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Unwetter im Januar 2022: Alarmstufe Rot! Wetterdienst warnt vor Dauerregen - HIER droht Hochwasser

Einigen Regionen droht am Dienstag Ungemach. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Dauerregen und Sturm, teilweise seien sogar Orkanböen möglich. Wo es besonders brenzlig wird, erfahren Sie hier.

Der Deutsche Wetterdienst warnt in mehreren Regionen Süddeutschlands vor Orkanböen und Dauerregen. Bild: AdobeStock / trendobjects

Noch pausiert der Winter - zumindest im Süden Deutschlands. Doch wer auf mildes Frühlingswetter hofft, wird bitterlich enttäuscht. Ein Tief über der Republik sorgt nämlich nicht nur für Dauerregen sondern auch für Sturm. Meteorologen warnen sogar vor Orkanböen. In 15 Landkreisen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits Alarmstufe Rot ausgerufen.

Unwetter-Alarm in Süddeutschland! HIER warnt der Wetterdienst vor Dauerregen und Orkanböen

Betroffen von dem teils unwetterartigen Wetter ist vor allem die Südhälfte der Republik. Der DWD warnt gebietsweise vor Dauerregen bis Mittwochmorgen. Dabei sollen Regenmengen bis 70 Liter pro Quadratmeter niedergehen. Doch damit nicht genug: Zudem müsse mit Sturmböen gerechnet werden. Im Bergland könnten die Windstärken sogar bis in den orkanartigen Bereich steigen. In folgenden Kreisen herrscht derzeit Alarmstufe Rot:

Warnung vor Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis zu 120 Kilometern pro Stunde

  • Kreis Garmisch-Patenkirchen
  • Kreis Oberallgäu
  • Kreis Waldshut
  • Kreis Lörrach
  • Ortenaukreis
  • Kreis Freudenstadt
  • Schwarzwald-Baar-Kreis
  • Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg
  • Kreis Emmendingen

Warnung vor Dauerregen mit bis zu 60 Litern pro Quadratmetern

  • Kreis Rottweil
  • Ortenaukreis
  • Kreis Freudenstadt
  • Kreis Calw
  • Kreis Rastatt und Stadt Baden-Baden
  • Enzkreis und Stadt Pforzheim
  • Kreis und Stadt Karlsruhe

Die Warnungen des DWD werden regelmäßig aktualisiert. Die genauen aktuellen Wetter-Warnungen finden Sie hier.

Polarluft strömt nach Deutschland - Schnee bis ins Flachland möglich

Im Norden hingegen lässt der Wind nach Angaben der DWD-Meteorologen mit Ausnahme der Küstenregionen nach. Mit Temperaturen zwischen sechs und zehn Grad ist es im Norden deutlich kühler. Spätestens in der Nacht zum Mittwoch ist das Frühlingsintermezzo vorbei. Dann erreicht ein Ausläufer von Tief Ümit von den Britischen Inseln Deutschland. Die Polarluft lässt die Temperaturen nicht nur deutlich purzeln, auch die Schneefallgrenze sinkt deutlich. Im Alpenvorland könnte es Mittwochfrüh sogar für Schneefall bis in tiefste Lagen reichen. Zudem sinken die Tiefstwerte im Bereich der Mittelgebirge stellenweise wieder in den leichten Frostbereich.

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bua/bos/news.de/dpa