionen sind einzelne schwere Gewitter möglich. Am Mittwoch (05.08.2026) verlagert sich der Schwerpunkt der Unwetter in den Osten und Südosten. Erst zur Wochenmitte dürfte sich die Wetterlage allmählich beruhigen.

Die anhaltende Trockenheit macht sich inzwischen auch an Deutschlands größten Flüssen bemerkbar. Rhein und Donau steuern nach Einschätzung der Meteorologen auf außergewöhnlich niedrige Wasserstände zu. Die erwarteten Gewitter werden daran kaum etwas ändern. Weil Starkregen meist nur lokal fällt, gelangt nur wenig zusätzliches Wasser in die großen Flusssysteme. Mit den erneut erwarteten Temperaturen um 40 Grad dürfte sich der Wassermangel weiter verschärfen. Besonders im Süden bleibt die Hitzebelastung voraussichtlich bis Ende der Woche bestehen.

Norden kühlt früher ab – Süden bleibt in der Hitze

Ab Donnerstag zeichnet sich zumindest im Norden eine leichte Entspannung ab. Dort sinken die Temperaturen auf 22 bis 29 Grad, begleitet von mehr Wolken und einzelnen Schauern. Im Süden hält sich die Hitze dagegen deutlich länger. Bis Donnerstag oder Freitag werden dort weiterhin 30 bis 34 Grad erwartet. Erst danach dürfte kühlere Luft die heißen Luftmassen langsam Richtung Österreich und Ungarn verdrängen. Für die Zeit ab dem 9. August bleibt die Prognose des Deutschen Wetterdienstes noch unsicher. Nach aktuellem Stand dürfte das Wetter wechselhafter werden – sommerlich warm bis heiß soll es jedoch weiterhin bleiben.

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/news.de/dpa

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