Polizei-News München, 13.09.2026: Verkehrsunfall mit Linienbus - sieben Personen verletzt

In Milbertshofen und Neuhausen sucht die Polizei nach Zeugen für mehrere Fälle von Sonntag, dem 13.09.2026. Haben Sie etwas mitbekommen?

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / TNN / Matthias Merz

Für Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Obermenzing, Brunnthal, Milbertshofen, Neuhausen, Giesing, Haar, Stadtgebiet München, Maxvorstadt und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt: Verkehrsunfall mit Linienbus - sieben Personen verletzt

Am Freitag, 11.09.2026, gegen 14:40 Uhr, befuhr ein 61-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Starnberg mit einem Toyota Pkw die Wittelsbacher Brücke in Richtung Baldeplatz auf dem linken der beiden vorhandenen Fahrstreifen.

Zur selben Zeit befuhr ein Führer eines Kraftomnibusses die Wittelsbacher Brücke auf dem rechten der beiden Fahrstreifen in Richtung Baldeplatz.

Nach ersten Erkenntnissen beabsichtigten beide die Kreuzung zur Wittelsbacher Straße geradeaus zu passieren. Kurz vor dem Kreuzungsbereich scherte der 61-Jährige mit dem Pkw unvermittelt vor dem Kraftomnibus ein, weshalb der Busfahrer eine Gefahrenbremsung durchführen musste.

Es kam zwar nicht zu einem Zusammenstoß, jedoch verletzten sich durch die Bremsung sieben Mitfahrer des Busses leicht (eine 76-jährige Deutsche, eine 49-Jährige mit polnischer Staatsangehörigkeit, ein 56-Jähriger mit polnischer Staatsangehörigkeit, eine 80-jährige Deutsche, eine 47-Jährige mit russischer Staatsangehörigkeit, eine 45-Jährige mit polnischer Staatsangehörigkeit und eine 49-jährige Deutsche, alle mit Wohnsitzen in München).

Ein Teil der Verletzten wurde vom Rettungsdienst in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Ein anderer Teil der Verletzten begab sich selbst in ärztliche Behandlung.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt: Alleinsturz eines Kleinkraftrades - eine Person verletzt

Am Samstag, 12.09.2026, gegen 12:15 Uhr, fuhr ein 64-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem Peugeot Kleinkraftrad auf der Isartalstraße in Richtung Kapuziner Straße. Aus bislang unbekannter Ursache verlor der 64-Jährige dabei die Kontrolle über das Kleinkraftrad und stürzte in der Folge.

Durch diesen Sturz wurde er schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Am Kleinkraftrad entstand leichter Sachschaden.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Obermenzing: Alleinsturz eines Motorrades - eine Person verletzt

Am Samstag, 12.09.2026, gegen 18:20 Uhr, fuhr ein 39-Jähriger mit bosnischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm mit einem Honda Kraftrad auf der Verdistraße in Richtung A 8.

Nach derzeitigen Erkenntnissen verlor er im Verdikreisel aufgrund neuer Bereifung die Kontrolle über das Krad und stürzte.

In der Folge rutschte das Motorrad die dort vorhandene Leitplanke entlang, weshalb der 39-Jährige über diese Leitplanke stürzte und dahinter schwer verletzt zum Liegen kam. Der 39-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Am Motorrad entstand ein deutlicher Sachschaden.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Brunnthal: Alleinsturz einer Radfahrerin - eine Person verletzt

Am Sonntag, 13.09.2026, gegen 00:50 Uhr, befuhr eine 41-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Fahrrad die Otterloher Straße in Richtung Höhenkirchen und befand sich dabei auf der Fahrbahn.

Nach derzeitigen Erkenntnissen stürzte sie in der Folge, als sie mit dem Fahrrad auf dem rechtseitig angelegten Gehweg auffuhr. Dabei wurde sie schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 41-Jährige trug dabei keinen Fahrradhelm.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweis der Münchner Verkehrspolizei Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Radfahrern, entsprechende Helme zu tragen.

Milbertshofen: Einbruch in einen gastronomischen Betrieb

Am Freitag, 11.09.2026, gegen 07:15 Uhr, meldete sich ein Mitarbeiter eines gastronomischen Betriebes in Milbertshofen beim Polizeinotruf 110 und gab an, dass in der Nacht zuvor eingebrochen worden sei.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter auf bisher unbekannte Art und Weise in den Betrieb ein und suchten vor Ort nach Diebesgut. Dabei fanden die unbekannten Täter einen Geldbeutel aus welchem Bargeld im vierstelligen Bereich entwendet wurde.

Die Täter versuchten zudem in einen versperrten Kellerraum einzudringen, was jedoch misslang. Im Anschluss flüchteten die Täter auf unbekannte Art und Weise.

Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.

Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf: Wer hat im Zeitraum von Donnerstag, 10.09.2026, 14:30 Uhr, bis Freitag, 11.09.2026, 07:00 Uhr im Bereich U-Bahnhof Frankfurter Ring, Korbinianplatz, Knorrstraße und Frankfurter Ring (Milbertshofen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Neuhausen: Zwei Einbrüche an einem Gewerbeobjekt

Im Zeitraum von Freitag, 11.09.2026, 23:00 Uhr, bis Samstag, 12.09.2026, 08:15 Uhr, kam es in einem Restaurant in Neuhausen zu einem Einbruch. Nach derzeitigen Erkenntnissen drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter über ein Erdgeschossfenster in den Gaststätteninnenraum und durchsuchten diesen sowie weitere Räume nach Diebesgut.

Dabei konnten die Täter lediglich einen geringen Bargeldbetrag entwenden. Anschließend entfernten sich die Täter auf dem Betretungsweg in unbekannte Richtung.

Im selben Zeitraum, am Samstag, 12.09.2026, zwischen 04:00 Uhr und 05:00 Uhr, kam es an einem gegenüberliegenden Objekt ebenfalls zu einem Einbruch. Hierbei drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter durch ein Fenster in einen Kiosk ein und entwendeten die Kasse samt Bargeld im dreistelligen Wert.

Auch hier flüchteten die Täter auf dem Betretungsweg in unbekannte Richtung.

In beiden Fällen wurden vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.

Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Dachauer Straße, Landshuter Allee, Heideckstraße, Trivastraße, Ebenauer Straße, und Spronerstraße (Neuhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Giesing: Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchter räuberischer Erpressung

Am Freitag, 11.09.2026, gegen 10:45 Uhr, meldete sich ein 69-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München beim Polizeinotruf 110 und gab an, dass er soeben in seiner Wohnung durch einen ihm unbekannten Mann angegriffen wird. Aus diesem Grund wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zum Einsatzort geschickt.

Da bei Eintreffen der ersten Streifen der unbekannte Täter geflüchtet war, wurden Fahndungsmaßnahmen im Umfeld eingeleitet. Diese führten zur Ergreifung des Tatverdächtigen. Es handelt sich bei ihm um einen 31-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand begab sich der 69-Jährige an seine Gartentür, als er vom 31-Jährigen angesprochen wurde. Dieser gab an, Schuldeneintreiber zu sein und nun einen vierstelligen Eurobetrag vom 69-Jährigen eintreiben zu wollen. In der Folge kam es zu einem verbalen Streit. Der 69-Jährige begab sich daraufhin zurück in seine Wohnung, woraufhin ihm der 31-Jährige folgte und körperliche Gewalt anwandte.

Der 31-Jährige wurde unter anderem wegen der versuchten räuberischen Erpressung, der Körperverletzung und des Hausfriedensbruchs angezeigt. Nach Beendigung der Anzeigenaufnahme und nach Anordnung der Staatsanwaltschaft München I durchgeführten Blutentnahme wurde der 31-Jährige entlassen.

Der 69-Jährige kam leicht verletzt zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus.

Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Haar: Größerer Polizeieinsatz aufgrund unklarer Bedrohungssituation

Am Freitag, 11.09.2026, gegen 18:50 Uhr, meldete sich eine 40-Jährige mit albanischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz in München beim Polizeinotruf 110 und gab an, soeben von einem vermummten Mann mit Schusswaffe bedroht worden zu sein. Dabei stünde sie am Bahnsteig des Haarer Bahnhofes, wo sich der Mann ebenfalls befände. Aus diesem Grund wurden eine Vielzahl an Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Es kam zu einer Absperrung des Bahnhofes.

Im weiteren Verlauf gab die 40-Jährige an, der Täter hätte das Bahngleis verlassen, weshalb eine Fahndung im Tatortbereich eingeleitet wurde. Da die 40-Jährige zudem angab, der unbekannte Täter hätte auch mehrmals in die Luft geschossen, wurden andere Fahrgäste am Bahnsteig diesbezüglich befragt. Die Sichtungen und Erlebnisse der 40-Jährigen konnten sich hierbei bei niemandem sonst bestätigen.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen erhöhten Promillewert. Aus diesem Grund und den zuvor getroffenen Feststellungen mittels Befragungen, musste davon ausgegangen werden, dass sich die Mitteilerin das Szenario nur eingebildet hatte. Da von ihr weder eine Fremd- noch Eigengefahr ausging, konnte sie vor Ort entlassen werden.

Im Rahmen des Einsatzes musste der Bahnverkehr zwischen 18:58 Uhr und 19:12 Uhr am Bahnhof Haar eingestellt werden.

Stadtgebiet München: Mehrere Festnahmen von Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung

Fall 1: Am Samstag, 12.09.2026, gegen 04:00 Uhr, befand sich eine 17-Jährige mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz in München in einem Tanzlokal in der Sonnenstraße. Nach ersten Erkenntnissen tanzte sie dabei ein 30-Jähriger mit weißrussischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland an und führte in der Folge seine Hände über das Gesäß an ihre Brüste, was die 17-Jährige nicht wollte.

Dies sah der Bruder der 17-Jährigen, ein 20-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz im Landkreis München, weshalb er den 30-Jährigen von seiner Schwester abbrachte. Im weiteren Verlauf kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 30-Jährigen und dem 20-Jährigen, in deren Folge sich beide Verletzungen zuzogen. Die beiden konnten durch das Personal getrennt und des Clubs verwiesen werden.

Der 30-Jährige wurde zu einer Polizeiinspektion gebracht und unter anderem wegen der sexuellen Belästigung und der Körperverletzung angezeigt. Nach erfolgter Blutentnahme und erhobener Sicherheitsleistung wurde er vor Ort wieder entlassen.

Der 20-Jährige wurde ebenfalls wegen der Körperverletzung angezeigt und konnte vor Ort entlassen werden.

Fall 2: Am Samstag, 12.09.2026, gegen 22:30 Uhr, befand sich ein eine 18-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen auf dem Truderinger Weinfest. Von dort aus verließ sie nach derzeitigem Ermittlungsstand kurzzeitig das Festgelände, dabei folgte ihr ein 20-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München.

In der Folge fasste der 20-Jährige der 18-Jährigen mehrmals ans Gesäß, woraufhin diese ihn wegstieß und die Handlungen verneinte. Es kam zu weiteren Berührungen seitens des 20-Jährigen am Brustbereich der 18-Jährigen.

Dies sah ein ebenfalls 20-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München und schritt in die Situation ein. Mit Hilfe eines weiteren Zeugen (einem 19-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis München) konnte der 20-Jährige bis zum Eintreffen der verständigten Polizei festgehalten werden.

Der 20-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zu einer Polizeiinspektion gebracht. Er wurde wegen der sexuellen Belästigung angezeigt und nach Beendigung der Anzeigenaufnahme sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.

Fall 3: Am Sonntag, 13.09.2026, gegen 02:40 Uhr, befanden sich ein 23-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und eine 21-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München in einer Diskothek in der Ludwigsvorstadt. Nach ersten Erkenntnissen rückte dabei der 23-Jährige der 21-Jährigen immer näher und berührte sie, gegen ihren Willen, an ihrem Gesäß. Anschließend begab er sich in den Außenbereich.

Die 21-Jährige verständigte den Sicherheitsdienst, wodurch der 23-Jährige festgehalten und der verständigten Polizei übergeben werden konnte. Er wurde wegen der sexuellen Belästigung angezeigt und nach Beendigung der Anzeigenaufnahme vor Ort entlassen.

Fall 4: Am Sonntag, 13.09.2026, gegen 02:20 Uhr, befanden sich eine 35-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis Landshut und eine 34-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis Traunstein im Bereich des Karlsplatzes. Dort wurden sie von einem 31-Jährigen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz in München angesprochen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fasste der 31-Jährige im Laufe des Gesprächs beide Damen in deren Brustbereich, woraufhin diese seine Hände abwehrten. Aus diesem Grund schlug der 31-Jährige die 34-Jährige ins Gesicht. Daraufhin wurde die Polizei verständigt, welche den 31-Jährigen vor Ort vorläufig festnahmen und zu einer Polizeiinspektion verbringen konnten. Er wurde wegen der sexuellen Belästigung und der Körperverletzung angezeigt, nach Beendigung der Anzeigenaufnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung vor Ort entlassen.

Die 34-Jährige wurde durch den Schlag leicht verletzt.

Das Kommissariat 15 hat in allen vier Fällen die weiteren Ermittlungen übernommen.

Maxvorstadt: Polizeieinsatz im Rahmen des Veranstaltungsgeschehens

Am Samstag, 12.09.2026, kam es ab 14:00 Uhr zu einer angemeldeten Versammlung mit dem Thema „Merz muss weg, diese Regierung muss weg“ auf dem Königsplatz. Auf einem angrenzenden Bereich in der Arcisstraße fanden sich zeitgleich Personen zu einer angemeldeten Gegenkundgebung gegen die zuvor genannte Versammlung ein.

Gegen 14:00 Uhr hatte die sich fortbewegende Versammlung „Merz muss weg“ 200 Teilnehmer und die Gegenkundgebung 250 Teilnehmer. Beide Versammlungen konnten nach erfolgter Belehrung durch die Polizei ohne Vorkommnisse beginnen.

Im Verlauf zeigte sich jedoch, dass mehrere Kleingruppen der Gegenkundgebung sich der Versammlung „Merz muss weg“ auf verschiedenen Wegen näheren wollten, weshalb die Einsatzkräfte dies vor Ort unterbanden. In der folgenden Stunde erfuhr die Gegenkundgebung weiteren Zuwachs und wuchs auf 600 Teilnehmende an.

Diese verließen ihren zugewiesenen Versammlungsort und begaben sich zu einer spontan angemeldeten Gegenversammlung im Bereich zwischen der Antikensammlung und der Glypothek.

Aus diesem Grund und um eine Gefährdung aller Versammlungsteilnehmer wurde für die ursprünglich sich fortbewegende Versammlung „Merz muss weg“ eine Beschränkung zur stationären Versammlung seitens der Polizeiführung vor Ort erlassen.

Bis 16:30 Uhr sank die Teilnehmerzahl beider Versammlungen auf 100 Teilnehmer (Merz muss weg) und 350 Teilnehmer (Gegenversammlung).

Da sich im weiteren Verlauf eine Gruppe Opponierender der Versammlung „Merz muss weg“ näherte und es dabei zu körperlichen Angriffen auf Polizeibeamte kam, mussten diese mittels Einsatzes des Reizstoffsprühgerätes und des Schlagstocks zurückgedrängt werden.

Gegen 17:00 Uhr wurde die Versammlung „Merz muss weg“ beendet und die Versammlungsteilnehmer in der Folge durch die Einsatzkräfte zum U-Bahnhof Königsplatz begleitet, von welchem sie ohne Vorkommnisse abfahren konnten.

Auch die Versammlungsteilnehmer der Gegenkundgebung entfernten sich anschließend nach und nach. Gegen 18:00 Uhr waren am Königsplatz keine Versammlungsteilnehmer mehr, weshalb vorhandene Sperren aufgehoben wurden.

Es wurden vier Personen wegen dem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte angezeigt. Zudem verletzten sich vier Polizeibeamte leicht, wovon zwei nicht mehr dienstfähig waren.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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