13.08.2020, 08.39 Uhr

Hitzewelle im August 2020: Alarmstufe Dunkellila! Extreme Hitzewarnung für DIESE Regionen

Es bleibt hochsommerlich in Deutschland! Die Temperaturen halten sich weiterhin oberhalb der 30-Grad-Marke. In einigen Regionen warnt der Wetterdienst sogar vor extremer Hitze und Unwettern. HIER herrscht Alarmstufe Dunkellila.

Die extreme Hitze lässt das Unwetter-Risiko ansteigen. Bild: news.de-Fotomontage (AdobeStock / John Smith; AdobeStock / Alik Mulikov)

Heiß, schwül und gewittrig: In Deutschland bleibt es auch an den kommenden Tagen hochsommerlich. Doch nicht nur die heißen Temperaturen machen der Republik zu schaffen, sondern auch die anhaltende Trockenheit. Einige Regionen melden bereits akute Wasserknappheit.Zwar entladen sich immer wieder Gewitter mit Regenschauern, jedoch sind sie nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Hitze im August 2020: Heißester Ort in Deutschland in Baden-Württemberg

Die heißesten Orte Deutschlands lagen am Montag (10.08.2020) in Baden-Württemberg. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) registrierte in Bad Mergentheim-Neunkirchen mit 36,6 Grad die bundesweit höchste Temperatur des Tages. Auf Platz zwei lag mit 36,4 Grad Waghäusel-Kirrlach. Platz drei der heißesten Orte ging nach Rheinland-Pfalz: In Trier-Zewen wurde eine Tageshöchsttemperatur von 36,3 Grad gemessen, wie es am Abend beim DWD hieß. In Trier war tags zuvor sogar die bundesweit höchste Temperatur des bisherigen Jahres gemessen worden. An der DWD-Station Trier-Petrisberg kletterte das Thermometer am Sonntag auf ein Maximum von 38,6 Grad. Und die Hitze geht weiter.

Unwetter-Alarm! HIER drohen schwere Gewitter, DWD warnt vor extremer Hitze

Der DWD warnt auf seiner Webseite im Westen des Landes vor extremer Hitze zwischen 11 und 19 Uhr am Dienstag. Ab den Mittagsstunden seien gebietsweise starke Gewitter bei teils großer Hitze zu erwarten, heißt es weiter. Teilweise bestehe sogar Unwettergefahr mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Besonders der Westen Deutschlands könne davon betroffen sein, während es im Norden meist trocken bleibe. Die Temperaturen klettern auf bis zu 37 Grad, an der See und im Bergland ist es etwas kühler.

Starke Gewitter ziehen quer durch NRW - Überflutete Autobahn 43

Starke Gewitter mit reichlich Regen und heftigem Wind sind am Dienstag quer durch NRW gezogen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtete, zogen die Gewitter seit den Mittagsstunden vom Sauerland durch das südliche Ruhrgebiet und weiter Richtung Niederrhein. Radar-Bilder des DWD zeigten Regenmengen von stellenweise mehr als 40 Litern pro Quadratmeter, wie Meteorologin Ines Wiegand sagte. Die Feuerwehr Bochum warnte bei Twitter am Nachmittag vor einer aktuell durchziehenden Gewitterfront mit Sturmböen. Dort seien bereits erste umgestürzte Bäume gemeldet worden. Auch das "WDR Verkehrstudio" vermeldete bei Twitter überflutete Fahrbahnen auf der A43 zwischen Sprockhövel und Bochum.

Nach Angaben des DWD sollen die vorwiegend im Südwesten des Bundeslandes erwarteten Gewitter erst im Laufe des Abends abklingen. Heftiger Starkregen sei weiterhin nicht ausgeschlossen.

Vertreibt ein Wetterumschwung die August-Hitze?

Auch am Mittwoch bleibt es heiß bei bis zu 36 Grad, vor allem im Norden ist es sonnig und trocken. Am Nachmittag werden jedoch wieder Hitzegewitter mit lokaler Unwettergefahr erwartet. Der Donnerstag beginnt freundlich, doch bilden sich den Metereologen zufolge dann Wolken mit gebietsweise Schauern und Gewittern. Es wird wieder heiß mit maximal 29 bis 35 Grad.

Alarmstufe Dunkellila! Hitzewarnung in beinahe allen Bundesländern

Aufgrund der noch immer extremen Temperaturen hat der DWD eine Hitzewarnung für beinahe ganz Deutschland ausgesprochen. Auf der Wetterkarte erscheinen fast alle Bundesländer in einem dunklen Lilaton. Lediglich im Umkreis von München und im Nordosten Deutschlands besteht keine Gefahr. Hier hält sich die schwüle Hitze noch in Grenzen.

Ein starker Wetterumschwung ist laut Meteorologen von "weather.com" derzeit nicht in Sicht. Zwar soll es am Wochenende nicht ganz so heiß werden, aber auch nicht spürbar kühler. Die Temperaturen bleiben auf einem sommerlichen Niveau, heißt es. Wir dürfen gespannt bleiben, wie sich die Wetterlage in der kommenden Woche entwickelt.

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bua/fka/news.de/dpa