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Düstere Corona-Prognose: Charité-Virologe prophezeit Omikron-Problemjahr 2022

Die Omikron-Variante des Coronavirus verbreitet sich mit rasender Geschwindigkeit - eine Entwicklung, die Deutschland ab 2022 größere Probleme bereiten könnte. Zu dieser Prognose kommt zumindest Charité-Virologe Christian Drosten.

Charité-Virologe Christian Drosten sieht Deutschland im kommenden Jahr mit massiven Problemen durch die Omikron-Virusvariante konfrontiert. (Foto) Suche
Charité-Virologe Christian Drosten sieht Deutschland im kommenden Jahr mit massiven Problemen durch die Omikron-Virusvariante konfrontiert. Bild: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd

Der Virologe Christian Drosten befürchtet ab Anfang 2022 Schwierigkeiten mit der Omikron-Variante des Coronavirus auch hierzulande.

Düstere Omikron-Prognose: Charité-Virologe Drosten befürchtet ab 2022 Problem-Welle

"Das Virus wird auch in Deutschland zuwachsen", sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité am 7. Dezember 2021 im Podcast "Coronavirus-Update" bei NDR-Info. "Ich denke, ab Januar werden wir mit Omikron in Deutschland ein Problem haben."

Dieses Problem könne bis in den Sommer andauern, warnte er. In Südafrika seien die Zuwachsraten trotz des dort einsetzenden Sommers hoch. "Und darum würde ich im Moment auch nicht sagen, bis Ostern ist in Deutschland die Pandemie vorbei, wenn Omikron übernimmt." Bisher seien ihm hierzulande aus dem Austausch mit Kollegen ungefähr 25 bis 30 Omikron-Fälle bekannt, berichtete Drosten. Die Zahl sei nicht vollständig und werde "in ganz kurzer Zeit" zunehmen.

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Der Virologe betonte jedoch, dass es rund um die Variante noch viele offene Fragen gebe und mehr Daten abgewartet werden müssten. Mehrfach sprach Drosten von einer "Ratestunde". Die Ausgangslagen in Südafrika und England, wo Omikron sich in besorgniserregender Geschwindigkeit ausbreite, seien zudem anders als in Deutschland. Er wolle auch nicht den Teufel an die Wand malen, halte aber Vorsicht angesichts der Veränderungen des Virus für geboten, sagte der Charité-Forscher.

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Bei Omikron sei die "blödeste Kombination" an Eigenschaften zu befürchten: Immunflucht und und Fitnessgewinn - also eine Variante, die den Antikörpern von Geimpften und Genesenen besser entkommt und zudem ansteckender ist. Die Impflücken in Deutschland müssten geschlossen werden, das sei die erste Priorität, sagte Drosten. Auch angesichts schwerer Verläufe, die nun bei Kindern in Südafrika beobachtet würden, sei zu befürchten, dass Omikron für Ungeimpfte "nicht harmlos" sei. Man dürfe wegen Berichten über milde Verläufe bei Genesenen und Geimpften nicht in Euphorie verfallen.

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/news.de/dpa

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