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Unwetter aktuell im August 2020 : Sturmtief "Kirsten" ist überstanden - doch es bleibt ungemütlich!

Sturmtief "Kirsten" ist vorbei und hat nicht so schlimme Schäden verursacht wie befürchtet. Nun soll es wieder freundlicher werden - allerdings nicht für lange. Die aktuellen Wetteraussichten hier!

Tief "Kirsten" bringt den ersten Herbststurm des Jahres nach Deutschland. Bild: Karl-Josef Hildenbrand / picture alliance / dpa

Der meteorologische Sommer endet zwar erst in knapp einer Woche, doch schon steht nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit Sturmtief "Kirsten" die erste Herbstbotin in den Startlöchern. Das vom Ostatlantik nach Europa rauschende Tiefdruckgebiet fegte bereits zum Wochenanfang über Irland, Großbritannien und Dänemark hinweg, bevor es am Mittwoch über Deutschland rollte. Wie es in den kommenden Tagen weitergeht und ob es weiterhin stürmisch bleibt, verraten Ihnen die aktuellen Wetteraussichten.

Sturmböen über Deutschland: Tief "Kirsten" bringt ersten Herbst-Sturm

Nach dem Sturmtief "Kirsten" ist zunächst wieder mit etwas freundlicherem Wetter zu rechnen. Am Donnerstagvormittag sei es zwar vor allem im Norden und Osten gebietsweise noch windig, danach lockere es aber auf, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Leipzig am Donnerstag mit. Die Höchsttemperaturen liegen im Norden bei 17 bis 21 Grad und sonst bei 20 bis 26 Grad mit den höchsten Werten am Oberrhein. Am Wochenende sei in Süddeutschland nun Dauerregen zu erwarten, im Norden könne es zu Gewittern kommen. Vor allem in den Bergen und an der See müsse man mit Windböen rechnen.

Wetter aktuell in Deutschland: Sturmtief "Kirsten" ist überstanden

Sturmtief "Kirsten" und seine Ausläufer hatten am Mittwoch für ungemütliches Wetter in großen Teilen Deutschlands gesorgt. Die Feuerwehr musste zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Teils mussten Straßen und Bahnstrecken gesperrt werden, Menschen wurden vereinzelt von herabfallenden Ästen und Bäumen verletzt. Auf dem Brocken in Sachsen-Anhalt wurden beim Wind zunächst Spitzenwerte von 131 Kilometern pro Stunde gemessen, wie Meteorologin Cathleen Hickmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig sagte. "Das ist volle Orkanstärke."

Weil es in Süddeutschland teilweise warm und sonnig war, wirkten die Böen dort harmloser. Auf den Seen in Süddeutschland waren die Helfer daher im Großeinsatz und retteten mehrere Menschen vor dem Ertrinken. Im Bahnverkehr sorgten entwurzelte Bäume für Streckensperrungen, vor allem im Westen Deutschlands.

In der Nacht zu Donnerstag schien der Sturm jedoch überstanden: In den meisten Orten in Deutschland blieb es nach Aussage von Feuerwehr und Polizei ruhig.

Wetter-Prognose aktuell: Es bleibt ungemütlich in Deutschland

Spätestens am Donnerstag ist der herbstliche Spuk schon wieder vorbei, allerdings ist es nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm. Für Donnerstag wird laut DWD zwar zunächst ruhiges Wetter bei 20 bis 25 Grad erwartet, am Freitag wird es dann erneut ungemütlich: Viele Wolken ziehen auf, Regenfälle breiten sich aus, vereinzelt ausgestattet mit Blitz und Donner. Für das Wochenende ist keine Besserung in Sicht.

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loc/news.de/dpa