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Coronavirus-Impfstoff-News: Geschwollenen Lymphknoten! Neue Nebenwirkung nach Booster-Impfung

Immer mehr Menschen erhalten aktuell eine dritte Corona-Impfung, die sogenannte Booster-Impfung. Wie auch zuvor werden einige Geimpfte in Studien überwacht und Nebenwirkungen dokumentiert. Dabei wurde eine neue Nebenwirkung beim Impfstoff von Pfizer/Biontech entdeckt.

Auch die Nebenwirkungen der Booster-Impfungen werden überwacht. Bild: AdobeStock/ myskin (Symbolbild)

Nachdem es zu Beginn nur eine Empfehlung zur Corona-Auffrischungsimpfung für Menschen mit geschwächtem Immunsystem gegeben hat, empfiehlt die Ständige Impfkommission inzwischen auch allen Senioren über 70 Jahren eine Corona-Auffrischimpfung. Im höheren Alter falle die Immunantwort nach Impfungen insgesamt geringer aus und Impfdurchbrüche könnten häufiger auch zu einem schweren Krankheitsverlauf führen, hieß es in der Begründung.

Stiko rät zu Senioren über 70 und Menschen mit geschwächtem Immunsystem zu Auffrischungsimpfung

In Pflegeeinrichtungen könne ein sogenannter Booster wegen eines erhöhten Ausbruchsrisikos auch Senioren unter 70 Jahren gespritzt werden. Die Empfehlung für eine Auffrischimpfung gilt darüber hinaus auch für Pflegepersonal in ambulanten und stationären Einrichtungen für ältere Menschen und andere Covid-Risikogruppen sowie für medizinisches Personal mit direktem Kontakt zu Patienten. Die Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff soll frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen - unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde.

Coronavirus-Impfstoff-News: Neue Nebenwirkung nach Booster-Impfung entdeckt

Ebenso wie alle anderen Corona-Impfungen auch, werden auch die Booster-Impfungen durch Studien überwacht. So sollen mögliche Nebenwirkungen derCorona-Auffrischungsimpfung dokumentiert werden. Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA), die für die Zulassung von Medikamenten verantwortlich ist, hat dabei eine Nebenwirkung entdeckt, die bisher nicht aufgetreten war.

Geimpfte klagen über geschwollene Lymphknoten im Achselbereich

Wie aktuell der britische "Express" berichtet, hat die FDA in ihrer Studie Sicherheits- und Immunantwortdaten einer Untergruppe von Teilnehmern aus der ursprünglichen klinischen Studie des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs analysiert. Dabei fanden sie heraus, dass bei einigen Geimpften nach der Booster-Impfung die Lymphknoten im Achselbereich anschwollen. "Bemerkenswert ist, dass nach der Auffrischungsdosis häufiger geschwollene Lymphknoten im Achselbereich beobachtet wurden als nach der ersten Serie mit zwei Dosen", berichtet die FDA.

7 häufige Nebenwirkungen nach Auffrischungsimpfung

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen aber weiterhin: Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle sowie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen und Schüttelfrost.

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fka/news.de