26.01.2021, 10.47 Uhr

Unwetter im Januar 2021: Alarmstufe Rot! Wetterdienst warnt vor Schnee-Chaos

Der Winter hat viele Regionen Deutschlands weiterhin fest im Griff. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell vor Schnee und Schneeverwehungen. In einigen Landkreisen gilt bereits Alarmstufe Rot.

Der Deutsche Wetterdienst warnt in vielen Landkreisen vor Schnee-Chaos. Bild: AdobeStock / ruslan_khismatov

Zwar strömt in den kommenden Tagen deutlich mildere Luft von Frankreich in den Südwesten Deutschlands, doch zuvor müssen sich einige Landesteile weiterhin auf winterliches Wetter einstellen. Für einige Regionen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) aktuell mehrere Unwetter-Warnungen ausgerufen.

Unwetter im Januar 2021: Wetterdienst warnt vor starken Schneeverwehungen

So warnt der DWD am Dienstag (26.01.2021) von den Mittelgebirgen bis zum Alpenrand und dem Erzgebirge vor leichten bis mäßigen Schneefälle. Dabei seien zwar nur bis zu fünf Zentimeter Neuschnee möglich. Doch in den Staulagen des Thüringer Waldes, des Vogtlandes sowie dem ostbayerischen Alpenrand müsse mit bis zu zehn Zentimeter gerechnet werden. Im Bayerischen Wald sowie im Berchtesgadener Land sind sogar zehn bis 15 cm, in Staulagen sogar bis 20 Zentimeter Neuschnee möglich. Vor allem im Süden oberhalb von etwa 400 bis 600 Metern drohen durch Sturmböen starke Schneeverwehungen. Im Bayerischen Wald und im Alpenvorland hat der DWD bereits Alarmstufe Rot ausgerufen.

Achtung, Schnee-Verwehungen! DIESE Landkreise müssen sich auf Schnee-Chaos einstellen

In folgenden Landkreisen warnt der Deutsche Wetterdienst vor Schnee sowie Schneeverwehungen (Stand: 26.01.2021, 10.30 Uhr):

Warnstufe Orange

Baden-Württemberg

    • Rhein-Neckar-Kreis und Stadt Heidelberg
    • Neckar-Odenwald-Kreis
    • Main-Tauber-Kreis
    • Kreis und Stadt Heilbronn
    • Hohenlohekreis
    • Kreis Schwäbisch Hall
    • Rems-Murr-Kreis
    • Kreis Ludwigsburg
    • Kreis Tübingen
    • Zollernalbkreis
    • Kreis Esslingen
    • Ostalbkreis
    • Kreis Heidenheim
    • Kreis Göppingen
    • Kreis Reutlingen
    • Alb-Donau-Kreis und Stadt Ulm
    • Kreis Biberach
    • Kreis Sigmaringen
    • Kreis Ravensburg
    • Bodenseekreis
  • Bayern
    • alle Landkreise und Städte außer Erlangen
  • Hessen
    • Rheingau-Taunus-Kreis
    • Kreis Waldeck-Frankenberg
    • Kreis Marburg-Biedenkopf
    • Schwalm-Eder-Kreis 
    • Werra-Meissner-Kreis 
    • Vogelsbergkreis
    • Lahn-Dill-Kreis
    • Kreis Fulda
    • Hochtaunuskreis
  • Nordrhein-Westfalen
    • Märkischer Kreis 
    • Hochsauerlandkreis
    • Kreis Olpe
    • Kreis Siegen-Wittgenstein
  • Rheinland-Pfalz
    • Kreis Altenkirchen
    • Westerwaldkreis
  • Sachsen
    • Vogtlandkreis-Bergland
    • Kreis Zwickau - Bergland
    • Erzgebirgskreis
  • Thüringen
    • Wartburgkreis
    • Kreis Gotha 
    • Ilm-Kreis 
    • Kreis Schmalkalden-Meiningen 
    • Stadt Suhl
    • Kreis Hildburghausen
    • Kreis Sonneberg
    • Kreis Saalfeld-Rudolstadt 
    • Saale-Orla-Kreis

Warnstufe Rot

  • Bayern
    • Kreis Cham
    • Kreis Regen
    • Kreis Freyung-Grafenau
    • Kreis und Stadt Passau
    • Kreis Deggendorf
    • Kreis Straubing-Bogen und Stadt Straubing
    • Kreis und Stadt München
    • Kreis Miesbach
    • Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen
    • Kreis Starnberg
    • Kreis Weilheim-Schongau
    • Kreis Ostallgäu
    • Kreis Oberallgäu
    • Kreis Unterallgäu

HIER kann Schneeregen für Glätte sorgen

Während in der südlichen Landeshälfte das winterliche Wetter für Chaos sorgen könnte, gibt es am Dienstag im Nordosten nur einzelne Schnee- und Graupelschauer. In der Nacht zum Mittwoch drohen in einigen Regionen laut DWD weitere Schneefälle. Im Südosten und am Erzgebirge soll es ein bis fünf Zentimeter, im Berchtesgadener Land bis zu zehn Zentimeter Neuschnee geben. In der zweiten Nachthälfte breitet sich von Westen eine Regenfront über Deutschland aus. Im Westen und Südwesten kommen Niederschläge auf, die bis in die Mitte übergreifen. In tiefen Lagen ist neben Regen auch Schneeregen möglich.

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bua/sig/news.de