Polizeifahndung Freilassing, 22.09.26: Arbeitsreiches Wochenende für die Freilassinger Bundespolizei

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Freilassing gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Oliver Berg

Das vergangene Wochenende (18. - 20. September) und der darauffolgende Montag (21. September) hatten es für die Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing in sich. Neben unerlaubten Einreisen, Schleusungen und Verstößen im Zusammenhang mit Waffen und Betäubungsmitteln waren es in Summe fast 100 Fahndungstreffer, die die Bundespolizei zählte.

In einem grenzüberschreitenden Fernverkehrszug wurde Freitagmittag ein 39-jähriger Grieche festgestellt. Er wurde von der Staatsanwaltschaft Hannover gesucht, da er noch 75 Tage aus einer insgesamt 10-jährigen Haftstrafe wegen Totschlags zu verbüßen hatte. Der 39-Jährige, dem das Recht auf Freizügigkeit wegen etlicher begangener Straftaten aberkannt wurde, war zuvor abgeschoben worden. Bundespolizisten verhafteten ihn und brachte ihn in eine Justizvollzugsanstalt.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein 29-jähriger Kroate in der Kontrollstelle auf der A8 durch die Bundespolizei als Insasse eines Reisebusses bei Grenzkontrollen überprüft. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart suchte nach dem Mann, der durch Gesamtstrafenbeschluss des Amtsgerichts Leonberg zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.630 Euro wegen Körperverletzung verurteilt worden war. Da er den Betrag nicht zahlen konnte, muss er eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten. Da bei ihm noch eine geringe Menge Cannabis aufgefunden wurde, erwartet den 29-Jährigen auch eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz.

Ein 42-jähriger Serbe, ebenfalls Mitfahrer in einem Reisebus, wurde nur wenige Stunden später in derselben Kontrollstelle festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Berlin suchte nach ihm wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Das Amtsgericht Tiergarten hatte im Januar 2022 einen Strafbefehl gegen den Mann erlassen. Er konnte die gegen ihn verhängte Geldstrafe nicht bezahlen und wurde daher verhaftet. Aber selbst die Zahlung hätte den Mann nicht vor der Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt bewahrt. Das Amtsgericht Zossen suchte seit August 2022 nach dem 42-Jährigen wegen schwerer Brandstiftung und hat Untersuchungshaft gegen den Serben angeordnet.

Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrollierten am Samstagabend in der Kontrollstelle auf der A8 einen 46-jährigen bosnisch-herzegowinischen Staatsangehörigen. Wegen Diebstahls in Tateinheit mit Körperverletzung suchte die Staatsanwaltschaft Bochum nach dem Mann, da noch eine Restfreiheitsstrafe von 106 Tagen vollstreckt werden musste. Auch er wurde durch Bundespolizisten verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Sonntagvormittag versuchte an gleicher Stelle ein 23-jähriger Serbe einzureisen. Er wurde in vier Fällen durch die Staatsanwaltschaft Frankenthal wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Da er die Einreisevoraussetzungen nicht erfüllte, wurde ihm die Einreise in die Bundesrepublik verweigert er wurde nach Österreich zurückgewiesen.

Weiterreisen konnte am Montagmorgen ein 53-jähriger Rumäne, der durch Bundespolizisten bei Grenzkontrollen in einem Zug festgestellt wurde. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg suchte wegen Betruges nach dem Mann, der eine Geldstrafe in Höhe von 2.340 Euro zu bezahlen hatte. Diese konnte er, auch mit Hilfe seiner Verwandten, vollständig bezahlen.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing verzeichnete von Freitag bis Montag insgesamt 97 Fahndungstreffer und vollstreckte 20 Haftbefehle.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 22.09.2026 gegen 12:01 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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