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Neue Corona-Variante Mu: Gefährlicher als Delta? WHO beobachtet neue Corona-Mutation

Alpha, Beta, Gamma, Delta - das neuartige Coronavirus mutiert am laufenden Band und bildet neue Varianten aus. Eine der neuen Corona-Varianten weckte jetzt die Aufmerksamkeit der WHO. Was hat es mit der Corona-Mutante "Mu" auf sich?

Die neue Corona-Variante Mu hat die Aufmerksamkeit der Weltgesundheitsorganisation auf sich gezogen. Bild: (Symbolbild) Romolo Tavani/AdobeStock

Zu Beginn der Pandemie hatte der Wildtyp des Coronavirus die Überhand, doch das Virus mutierte und rasch übernahm B.1.1.7 (Alpha) das Zepter. Mittlerweile hat die Delta-Variante die Alpha-Mutante abgelöst. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte nun eine neue Corona-Variante namens Mu unter Beobachtung. Wird Mu bald die dominierende Corona-Mutation?

Coronavirus-News: Corona-Variante Mu als "Variant of interest"

Die Weltgesundheitsorganisation hat eine neue Coronavirus-Variante als "Variante von Interesse" eingestuft. Es handelt sich um die Variante Mu, die zuerst im Januar in Kolumbien identifiziert worden ist, wie die WHO am Mittwoch in ihrem wöchentlichen Corona-Bericht schrieb. Es gebe Anzeichen, dass die Antikörper bei Genesenen oder Geimpften möglicherweise gegen die Variante Mu noch weniger wirksam sind als gegen andere Virusvarianten. Dafür seien aber weitere Studien nötig.

Corona-Varianten der WHO: Liste aktuell

Insgesamt gibt es damit fünf "Varianten von Interesse", die mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt werden. Daneben gibt es vier "besorgniserregende Varianten", darunter die auch in Europa inzwischen überwiegend verbreitete Variante Delta.

"Variants of Interest" (VOI) laut WHO

  • Eta
  • Iota
  • Kappa
  • Lambda
  • Mu

"Variants of Concern" (VOC) laut WHO

  • Alpha
  • Beta
  • Gamma
  • Delta

(Quelle:Offizielle Webseite der Weltgesundheitsorganisation)

Vorkommen der neuen Variante Mu in Südamerika und Europa

Die Mu-Variante sei in einigen Ländern Südamerikas und Europas nachgewiesen worden, schreibt die WHO. Aus 39 Ländern lägen genetische Untersuchungen des Virus vor. Weltweit betrage der Anteil der Variante nach derzeitigen Schätzungen nur 0,1 Prozent. In Kolumbien liege er aber bei 38 Prozent und in Ecuador bei 13 Prozent, und der Anteil wachse. Die WHO verweist aber auf die unterschiedliche Kapazität von Ländern, Viren genetisch zu untersuchen.

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sig/fka/news.de/dpa

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