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Kampf um Kiew: "Bereit für Ukraine zu sterben!" Klitschko-Brüder enthüllen ihren Kill-Count

Im Kampf gegen einfallende russische Truppen greifen auch die Klitschko-Brüder zur Waffe. Die ehemaligen Profi-Boxer verteidigen derzeit die ukrainische Hauptstadt Kiew. Nun enthüllen Vitali und Wladimir sogar, wie viele russische Soldaten sie bereits getötet haben.

Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew und ehemaliger Box-Profi (Foto) Suche
Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew und ehemaliger Box-Profi Bild: picture alliance/dpa/AP | Efrem Lukatsky

Jahrelang standen die Klitschko-Brüder im Boxring. Mittlerweile ist Vitali Klitschko Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Nun kämpft er gemeinsam mit seinem Bruder Wladimir gegen die einfallenden russischen Soldaten und ist bereit, "für die Ukraine zu sterben".

Ex-Box-Profis im Kampf gegen Russland: Klitschko-Brüder bereit, "für Ukraine zu sterben"

Laut Medienberichten suchen ukrainische Streitkräfte in Kiew nach getrennten russischen Gruppen. Die Klitschko-Brüder seien auf dieser Mission bereits erfolgreich gewesen. Gegenüber Sky News sagte Vitali Klitschko, dass er und sein Bruder "einige Menschen getötet haben, ich schätze sechs Menschen letzte Nacht". In einem Interview mit CNN sagt der 50-Jährige, dass er stolz darauf sei, wie patriotisch das ukrainische Volk sei und keine Angst vor russischen Streitkräften zeige. "Uns interessiert nicht, wie stark die russische Armee ist, wir sind bereit zu kämpfen", sagte Vitali Klitschko. "Wir sind bereit, für unser Heimatland und für unsere Familien zu sterben, weil es unser Zuhause ist. Es ist unsere Zukunft."

Kiew-Bürgermeister Vitali Klitschko: Wir kämpfen auch für deutsche Werte

Kiews Bürgermeister hat Deutschland aufgefordert, im Krieg gegen Russland weiter eng an der Seite der Ukraine zu stehen. "Bleiben Sie bitte mit uns, weil wir kämpfen auch für deutsche Werte", sagte Vitali Klitschko in einem Interview des ARD-"Morgenmagazins", das am Donnerstagnachmittag aufgezeichnet und am Freitag ausgestrahlt wurde. Grund für den Krieg sei, dass die Ukraine ein Teil der europäischen Familie sein wolle.

Klitschko beschrieb, die aktuelle Herausforderung in Kiew sei die Versorgung der Bürger mit Wärme, Elektrizität und Wasser. Die Logistik sei zusammengebrochen. Zugleich gebe es Anschläge und russische Scharfschützen in der Stadt. "Ein Horror", sagte Klitschko. Er habe nie gedacht, dass so etwas in seiner Stadt passieren könne.

Sein Bruder Wladimir Klitschko berichtete in dem Interview, tagsüber höre man in Kiew Geschosse, in der Nacht aber sei es richtig schlimm. "Der Krieg herrscht meistens in der Nacht", sagte er. Die Welt müsse zusammenrücken und die Zusammenarbeit mit Russland stoppen, sonst werde es der Ukraine sehr schlecht ergehen.

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/fka/news.de/dpa

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