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Unwetter im Oktober 2021: Atlantiktief saugt Saharaluft an! Meteorologen warnen vor Monster-Sturm

Bislang konnte sich der goldene Oktober nicht durchsetzen. In der nächsten Woche könnte sich das jedoch ändern - zumindest kurzfristig. Ein Atlantiktief rast auf Europa zu und saugt zunächst heiße Saharaluft an, bevor es dann auf Deutschland kracht.

Meteorologen prophezeien einen gewaltigen Sturm. Bild: AdobeStock / Jürgen Fälchle

Derzeit bestimmen Regenschauer und Wolken die Wetterlage in Deutschland. Kurzzeitig erhöht zwar Hoch Oldenburgia die Chance auf sonnige Abschnitte, doch schon am Wochenende flutet die Kaltfront von Tief Gerold die Republik. Mit Sorge schauen Meteorologen jedoch auf die nächste Woche. Dann drohe Mitteleuropa ein monströser Sturm mit bizarren Folgen für Deutschland.

Unwetter im Oktober 2021: Polarluft sorgt für Nachtfrost

Die aktuellen kalten Temperaturen seien für Mitte Oktober nicht ungewöhnlich, heißt es vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Die Polarluft aus Nordwest sorge zwar tagsüber noch für milde Temperaturen. "Wenn der Himmel nachts aber klar ist, kühlt es sehr schnell ab", erklärt ein Meteorologe des DWD. Tagsüber erreichen die Temperaturen am Donnerstag bei meist bedecktem Himmel und Regen am Bayerischen Wald bis zu 7 Grad, im Nordwesten können es bis zu 16 Grad werden. An den Küsten weht dazu ein böiger, teils stürmischer Wind.

Kein goldener Oktober! Tief Gerold bläst Kaltfront über Deutschland

"Am Freitag steht dann die Kaltfront von Tief Gerold auf der Matte", kündigt der Meteorologe an. Daran gekoppelt sei ein Regengebiet, das von der Nordhälfte bis in die Mitte zieht. Gegen Abend soll der Regen aber abklingen. Der Süden bleibe vom Regen verschont und könne sich auf Sonnenstunden freuen. Der DWD rechnet mit Höchsttemperaturen zwischen 10 und 17 Grad. Auch am Wochenende bleibe der goldene Oktober den meisten Teilen Deutschlands fern.

Monster-Sturm fegt über Mitteleuropa! Sturmtief saugt Saharaluft an - bis zu 25 Grad möglich

Die Prognosen für die nächste Woche versprechen eine extrem Wetterlage: Der Kampf zwischen warmen und kalten Luftmassen über Mitteleuropa eskaliert. Ein Tief über dem Atlantik entwickelt sich demnach an den kommenden Tagen zu einem mächtigen Sturmtief, das laut "weather.com" von Portugal bis nach Norwegen reichen soll. Während England und Frankreich mit stürmischem Wetter rechnen müssen, darf sich Deutschland auf warme Temperaturen freuen. Das Sturmtief saugt nämlich heiße Saharaluft an. Teilweise seien Werte bis 25 Grad möglich. Doch spätestens am Donnerstag soll es mit der Warmluftdüse vorbei sein, dann soll das Sturmtief auch hierzulande zuschlagen. Die Folge: Sturm und ein gewaltiger Temperatursturz.

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bua/fka/news.de/dpa