10.04.2020, 14.55 Uhr

Coronavirus-Tragödie: Mann tötet Ehefrau, Töchter (4, 2) und sich selbst während Quarantäne

Horrormord in Woodmancote in Großbritannien: Existenzängste aufgrund der Coronavirus-Krise haben einen Familienvater zu einer Bluttat getrieben. Er erschoss seine Frau, seine beiden Töchter und schließlich sich selbst.

Den Familienvater plagten offenbar Existenzängste aufgrund des Coronavirus. Bild: AdobeStock/ H_Ko

Es sind abscheuliche Nachrichten, die uns inmitten der Coronakrise aus Großbritannien erreichen. Wie aktuell die britische "The Sun" berichtet, hat ein Familienvater in Woodmancote seine Frau Kelly (40), seine zwei kleinen Töchter Ava und Lexi (4 und 2) sowie sich selbst ermordet.

Coronavirus News aktuell: Familienvater tötet Frau, Töchter und sich selbst

Mit einer Schrotflinte soll der 42-Jährige zuerst seine Kinder getötet haben. Der zweijährigen Lexi soll er in den Kopf und der vier Jahre alten Ava in die Brust geschossen haben. Anschließend habe er die Waffe gegen seine Frau gerichtet. Bevor Robert Needham, so der Name des Mannes, sich selbst das Leben nahm, soll er außerdem den Hund der Familie umgebracht haben.

Existenzängste aufgrund der Coronakrise treiben Mann (42) zu Horror-Mord

Die Polizei fand die vierköpfige Familie in ihrem Haus in der Nähe von Chichester weniger als eine Woche nachdem die Regierung eine Ausgangssperre aufgrund des Coronavirus verhängt hatte. Ein Verwandter hatte die Beamten alarmiert, nachdem die Familie nicht auf seine Anrufe reagiert hatte. Über das Motiv der blutrünstigen Tat können die Ermittler bisher nur spekulieren. Laut "The Sun" nimmt man aktuell an, dass der Familienvater Existenzängste aufgrund der Coronakrise gehabt habe.

Erweiterter Selbstmord erschüttert das gesamte Dorf

Die gesamte Familie steht unter Schock. Kellys Schwester erklärte gegenüber "The Sun": "Sie war nett, fürsorglich, lustig und lächelte immer mit einer erstaunlichen Liebe zum Leben. Kelly war eine engagierte und liebevolle Mutter und verehrte Rob und ihre zwei schönen Kinder." Auch die Bewohner von Woodmancote zeigten sich erschüttert. Tage nach dem schockierenden Mord wurden Kuscheltiere und Blumen in der Nähe des 600.000 Pfund teuren Hauses der Familie niedergelegt.

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fka/bua/news.de

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