01.07.2021, 08.53 Uhr

Höchste Wetter-Warnstufe: Vorsicht Lebensgefahr! HIER droht extremes Unwetter mit Sturzfluten

Nach tagelangem Unwetter in vielen Regionen beruhigt sich die Wetterlage allmählich. Tief Xero verabschiedet sich jedoch mit einem Knall aus Deutschland. In einigen Teilen des Landes herrscht die höchste Unwetter-Warnstufe und somit Lebensgefahr.

In Deutschland bleibt es wechselhaft. Bild: AdobeStock / Olga

Nach mehreren Tagen Unwetter in vielen Regionen Deutschlands beruhigt sich die Wetterlage allmählich. Das Gewittertief Xero, das in den vergangenen Tagen für Überflutungen und Überschwemmungen sorgte, verabschiedet sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Donnerstag mit einem Knall aus Deutschland. Im Nordosten Brandenburgs hat der DWD sogar die höchste Warnstufe ausgerufen. Hier herrscht Lebensgefahr.

Höchste Warnstufe ausgerufen! Hier warnt der DWD vor extremen Unwettern mit Starkregen

Bis Donnerstagnachmittag (01.07.2021) herrscht in einigen Regionen Deutschlands noch akute Unwettergefahr. Der Deutsche Wetterdienst hat für die Landkreise Vorpommern-Greifswald - Küste Süd,Vorpommern-Greifswald - Binnenland Süd, Uckermark, Barnim und Märkisch-Oderland die höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen. Hier wird vor extrem ergiebigem Starkregen gewarnt. Meteorologen erwarten bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Es drohen Hochwasser, Überflutungen und Erdrutsche. Doch damit nicht genug: Auch im Großraum Berlin und Potsdam sowie Bremen, Hamburg und Schwerin muss mit Starkregen gerechnet werden. Jedoch nur mit Warnstufe 2.

Was bei welchen Unwetter-Warnstufen gilt, erfahren Sie hier.

Temperatursturz mitten im Sommer! Tief Xero kühlt Deutschland ab

Mit Temperaturen zwischen 17 und 23 Grad bleibt es am Donnerstag vergleichsweise kühl. Zum Wochenende soll es laut DWD aber wieder sommerlichere Temperaturen bis 25 Grad geben. Zumindest im Südwesten und in Küstennähe räumen die Meteorologen auch längeren sonnigen Abschnitten eine Chance ein, ansonsten bleibt es eher bewölkt. Gebietsweise sind Schauer möglich, im Osten auch Gewitter.

Starkregen flutet Keller! Heftige Unwetter in Schleswig-Holstein

In den Kreisen Segeberg und Steinburg in Schleswig-Holstein hatte der starke Regen beispielsweise hunderte von Kellern geflutet. Zwischen Mittwochmittag bis Donnerstagmorgen (1 Uhr) habe die zuständige Regionalleitstelle regenbedingte 243 Einsätze gezählt, sagte ein Sprecher am Morgen. Im Kreis Pinneberg sei zudem ein Baum aufgrund des Unwetters auf ein Auto gestürzt. Die im Auto sitzende Frau sei dabei schwer verletzt worden, befinde sich aber nicht in Lebensgefahr.

In Brandenburg an der Uckermark sind nach Angaben des DWD-Sprechers zudem teilweise 20 Liter Niederschlag pro Stunde auf die Straßen geprasselt. Schon am Mittwoch entwurzelten Gewitter mit Starkregen in Teilen Brandenburgs Bäume und ließen Keller volllaufen.

Im bayerischen Landshut mit seiner mittelalterlichen Altstadt waren heftige Regenfälle niedergegangen. Straßen und Häuser standen teils bis zu einem Meter unter Wasser. Am Morgen waren viele Straßen verschlammt. Im benachbarten Tschechien beschädigten die Unwetter Leitungen, 145.000 Haushalte hatten keinen Strom.

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bua/fka/news.de/dpa