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Horror-Pandemie nach Corona: Zehn Millionen Tote jährlich! DIESE Bakterien bedrohen die Menschheit

Die Corona-Pandemie hält die Welt auch nach über anderthalb Jahren noch in Atem. Doch es ist nicht nur Covid-19, das Experten Sorgen bereitet. Eine andere Art von Erreger bedroht die Menschheit ebenfalls ernsthaft und könnte für zehn Millionen Tote pro Jahr sorgen.

Mediziner:innen blicken mit Sorge auf die Zunahme gefährlicher multiresistenter Keime. Bild: (Symbolbild) luchschenF/AdobeStock

Jedes Jahr sterben 700.000 Menschen aufgrund von Mikroben - Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten -, die nicht auf Medikamente ansprechen. Wie das Magazin "The Week" berichtet, stellt Antibiotikaresistenz (Antimicrobial resistance, AMR) bereits jetzt weltweit ein großes Problem dar, das künftig katastrophale Ausmaße annehmen könnte.

Antibiotikaresistenz bald größte Gesundheitsbedrohung der Menschheit

Ähnlich wie bei Corona zeigt sich auch bei multiresistenten Keimen ein Ungleichgewicht: Während nur 17 Prozent der Infektionen in reichen Ländern der OECD auftreten, sind 40 bis 60 Prozent der Fälle in Brasilien, Indonesien und Russland zu finden.

Expert:innen sehen in antibiotikaresistenten Keimen die größte Gesundheitsbedrohung der Menschheit, sollte nichts dagegen unternommen werden. Infektionen verlaufen meist tödlich. Wenn Bakterien und Co. ihre Resistenz gegen Medikamente weiterentwickeln, könnten selbst alltägliche Gesundheitsprobleme aus dem Ruder laufen und nicht mehr behandelt werden können. Einfache Routinebehandlungen wie Chemotherapien, Kaiserschnitte und Hüftersatz-Operationen könnten nicht mehr durchgeführt werden, da sie mit einem zu hohen Infektionsrisiko verbunden wären.

Zehn Millionen Tote pro Jahr durch multiresistente Keime

Im Jahr 2019 schätzte ein UN-Bericht, dass arzneimittelresistente Mikroben bis zum Jahr 2050 zu zehn Millionen Todesfällen pro Jahr führen könnten. Die Keime würden dann Kosten von jährlich 100 Billionen US-Dollar verursachen. Der "Wellcome Trust" bezeichnete antibiotikaresistente Keime als "langsame Pandemie".

Ständige Mutationen bei Krankheitserregern

Krankheitserreger entwickeln sich evolutionsbedingt ständig weiter. Bieten die Mutationen den Erregern einen Überlebensvorteil, setzen sich diese dauerhaft durch. Im Fall des Coronavirus war das gut an den Mutationen Alpha und Delta zu beobachten, die gegenüber dem Wildtyp ansteckender waren und (bei Delta) in Teilen einer Immunität ausweichen konnten.

Multiresistente Erreger haben Überlebensvorteil

Bei multiresistenten Keimen bietet die Resistenz gegenüber Medikamenten wie Antibiotika den Überlebensvorteil, der dafür sorgt, dass diese Keime sich durchsetzen. Antimikrobielle Medikamente erhöhen den Selektionsdruck: Neuere, resistente Erreger überleben und vermehren sich weiter. Im Laufe der Zeit bleiben nur Mikroben übrig, die gegen gängige Medikamente resistent sind.

Mehrere multiresistente "Supererreger" bekannt

Die berüchtigtsten Beispiele für sogenannte "Supererreger" sind der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) und arzneimittelresistente Tuberkulose – beides verursacht durch Bakterien, die mit bekannten Medikamenten nur sehr schwer zu behandeln sind. Arzneimittelresistenzen sind nichts Neues, doch die Häufigkeit, mit der resistente Keime auftauchen, nimmt schnell zu. Zugleich versiegt das Angebot an neuen Medikamenten, mit denen sie behandelt werden können, da sich Pharmakonzerne auf lukrativere Medikamente konzentrieren.

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sig/news.de