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Winter-Wetter im November aktuell: Polarwirbel schwächelt, Kaltlufteinbruch droht! Wettermodell prophezeit -10 Grad

Zwar beginnt der meteorologische Winter erst in ein paar Wochen, dennoch gab es in den ersten Regionen Deutschlands bereits Schnee. Nun prophezeien einige Wettermodelle für die nächste Woche einen gewaltigen Temperatursturz. Droht uns nun eisige Kälte?

Droht uns in der kommenden Wochen ein eisiger Wointereinbruch? Bild: AdobeStock / yanikap

Zwar gab es in einigen Regionen Deutschlands bereits den ersten Schnee, doch in tieferen Lagen hat sich der Winter bislang noch nicht blicken lassen. Laut Wettermodellen könnte sich das in der kommenden Woche jedoch ändern. Droht uns nun landesweit ein früher Wintereinbruch mitten im November?

Minus 10 Grad im November 2021! Wettermodell prophezeit Kaltufteinbruch in ganz Deutschland

Wie Meteorloge Dominik Jung von "wetter.net" berichtet, könnte es in der kommenden Woche zu einem massiven Kaltlufteinbruch kommen. So prophezeien die neuesten Berechnungen des US-amerikanischen Wettermodells der NOAA einen extremen Temperatursturz am Montag. Demnach soll polare Luft aus dem Norden nach Deutschland einströmen. In einer Höhe von 1.500 Metern soll die Durchschnittstemperatur bei -10 Grad liegen. Dadurch könnten die Temperaturen hierzulande nicht nur in den Keller krachen, sondern es könnte auch in tieferen Lagen schneien.

Kein Wintereinbruch in Deutschland? Nur HIER soll es ab Montag Schnee geben

Zwar zeigt auch das europäische Wettermodell vom ECMWF einen Polarlufteinbruch in Mitteleuropa, jedoch liegt Deutschland laut dieser Berechnung nur am Rand der Kälteblase. Ganz so kalt wie in der US-amerikanischen Prognose soll es demnach nicht werden. Und auch die Ensemble-Vorhersage dämpft die Hoffnungen auf einen Wintereinbruch mit Schnee im Flachland. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit im Westen und Osten für eisige Temperaturen eher gering. Auch Schnee soll es keinen geben. Nur in Süddeutschland könne mit Schnee ab der kommenden Woche gerechnet werden. Der Deutsche Wetterdienst sagt in seiner 10-Tage-Vorhersage ebenfalls keinen Wintereinbruch für die nächste Woche voraus.

Der kälteste Winter seit 10 Jahren! Polarwirbel schwächelt schon

Laut dem Meteorlogen Jan Schenk von "weather.com" könnte der kommende Winter übrigens der kälteste seit zehn Jahren werden. Schuld sei der schwächelnde Polarwirbel. Bereits jetzt sei er erstmalig abgedrängt worden. Derartige Störungen ermöglichen Kaltluftvorstöße bis weit in den Süden. Vor allem der Dezember 2021 könnte eisig werden. Doch aktuell ist eine seriöse Wetterprognose für den Winter noch nicht möglich. Wir können also nur abwarten.

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bua/fka/news.de