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Asteroid 2016 AJ193 am 21.08.2021: 1.400-Meter-Brocken in Erdnähe! So knapp entgehen wir der Katastrophe

Am Samstagabend (21.08.2021) kommt ein gigantischer Asteroid in Erdnähe. Laut Nasa geht von dem Gesteinsbrocken bislang keine Gefahr aus. Wie knapp wir einer Katastrophe entgehen, lesen Sie hier.

Am Samstag zieht ein gigantischer Asteroid an der Erde vorbei. Bild: AdobeStock / Dronandy

Beinahe täglich rasen kleine und große Asteroiden an unserem Planeten vorbei. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa listet auf der Webseite des "Center for Near Earth Object Studies" sämtliche Asteroiden, deren Flugbahnen der Erde sehr nah kommen. Die meisten von ihnen stellen für die Erde glücklicherweise keine Bedrohung dar. Am Samstag kommt ein riesiger Asteroid in Erdnähe. Eine Katastrophe muss aber niemand befürchten. Laut Nasa geht von dem Gesteinsbrocken trotz seiner beeindruckenden Größe keinerlei Gefahr aus.

Asteroid 2016 AJ193 am 21.08.2021 in Erdnähe

Der Asteroid 2016 AJ193 erreicht am 21.08.2021 um 17.10 Uhr den erdnächsten Punkt auf seiner Flugbahn. Dann ist er 3,4 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Das entspricht dem 8,9-fachen Mondabstand. Zwar geht von dem Weltraumbrocken keine Gefahr aus, doch würde der Asteroid seine Flugbahn verlassen und auf die Erde zurasen, hätte eine Kollision mit ihm fatale Folgen.

Was passiert, wenn ein Asteroid mit der Erde kollidiert?

Der Gesteinsbrocken soll laut Nasa einen Durchmesser von knapp 1.400 Metern haben. Ein Asteroid dieser Größe hat das Potenzial, bei einer Kollision gewaltige Schäden anzurichten. Ab einem Durchmesser von 500 Metern haben Asteroiden das Potenzial, für die gesamte Erde gefährlich zu werden. Mit der "Asteroid Collision Map" kann man berechnen, welche Schäden bei einem Asteroideneinschlag entstehen. Während in einem Umkreis von mehreren Hundert Kilometer um die Einschlagsstelle eine gewaltige Schockwelle alles verbrennt und zerstört, kann ein Staub- und Ascheregen weltweit zu Beeinträchtigungen führen.

Zum Vergleich: Am 15. Februar 2013 trat ein Asteroid in die Erdatmosphäre ein und war weithin als Meteor sichtbar. Schließlich explodierte er über der russischen Stadt Tscheljabinsk. Seine Größe wird von Experten auf lediglich 19 Meter geschätzt. Durch die Druckwelle wurden rund 7.000 Gebäude beschädigt und etwa 1.500 Menschen verletzt. Laut Behörden gab es in sechs Städten in der Region Schäden durch den Asteroiden.

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bua/fka/news.de