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Hundertjähriger Kalender für November 2021: Winter-Schock fürs Flachland? Das prophezeit der 100-jährige Kalender

Das Jahr steuert seinem Ende entgegen. Die Temperaturen sinken. Müssen wir uns nun auf frühwinterliches Wetter einstellen? Oder können wir uns auf einen sonnigen letzten Herbstmonat freuen? Wie das Wetter im November 2021 aussehen könnte, verrät ein Blick in den Hundertjährigen Kalender.

Wie wird das Wetter im November? Bild: AdobeStock / Alekss

In wenigen Wochen beginnt der meteorologische Winter: Die Temperaturen purzeln allmählich in den Keller. Müssen wir bereits im November mit winterlichem Wetter rechnen? Droht in den kommenden Wochen der erste Schnee im Flachland? Erwartet uns schönstes Herbst- oder doch eher Schmuddelwetter? Der Hundertjährige Kalender gibt einen ersten Anhaltspunkt, wie das Wetter im November im Saturnjahr 2021/22 werden könnte.

Hundertjähriger Kalender im November 2021 mit aktueller Wetter-Vorhersage

Wenn wir der Wetterprognose des 100-jährigen Kalenders glauben können, beginnt der November sehr kalt. Am 2. und 3. November soll es regnen, bevor wir uns danach auf einige "feine" Tage freuen dürfen. Doch schon vom 8. bis zum 11. November soll es wieder regnen. Dann soll es ein paar Tage trocken aber windig bleiben, bevor es bis zum 23. immer wieder regnen soll. Nachts sinken die Temperaturen so sehr, dass es am nächsten Morgen teilweise hart gefroren sein soll. Bis zum Monatsende soll uns zumindest tagsüber schönes Wetter erwarten. Nachts soll es teilweise regnen. Ein früher Wintereinbruch ist demnach nicht in Sicht. Wir können nur hoffen, dass der 100-Jährige Kalender nicht mit allen Vorhersagen recht behält.

Calendarium oeconomicum practicum nach Abt Mauritius Knauer: So funktioniert der Hundertjährige Kalender

Im 17. Jahrhundert verfasste der Abt Mauritius Knauer das sogenannte Calendarium oeconomicum practicum, heute bekannt unter dem Namen Hundertjähriger Kalender. Mit dieser Sammlung wollte er den Mönchen eine genaue Vorhersage des Wetters ermöglichen, um die Landwirtschaft zu verbessern. Daher führte Knauer sieben Jahre lang präzise Tagebuch und notierte sämtliche Wetterereignisse. Bei seiner Langzeitbeobachtung bezog er sich auf die damalige astronomische Weltanschauung. Die Menschen kannten bereits die Himmelskörper Mond, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus und Merkur. Daher ordnete der Abt jedem von ihnen jeweils die Herrschaft über ein Jahr zu. 2021/22 steht unter der Regentschaft des Saturns.

Wetter-Vorhersage für ein ganzes Jahr? So glaubwürdig ist der 100-jährige Kalender

Zwar lässt es der Name vermuten: Doch der Hundertjährige Kalender prophezeit keineswegs das Wetter für die nächsten 100 Jahre. Manche Einflüsse verhalten sich in einem Jahr nämlich völlig anders als von Knauer beschrieben, daher müssen diese immer berücksichtigt werden. Um das zu können, muss man sich auch mit den Mondphasen auskennen. Die meisten Wetterveränderungen finden meist am zweiten oder dritten Tag nach dem Neu- oder Vollmond statt. Auch Sonnenfinsternisse können angeblich das Wetter in einem Jahr beeinflussen, heißt es im Hundertjährigen Kalender.

Meteorologen halten jedoch rein gar nichts von diesem Wettermythos. Der 100-jährige Kalender sei "reine Scharlatanerie". "Nicht nur, weil das Klima sich bis heute verändert hat, viele Bauernregeln sind einfach nur aus schönen Reimen oder Mythen, aber nicht aus Beobachtungen entstanden", erklärte Meteorologe Hartmut Graßl im Gespräch mit "Focus Online".

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bua/bos/news.de