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Prognose für Dezember, Januar und Februar: Weiße Weihnachten möglich! So eisig soll der Winter werden

Regelmäßig passen die Wetterdienste ihre Langfristprognosen für die bevorstehenden Monate an. Demnach soll zumindest der Dezember deutlich kälter als normalerweise werden. Wie gut stehen die Chancen auf weiße Weihnachten? Und wie winterlich sollen Januar und Februar werden?

Wie soll das Wetter im Winter werden und wie hoch sind die Chancen auf weiße Weihnachten? Bild: AdobeStock / Lilya

Zwar ist zum aktuellen Zeitpunkt noch keine genaue Vorhersage für den Winter 2021/22 möglich. Jedoch ist es anhand von bestimmten Vorhersagemodelle möglich, bis zu sechs Monate vorher Trends sowie Langfristprognosen abzubilden. Zwischen den einzelnen Modellen gibt es jedoch oft gravierende Unterschiede. Während das US-amerikanische Wettermodell bislang mit einem durchschnittlich temperierten Dezember rechnet, prophezeite das europäische Wettermodell vom ECMWF kürzlich einen zu kalten Dezember. Ist diese Prognose noch immer aktuell? Droht uns ein Kälteschock im Winter? Und wie soll das Wetter im Januar und Februar werden?

Wetter-Prognose für Dezember, Januar und Februar 2021/22: DAS prophezeien die Wettermodelle

Die gute Nachricht vorab: Bislang prophezeit keines der Wettermodelle einen zu kalten Winter. Sowohl der US-Wetterdienst NOAA als auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagen einen zu warmen Winter in Deutschland voraus. Laut dem US-Modell sollen Dezember bis Februar mit einer Abweichung von 1 bis 2 Grad im Vergleich zum langjährigen Klimamittel etwas zu warm werden. Der DWD prophezeit einen leicht zu warmen Winter mit einer Abweichung von 0,5 bis 1 Grad im Vergleich zu 1990 bis 2019. Doch die Betrachtung der einzelnen Monate machen vor allem Winterfans noch Hoffnung auf kalte Witterung.

Kalter Dezember, warmer Winter: Schlägt der Winter nur an Weihnachten zu?

So prophezeit NOAA einen normal temperierten Dezember. Das ECMWF sagt für die Mitte und den Süden Deutschlands deutlich niedriger Temperaturen voraus. Demnach soll es 0,5 Grad kälter als im langjährigen Vergleich werden. Ganz anders der Januar: Während der US-Wetterdienst einen deutlich zu warmen Monat mit einer Abweichung von 2 bis 3 Grad prophezeit, soll der Januar laut ECMWF normal temperiert sein. Für Februar sehen beide Wettermodelle eine Abweichung. Laut NOAA soll der Februar 1 bis 2 Grad und laut ECMWF 0,5 bis 1 Grad wärmer sein.

Bittere Kälte und Schnee? So gut stehen die Chancen auf weiße Weihnachten

Doch wie wahrscheinlich sind weiße Weihnachten? Laut dem europäischen Wettermodell könnte im bevorstehenden Winter wirklich Schnee zum Fest der Feste fallen. Das Modell berechnete für die Region Köln Temperaturen bis zu -5 Grad. Und auch in Berlin könnte bittere Kälte drohen. Demnach könnten die Temperaturen an Weihnachten in der Hauptstadt auf bis zu -20 Grad stürzen. Jedoch berechnet das Modell niedrige Niederschlagssummen. Wie "wetter.de" berichtet, stehen die Chancen auf ein weißes Weihnachtsfest vor allem in Mitteldeutschland, dem Süden und dem Osten ganz gut. Selbst Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein könnten ein paar weiße Flocken abbekommen. Wir dürfen gespannt sein, ob die Prognosen der Modelle wirklich eintreffen.

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/sba/news.de

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