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Suizidversuch vor laufender Kamera: Wollte Fomba Selbstmord begehen? YouTube-Star springt von Brücke

Ein YouTube-Star bezahlte seinen Wunsch nach Aufmerksamkeit und Likes beinahe mit seinem Leben. Bei einem Stunt für die Video-Plattform YouTube zertrümmerte Saa Fomba seinen Schädel. Seine Fans sehen in dem Sprung von der Brücke einen eindeutigen Suizidversuch. 

Saa Fomba sorgte mit einem Sprung von einer Brücke vor laufender Kamera für Furore. Wollte der YouTube-Star sich das Leben nehmen? Bild: (Symbolbild) AS_SleepingPanda/AdobeStock

YouTube-Star Saa Fomba musste seinen Internet-Stunt um ein Haar mit seinem Leben bezahlen. Um "eine Spur zu hinterlassen", filmte sich der YouTuber dabei, wie er von einer Brücke in den Colorado River sprang. Dabei prallte Fomba mit dem Kopf so hart auf, dass er einen Schädelbruch erlitt.

Saa Fomba postete Video von Brückensprung auf YouTube

Um Likes und Follower zu sammeln, sprang YouTuber Saa Fomba von der Pennybacker Bridge über dem Colorado River. Auf "YouTube" teilte der junge Mann das Video, das ihn dabei zeigt, wie er auf dem Weg zur Brücke ist, sie erklimmt und schließlich von ihr hinabspringt. Seinen Followern sagte er, dass er "Spuren hinterlassen" wolle.

YouTuber wollte mit Stunt "Spuren hinterlassen"

Die Bildunterschrift in Fombas Video lautet: "Ihr seht es vielleicht als Sprung für Ansichten, aber ich sehe mehr. Ich war nicht nur für normale Zwecke gemacht, ich bin ein Traumjäger, ich gebe mich nicht mit weniger zufrieden, ich werde meine Spuren auf diesem Planeten, den wir Erde nennen, hinterlassen, unser Zuhause. Verfolge deine [Träume] und hinterlasse deine Spuren."

Donnernder Aufprall auf Wasser - Fomba erleidet Schädelbasisbruch

Im Video ist zu sehen, wie Fomba seine Fäuste in die Luft hebt, während er auf der Brücke steht. Dann springt er und landet wenige Sekunden später mit einem laut donnernden Aufprall auf dem Wasser, bevor er schließlich völlig untergeht. Es dauert eine Weile, dann taucht Fomba wieder auf und muss von seinen Freunden aus dem Wasser gerettet werden.

Seine Freundin, die das Video filmte, rief Sanitäter, die Fomba wegen eines Schädelbasisbruchs ins Krankenhaus bringen mussten. In dem fast 17-minütigen Video sagt Fomba: "Hoffentlich motiviert dich dieses Video, deinen Träumen nachzujagen. Ich sehe keinen Spaß daran, ein normales Leben zu führen."

Saa Fomba erntet Tadel von YouTube-Fans für "rücksichtslosen" Stunt

Während die Zuschauer des YouTube-Clips ihre Erleichterung darüber teilten, dass Saa Fomba am Leben ist, wird er von einigen als "Idiot" für den "rücksichtslosen" Stunt getadelt.

"Bro I am sorry but this is the dumbest thing I have ever seen. You could've died so so easily. Please be safe" ("Bruder es tut mir leid, doch das ist das Dümmste, was ich je gesehen habe. Du hättest so leicht sterben können. Pass auf dich auf"), schreibt ein Fan in den Kommentaren unter dem Video.

"I guess 30 years in a wheelchair could be considered a dream ..." ("Ich schätze, 30 Jahre in einem Rollstuhl gehen als Traum durch"), schimpft ein anderer User mit Bezug auf Fombas Gerede vom Verfolgen seiner Träume.

YouTube-Follower verstehen Stunt als Selbstmordversuch

Zahlreiche Nutzer sehen in dem Stunt einen eindeutigen Selbstmordversuch. "This was clearly a suicide attempt. He thought he'd immediately die, but survived. Hopefully he gets help" ("Das war eindeutig ein Selbstmordversuch. Er dachte, er würde sofort sterben, überlebte aber. Hoffentlich bekommt er Hilfe"), befindet ein Abonnent.

Internet-User in Sorge um YouTube-Star

Dieser User tadelt Fombas Freundin, die hinter der Kamera stand: "This is like recording a suicide. Wth" ("Das ist wie das Aufnehmen eines Suizids. Was zur Hölle"). "Dude is chasing his dream of the sweet embrace of death." ("Der Kerl jagt seinen Traum der süßen Umarmung des Todes"), zeigt sich ein anderer besorgt. "Pretty obvious that this was, basically, a suicide attempt [...] you came close. What is on your mind, friend?" ("Es ist offensichtlich, dass das ein Suizidversuch war. Du warst nah dran. Was hast du auf dem Herzen, Freund"), erkundigt sich ein weiterer Follower.

Bleibt zu hoffen, dass Fomba nicht bald von einer weiteren Brücke springt. Seine YouTube-Follower möchten derartige Stunts jedenfalls mehr nicht sehen.

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sig/fka/news.de