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Düsteres Weltuntergangsszenario: Wissenschaftler warnt: DAS passiert, wenn die Erde plötzlich stillsteht

Aufgrund fehlender Reibung rotiert die Erde unaufhörlich um die eigene Achse. Doch sollte der blaue Planet eines Tages ausgebremst werden, könnte das fatale Folgen haben. Ein Wissenschaftler skizziert ein düsteres Szenario.

Sollte die Erde aufhören, sich zu drehen, könnte das massive Folgen für das Leben auf den Planeten haben. Bild: AdobeStock / Venky Inspire

Löscht ein Atombomben-Krieg das Leben auf der Erde aus? Oder Krankheit X? Vielleicht zerstört ein gewaltiger Asteroid unseren Planeten? Die möglichen Szenarien für das Ende der Menschheit sind vielfältig und erschreckend. Nun sorgt ein britisches Klatschblatt mit einem weiteren für Aufruhr. Sollte die Erde aufhören, sich zu drehen, drohen "verheerende Folgen".

Neues Weltuntergangsszenario: Wissenschaftler warnt vor beendeter Erdrotation

Die Erde dreht sich um ihre eigene Achse. Eine Umdrehung dauert 24 Stunden. Anders als bei einem Kreisel hört der blaue Planet mit dieser Bewegung jedoch nicht auf. Laut dem Astronomen Jacco Van Loon von der Keele University gibt es nämlich keine Kraft, die die Rotation der Erde aufhalten könne. Im Weltraum gibt es nämlich nur sehr wenig Reibung. Der Mond ist der einzige Himmelskörper, der die Erde aktiv verlangsamt. Die Gezeitenreibung bremst die Erde ab, wodurch die Tageslänge kontinuierlich zunimmt.

Planeten-Kollision könnte Erde stoppen

Wie der britische "Express" schreibt, sei laut Van Loon der Einschlag eines anderen Planeten womöglich das einzige Szenario, welches die Rotation der Erde verhindern könne. Doch auch wenn dieses Szenario eintreten sollte, würde sich vermutlich lediglich die Art und Weise der Rotation ändern - vorausgesetzt, die Erde überlebt eine derartige Kollision.

Extreme Winde, gigantische Wirbelstürme und Co.! DAS sind die verheerenden Folgen einer stillstehenden Erde

"Wenn die Erde aufhören würde, sich zu drehen, aber weiter um die Sonne kreisen würde, würde ein 'Tag' ein halbes Jahr dauern, ebenso wie die Nacht. Es könnte sich tagsüber viel mehr erwärmen und in der Nacht viel mehr abkühlen. Dies würde das Klima auf der Erde beeinflussen", zitiert der "Express" den Wissenschaftler. "Ein großer Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht würde starke Winde verursachen, die warme Luft in Richtung der kühleren, nächtlichen Seite der Erde bewegen würden."

Demnach würden Winde aus warmen Regionen rund um den Äquator auch in die kalten Polarregionen wehen. "Auf einer sich drehenden Erde passiert das nicht, weil der Wind seitlich abgelenkt wird", sagt Jacco Van Loon. Treffen Ost- und Westwinde sowie die Winde zu den Polen aufeinander, könnten möglicherweise extreme Wirbelwinde von der Größe ganzer Kontinente entstehen. Außerdem könnte sich das Erdmagnetfeld negativ ändern. "Ohne das Magnetfeld würde diese Strahlung die Erdoberfläche erreichen und Menschen krank machen", ergänzt Van Loon. "Einige Vögel nutzen das Magnetfeld, um ihren Weg zu finden, ohne dass sich die Erde dreht, würden sie sich verirren."

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bua/fka/news.de

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