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Todes-Drama in Gelsenkirchen : Kind (2) in Kita erstickt - Polizei ermittelt gegen Erzieherinen

Todes-Schock in einer Gelsenkirchener Kita! Erzieher fanden einen zweijährigen Jungen nach seinem Mittagsschlaf leblos auf. Für das Kind kam jede Hilfe zu spät. Nach einer Obduktion steht fest: Das Kleinkind ist im Schlaf erstickt. Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen eine Erzieherin eingeleitet.

In einer Kindertagesstätte in Gelsenkirchen ist ein kleiner Junge (2) zu Tode gekommen. Bild: (Symbolbild) annanahabed/AdobeStock

Was sich in einer Kita in Gelsenkirchen ereignet hat, ist der wahr gewordene Albtraum für Eltern und Erzieher:innen. Ein Kind (2) kam zu Tode. Eine Obduktion hat nun ergeben, dass der Zweijährige in seinem Bett erstickt ist, sagte die zuständige Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens am Mittwoch. Die genauen Abläufe würden aber weiter untersucht, dazu sei derzeit keine Aussage möglich.

Zweijähriger Junge in Kita in Gelsenkirchen gestorben: Polizei ermittelt gegen Erzieherinen

Nach dem Tod eines zweijährigen Jungen in einer Gelsenkirchener Kita hat die Polizei ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Es richtet sich gegen die beiden Erzieherinnen (24 und 36). Zuvor hatte eine Obduktion ergeben, dass der Junge am Montag in seinem Bett erstickt war, wie die zuständige Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens am Mittwoch mitteilte. Die genauen Abläufe würden weiter untersucht.

Totes Kind in Kita - Todesursache noch nicht bekannt

Zur Ursache gab es am Dienstag zunächst keine Informationen. Der Junge würde, wie in solchen Fällen üblich, obduziert, sagte ein Stadtsprecher. Die Kita habe am Dienstag nicht geöffnet und werde auch sicher die ganze Woche geschlossen bleiben.

Unglück ereignete sich in Mini-Kindertagesstätte

Zum Unglückszeitpunkt hatten sich laut Stadt vier Kinder und zwei Erzieherinnen in der Einrichtung befunden. Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Karin Welge (SPD) hatte sich am Montag "zutiefst erschüttert" über das Unglück gezeigt. Der genaue Unfallhergang müsse nun geklärt werden, so die Oberbürgermeisterin. In einer Mini-Kita können nach Angaben der Stadt insgesamt neun Kinder im Alter von unter drei Jahren von zwei Tagespflegerinnen oder Pflegern betreut werden.

Hat sich der Junge in seinem Bett eingeklemmt?

Nach der Position, in der der Junge gefunden wurde, wird vermutet, dass er sich in einem Etagenbett eingeklemmt hatte. Der Junge habe in dem Etagenbett während seines Mittagsschlafes unten gelegen und möglicherweise die Bodenplatte des darüberliegenden Bettes hochgedrückt. Dann sei sein Kopf vermutlich zwischen dem Bettrahmen und der Bodenplatte des oberen Bettes eingeklemmt worden, hatte ein Sprecher der Stadt am Dienstag geschildert. All dies beruhe aber auf Vermutungen.

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sig/news.de/dpa