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Vermisstenfall Madeleine McCann: Deutscher Hellseher sicher: HIER ist Maddie begraben

Am 3. Mai jährt sich das Verschwinden von Maddie McCann zum 15. Mal - bis heute ist es ein Rätsel geblieben, wohin die damals Dreijährige gebracht wurde. Ein Hellseher behauptet nun zu wissen, wo das vermisste Kind begraben wurde.

Maddie, wo bist du? Am 3. Mai 2007 verschwand die kleine Tochter von Kate und Gerry McCann spurlos. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Steve Parsons

Der 3. Mai 2007 sollte das Leben von Kate und Gerry McCann aus dem englischen Leicester für immer verändern: An diesem Tag verschwand die damals knapp vierjährige Tochter des Ehepaares spurlos aus einem Ferienkomplex in Praia da Luz in Portugal. Die Polizei setzte im In- und Ausland alle Hebel in Bewegung, um die verschwundene Madeleine McCann zu finden - doch Maddie blieb seitdem wie vom Erdboden verschluckt.

Madeleine McCann seit knapp 15 Jahren vermisst: Deutscher Christian B. unter Tatverdacht

Seitdem sind fast 15 Jahre vergangen, in denen die Familie McCann mit der bohrenden Ungewissheit leben muss, was ihrer kleinen Tochter zugestoßen ist. Bis heute haben Kate und Gerry McCann die Hoffnung nicht verloren, ihre Maddie wieder lebend in die Arme schließen zu können. Zuletzt waren es neue Verlautbarungen der Ermittler, die die Familie Hoffnung schöpfen ließen: Mit dem Deutschen Christian B. wurde eine Person offiziell zum Verdächtigen im Vermisstenfall ernannt, die bereits seit längerem im Fokus der Ermittlungen stand.

Deutscher Hellseher will einsames Grab von vermisster Maddie kennen

Einen weiteren Anhaltspunkt dafür, wo Madeleine McCann nach ihrem Verschwinden abgeblieben sein könnte, gab nun ein Mann namens Michael Schneider. Der selbsternannte Hellseher will, so ist es aktuell im britischen "Daily Star" zu lesen, mithilfe seiner Fähigkeiten in Erfahrung gebracht haben, wo Madeleine McCann zu finden ist. Der deutsche Hellseher, der nach eigenen Angaben allein in den vergangenen vier Monaten dazu beigetragen haben will, vier Vermisstenfälle aufzuklären, ist sich sicher: Die kleine Maddie wurde in unmittelbarer Nahe zum Ort ihres Verschwindens verscharrt!

Michael Schneider offenbart These zu Madeleine McCanns Verschwinden und Tod

Michael Schneider ist davon überzeugt, dass Maddie von einem pädophilen Kriminellen entführt, ermordet und nur einen Steinwurf von der Ferienwohnung entfernt vergraben wurde, aus der die Dreijährige im Mai 2007 verschwand. Maddies einsames Grab sei demnach eine 20-minütige Autofahrt von Praia da Luz entfernt in einem von Gebüsch überwucherten Gelände zu finden. Luftaufnahmen des Geländes zeigen eine verwaiste Einöde, in der keine Häuser stehen, sondern nur Wald und Ackerfläche zu finden sind.Seine Erkenntnisse zum Verbleib von Maddie McCann will Schneider bei der eingehenden Betrachtung von Fotos des vermissten Kindes und der anschließenden Zwiesprache mit Gott erlangt haben.

Hat Maddies Entführer das vermisste Mädchen HIER verscharrt?

Den Hoffnungen von Maddies Eltern, das entführte Mädchen könnte noch leben, mochte sich Michael Schneider nicht anschließen. Er habe "ein untrügliches Gefühl, dass Maddie tot ist und dass sie von einem pädophilen Verbrecher umgebracht wurde. Ich kann Maddie vergraben sehen und kann jederzeit die auf den Meter genauen Koordinaten [des Grabes] angeben", wird der Hellseher vom "Daily Star" zitiert. Eingebungen dazu, wie Maddie getötet wurde, habe der Hellseher jedoch nicht.

Maddie-Ermittler bekamen anonyme Hinweise zu Odiaxere als möglichem Leichenfundort

Bereits in der Vergangenheit hatte sich Michael Schneider bei den Ermittlern im Fall Maddie gemeldet und seine hellsichtigen Fähigkeiten zur Verfügung gestellt. Zunächst war Schneider davon ausgegangen, die vermisste Maddie sei nur knappe zehn Kilometer von der Ferienanlage entfernt vergraben worden. Inzwischen will der Hellseher seine Visionen verfeinert haben und sei nun davon überzeugt, dass Maddie unweit eines Dorfes namens Odiaxere begraben wurde.

Hinweise, dass Maddie in der Umgebung von Odiaxere verscharrt worden sein könnte, bekamen die Ermittler bereits vor einigen Jahren. Zwei Monate nach Madeleine McCanns Verschwinden ging ein anonymes Schreiben bei der portugiesischen Polizei ein, in dem der Ort als letzte Ruhestätte der Kinderleiche genannt wurde.

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loc/news.de