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Tierquälerei in Mexiko: Mexikaner soll Hundewelpen an Schlangen verfüttert haben

Tierliebhabern dürfte sich bei dieser Geschichte der Magen umdrehen: Ein Paar aus Mexiko soll mehrere herrenlose Welpen adoptiert haben, um die Hundebabys anschließend an Schlangen zu verfüttern. Jetzt ermittelt die Polizei.

Einem Mann in Mexiko wird vorgeworfen, herrenlose Hundewelpen an Reptilien seiner Schlangenfarm verfüttert zu haben (Symbolfoto). Bild: Daniel Karmann / picture alliance / dpa

Auf den ersten Blick sehen Kevin Peralta de la Torre und seine Partnerin Aleh Ortlsaias aus wie tierliebe Menschen, die herrenlosen Hunden ein liebevolles Zuhause geben wollen. Doch der Schein trog: Die Mexikaner sollen unzählige Welpen an gierige Schlangen in einer Reptilienfarm verfüttert haben!

Mexikaner adoptiert Baby-Hunde - doch die Gründe dafür sind blanker Horror

Die haarsträubenden Anschuldigungen erhoben gleich mehrere Personen in den sozialen Netzwerken, die mit Kevin Peralta de la Torre und Aleh Ortlsaias in Kontakt standen. Wie in der britischen "Sun" zu lesen ist, habe das Paar aus dem mexikanischen Bundesstaat Aquascalientes über Social-Media-Plattformen und Messenger-Dienste Menschen kontaktiert, die herrenlosen Hunden ein Zuhause auf Zeit gaben und sich dafür einsetzten, die Vierbeiner in liebevolle Hände zu vermitteln. Für die Tierliebhaber waren die Anfragen des Paares, ob sie die Pflegehunde adoptieren könnten, ein Grund zur Freude - doch dieses Gefühl sollte bald in das genaue Gegenteil umschlagen.

Hundewelpen an Schlangen verfüttert? Tierfreunde erheben schwere Vorwürfe gegen Kevin Peralta de la Torre

Inzwischen erhoben mehrere Personen, die sich in Mexiko um Hundewelpen kümmern, heftige Anschuldigungen gegen Kevin Peralta de la Torre und seine Partnerin. Das Paar, das stets nach kleinen Hunden Ausschau gehalten habe, sei stets nach dem gleichen Muster vorgegangen: Sobald die Vermittlung von Welpen abgeschlossen war, wurden die vorherigen Hundepfleger bei WhatsApp und Co. geblockt, um weitere Kontakte zu unterbinden. Über Facebook und andere Kanäle war der Mexikaner nicht mehr zu erreichen, sobald die kleinen Hunde in seinen Besitz gelangten.

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Besitzer von Schlangenfarm soll Babyhunde als Reptilienfutter adoptiert haben

Über das Schicksal der adoptierten Welpen ist offiziell nichts bekannt - es steht jedoch die Befürchtung im Raum, die kleinen Hunde seien mitnichten in liebevoller Umgebung gepflegt, sondern eiskalt an Schlangen verfüttert worden. Kevin Peralta de la Torre soll nämlich eine Reptilienfarm führen - die herrenlosen Welpen seien da eine willkommene Futterquelle gewesen.

Anzeige gegen mutmaßlichen Tierquäler in Mexiko erstattet

Inzwischen wurde Kevin Peralta de la Torre bei der Polizei angezeigt, die nun den Vorwürfen der Tierquälerei nachgehen muss. Ob bereits Untersuchungen eingeleitet wurden, wurde von offizieller Seite noch nicht bestätigt.

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loc/news.de